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    <title>blog.paul-gerhardt.com</title>
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    <description>Das Nachrichtenportal der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg</description>
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    <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 13:54:53 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: blog.paul-gerhardt.com - Das Nachrichtenportal der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg</title>
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    <title>Der gute Hirte </title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;von Karin Kemal&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-left:3.0pt&quot;&gt;Seit ca. 10.000 Jahren werden Schafe domestiziert. Ganze Kulturen und Landschaften sind durch sie geprägt worden. So ist Schaf nicht gleich Schaf, wie die Bilder ausweisen...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;block_level opens_window&quot; href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/Schafe&quot; title=&quot;Schafe&quot;&gt;... den ganzen Artikel lesen Sie hier...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 15:40:00 +0200</pubDate>
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    <title>30 Jahre an einer Arbeitsstelle?</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:165 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/20210117_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:220px&quot; /&gt;nein, dachte ich in jungen Jahren, das soll dir nicht passieren! Du willst dich als Musiker entwickeln, dazu braucht es regelmäßig Veränderung. Du willst nicht als dein eigenes Denkmal herumlaufen, nicht auf einen Ort reduziert werden. Du wirst mit Sicherheit an mehreren Orten wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese naiv-theoretischen Überlegungen haben sich natürlich in Berlin schnell erledigt. Denn diese Stadt verkörpert selbst wie keine andere Veränderung, Aufbruch, Herausforderung, so dass man sogar froh sein kann, wenigstens eine Konstante im Leben – in meinem Fall die Erlöserkirche – sich erhalten zu können. Insgesamt fühlt es sich gleichwohl so an, als hätte ich in mehreren Berlins gelebt, an mehreren Gemeinden gearbeitet, mehrere Chöre geleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Wahl zum Kantor von Erlöser fiel in die turbulenten Monate Ende 1989. Beim Umzug im Sommer 1990 wirkten die Kirche und das Umfeld allerdings völlig verlassen. Bedingt durch die Sommerferien, herrschte eine gähnende Leere, bei schönstem Sommerwetter traf man kaum einen Menschen, und Kontakte hatte ich auch kaum. Zweifel meldeten sich - hier willst du also dein Glück machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Proben des Erlöserchores fanden unter skurrilen Bedingungen statt. In einer Ecke des Gemeindesaales bildeten ca. 16 Stühle einen Mini-Halbkreis, größtenteils war der Raum mit Dutzenden Kinderbettchen für den Mittagsschlaf vollgestellt – der Kindergarten siedelte damals komplett im Gemeindehaus! Das Licht war trübe und der Fußboden vermodert...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erlösung brachte die Fertigstellung des neuen Kindergartens 1992. Der Saal wurde frei, erhielt einen neuen Fußboden und modernes Licht, man fühlte sich wie neugeboren! Der Chor probte jetzt mitten im Saal und wuchs plötzlich so schnell an, dass wir das Wagnis eingingen, für den Herbst 1993, ohne fremde Hilfe, die Aufführung des &quot;Messias&quot; von Händel zu planen. Ein Dreivierteljahr Probenzeit für dieses Werk – heute unvorstellbar, damals aber nötig, denn die meisten neuen Chorsänger waren, anders als heute, völlig unerfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als wir schon mit den Proben begonnen hatten, stellte sich heraus, dass Erlöser dringend eine funktionierende Heizung brauchte. Es folgte unter Zeitdruck eine hohe Betriebsamkeit, um Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche in die Finanzierung einzubinden und immer die nötigen Beschlüsse zu fassen – ehe die Firma Mahr, damals als Marktführer völlig ausgebucht, den Auftrag erhielt und die Zusage gab, Ende September fertig zu werden. Die Kirche wurde im Inneren komplett &quot;umgegraben&quot;, eine Woche vor dem Konzert war alles fertig. Das Konzert wurde ein großer Erfolg und die Geburtsstunde des eigenständigen Erlöser-Oratorienchores!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das folgende Jahr 1994 brachte die Leitung des Berliner Konzertchores, einer damals renommierten, durch den Senat direkt geförderten Vereinigung, und damit den Sprung in die (West-)Berliner Öffentlichkeit sowie ein tiefes Eintauchen in Westberliner bürgerliche Milieus. Fünf Abonnementskonzerte jährlich in der Philharmonie, internationale Solisten, luxuriöse Proben-bedingungen, Hochglanz-Programmhefte und Presse-Echo veränderten den Lebensrhythmus gründlich, es war eine ultimative Herausforderung mit prägendem Charakter für den Rest des Lebens. So hatte ich mein Ziel, regelmäßig Chor mit Orchester zu dirigieren, nach vier Jahren in Berlin erreicht, und das gleich mit zwei Chören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die relative Abgeschlossenheit beider Arbeitsbereiche, auch die Tatsache, dass die beiden Hälften Berlins damals – kulturell gesehen – wenig Notiz voneinander nahmen (der Westen noch weniger als der Osten), führte zu einer Zweigleisigkeit meiner Arbeit, welche emotional beschwerlich war. Trotz einer Vielzahl unvergesslicher Konzerte in der Philharmonie, samt diverser Gastspiele im In- und Ausland, quittierte ich nach sieben Spielzeiten die Arbeit beim Konzertchor. Beim letzten Konzert 2001 – mit Opernchören – war es dann immerhin gelungen, dass einige Chorsänger aus Erlöser mitmachen durften!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Erlöserchor hatte sich derweil gut entwickelt. In anderer Hinsicht waren die 90er Jahre schwierig – es war die Zeit des massiven Stellenabbaus in den Gemeinden, auch mir wurde bedeutet, dass die kleine Erlösergemeinde mich nicht mehr finanzieren könne. Das führte zu manchen Existenzsorgen (wie sich später herausstellte, zu Unrecht, denn eine Kündigung hätte vor dem Arbeitsgericht nicht bestanden). Etwas Erleichterung brachte eine Vereinbarung zwischen der Erlösergemeinde und der Gemeinde Friedrichsfelde, welche – mir sehr freundlich-pragmatisch entgegenkommend – 40% meines Gehaltes übernahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Gründung der Paul-Gerhardt-Gemeinde brachte eine weitere Vergrößerung des Arbeitsbereiches und damit vielfältige neue Begegnungen. Es war gleichwohl eine etwas unruhige Zeit, &amp;#160;denn ein Schwerpunkt meiner Arbeit, die öffentlichkeitsorientierten Konzerte in Erlöser – bisher vor Ort stets mitgetragen – wurde innerhalb der neuen Großgemeinde bezüglich Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit so kontrovers diskutiert, dass der Gedanke an einen Stellenwechsel für kurze Zeit aufkam. Mit dem Beschluss zur Sanierung der Erlöserkirche war dieses Thema allerdings sofort erledigt, und bei der Eröffnung des schmucken Gebäudes fühlte ich mich einmal mehr wie neugeboren! Vorbei die Jahre der Hoffnungslosigkeit, in denen man der Kirche beim Verfall zusehen konnte. Seit 2008 wurde der Aufbau eines stabilen Musiklebens möglich, im schönsten Ambiente und mit sehr guter Infrastruktur – ideal für einen Musiker. Die &quot;neue&quot; Erlöserkirche ist heute bei Publikum und Musikern etabliert, viele Künstler und Ensembles schätzen den Raum als Auftrittsort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die verlässlichen Rahmenbedingungen der letzten Jahre, auch das bemerkenswert gute Arbeitsklima unter den Haupt- und Nebenamtlichen, haben der Arbeit nochmals Intensität nach innen und außen verliehen. Corona brachte eine weitere Stärkung des menschlichen Zusammenhalts, und die Musik – deren Besonderheit es ist, alle Energie, die man hineinsteckt, wieder zurückzugeben – wurde noch kostbarer. Nach 30 bewegten Jahren an diesem Ort fühlt sich das alles sehr, sehr gut an!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;KMD Matthias Elger&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 27 Jan 2021 20:36:00 +0100</pubDate>
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    <title>Hoffnung</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;em&gt;von Karin Kemal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens&quot;&lt;/em&gt; meinte F. W. Nietzsche. Strahlt dieses Bild nicht Hoffnung aus, Hoffnung auf die Kraft und Wunder des Lebens?&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Flamingos.JPG&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:250px&quot; /&gt;Der kleine Vogel kommt wie alle anderen aus einem Ei. Auch wenn er in seinem Namen &lt;a href=&quot;http://Kubaflamingo&quot; title=&quot;Kubaflamingo&quot;&gt;&lt;em&gt;Phoenicopterus ruber&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; den des Phönix trägt, der laut Mythos immer wieder aus seiner Asche neu geboren wird. Die Realität seines Lebensweges ist extrem. Er wird in salzigen, für die meisten Lebewesen in lebensfeindlichen Lagunen unter sengender Sonne auf Schlammkegeln geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die erwachsenen Vögel ernähren sich von winzigen Salzkrebsen, die sie mit dem speziellen Filterapparat ihrer Schnäbel aus dem Wasser seihen. Der rote Farbstoff der Schalen der Kleinkrebse wird in die Federn der Vögel eingelagert. Ohne diese Farbpigmente würden die erwachsenen Vögel weiß aussehen wie das Küken. Das wird mit der Milch von Mutter und Vater ernährt, die sie in den oberen Verdauungswegen produzieren und die der Säugetiermilch ähnelt. Der Überlebenskampf der Küken in der Weite der Lagunen, in subtropisch-tropischer Hitze ist hart. Oft bleiben tote Junge nach der Brutsaison zurück. Im Herbst sehen die Bruthügel wie Aschekegel aus grauem Salzschlamm aus. Darauf liegen zuweilen noch ein Ei oder scheinbar verbrannte Überreste von jungen Flamingos, die gestorben sind. Alle flugfähigen Tiere sind auf der Suche nach Nahrung unterwegs. Denn die Vermehrung ihrer Futtertiere hängt von vielen Faktoren ab, die in den Lagunen oft wechseln und nicht gleichbleibend sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In der &lt;a href=&quot;http://Physiologus, frühchristliche Tiersymbolik, Unionverlag Berlin, 1981&quot; title=&quot;Physiologus, frühchristliche Tiersymbolik, Unionverlag Berlin, 1981&quot;&gt;frühchristlichen Tiersymbolik&lt;/a&gt; ist zu finden: &quot;&lt;em&gt;Der Phönix wird auf die Person unseres Heilandes gedeutet. Denn vom Himmel kommend, hat er seine Flügel mit Wohlgeruch gefüllt, das ist mit heiligen Himmelsworten, damit auch wir im Gebet die Hände erheben und einen geistlichen Wohlgeruch entsenden, durch einen guten Wandel.&quot;&lt;/em&gt; Ausgehend davon, dass der Flamingo mit gerecktem Hals so groß wie ein Mensch ist, im Flug das Rot mancher Partien seines Federkleides glüht, wenn er der untergehenden Sonne entgegen fliegt, ist der schwebende Schwarm ein außerirdisch anmutendes Naturschauspiel. So mag es zu der Assoziation mit der Auferstehung gekommen sein, die der Vorstellung der Herrlichkeit der Rückkunft Christi auf Erden als Vergleich diente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:163 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:163 --&gt;Auch die Apfelblüten mit ihren feinen rosa Äderchen erscheinen durchglüht vom Leben zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Apfelblte.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin-left:10px; margin-right:10px; width:250px&quot; /&gt;Die Frucht des Apfelbaumes gilt schon bei vorchristlichen Religionen und später auch in mittelalterlichen Darstellungen u. a. als Symbol der weiblichen Kraft und Fruchtbarkeit. So finden wir einige Bilder und Plastiken, in denen Maria mit einem Apfel dargestellt ist. Auch das Christuskind hält auf einigen einen Apfel in der Hand, der in diesem Falle wohl insbesondere auf die Frucht der Erkenntnis hinweist. In der griechischen Mythologie gibt es einige Sagen, in denen der Apfel eine Rolle spielt. Am bekanntesten ist wohl die griechische Sage in der Paris den Apfel der Aphrodite als der schönsten aller Göttinnen zuspricht und damit Athene und Hera frustriert. Das führt angeblich zum zehnjährigen Trojanischen Krieg und Untergang der Stadt. Daher auch der Begriff Zankapfel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als Frucht ist der Apfel in jedem Falle gesundheitsfördernd insbesondere die alten Kultursorten wie der herbe Boskoop, der aromareiche Cox Orange, der duftende Gravensteiner u.a.m. Es lohnt auf diese Sorten zurückzugreifen. Die Bäume sind nicht nur vitaler als die Neuzüchtungen. Die Früchte sind auch an gesundheitsfördernden Stoffen wie den antiallergischen Polyphenolen reicher. Die Polyphenole tragen auch zum Schutz gegen Pilzbefall und Insekten bei, also die alten Sorten sind i.d.R. weniger mit Pflanzenschutzmitten behandelt, die im Anbau eingespart werden können. Mit dem Kauf alter Sorten werden selbige auch im Anbau erhalten, das heißt der Genpool bleibt bewahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Liturgischen Garten steht ein Baum der Sorte Boskoop. Der Apfelbaum als Baum der Erkenntnis sollte uns daran erinnern, dass Erkenntnis auch zu Gewissen und Verantwortung führen sollte. So hat am 27.10.2018 die katholische Bischofskonferenz das Dokument &quot;&lt;em&gt;Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag – Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die deutschen (Erz-)Diözesen&lt;/em&gt;&quot; veröffentlicht. Die EKD veröffentlichte ebenfalls 2018 die Agenda 2030 unter dem Titel &lt;em&gt;&quot;Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben&quot;&lt;/em&gt;. Darin wird u.a. ausgeführt: &lt;em&gt;&quot;Wer heute dafür hält, die Rettung der kippenden Welt sei Gottes Sache, der spekuliert auf das, was Dietrich Bonhoeffer &#039;billige Gnade&#039; nannte, und stellt sich Gottes liebender Weltzuwendung in Jesus Christus nicht zur Verfügung.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 27 Jan 2021 20:08:00 +0100</pubDate>
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    <title>Neues Leben, die Schöpferkraft</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;von Karin Kemal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Totholz.JPG&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:350px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Die dunkle Jahreszeit, in der Leben ruht oder auf Sparflamme fährt. Wenn sie wie das Atemholen der Natur begriffen wird, ist sie die Zeit der Hoffnung und Ahnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Abgestorben – Totholz, Pilze und Moose breiten sich auf ihm aus – neues Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mir fällt das Lied ein vom Korn, das in den Tod versinkt und aus dem dann die grünen Halme sprießen, ein. Nur hier sieht es ganz anders aus. Es wächst Leben anderer Arten auf dem toten Holz. Dieses kleine Bild kann uns zeigen, wie unschätzbar vielfältig die Möglichkeiten der Natur sind. Auf einem toten Ast wächst da ein ungenießbarer und in Bauwerken schädlicher Pilz, die Schmetterlings-Tramete. Sie ist aber durchaus für Schmuckzwecke in der Floristik oder früher als Hutdekoration beliebt und noch viel wirkungsvoller als Heilpilz. Denn sie kann das Immunsystem stimulieren, Krebswachstum hemmen, wirkt gegen verschiedene Viren und Bakterien – so die traditionelle chinesische Medizin. Bei uns wird Totholz im Wald zum Wegbereiter für die nächsten Generationen verschiedener Pilzarten, Moose und Flechten, Nahrungsgrundlage für mehr als 1.300 Käferarten und damit für viele Schlupfwespenarten. Totholz bietet auch Lebensraum für Vögel, Ameisen, Asseln u. a. m. Außerdem wirkt die immer lockerer werdende Struktur des zerfallenden Holzes als ein Wasserspeicher, der gut für den Haushalt der Natur ist. Wir setzen Holz als Bau- und Brennholz sowie für künstlerische Zwecke ein. Die Aufzählungen sind sicher nicht vollständig, doch es ist deutlich, die größere Vielfalt des Totholzrecyclings bietet die Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gottes Geist weht, wo er will. Leben in 14 Milliarden Jahre Erdgeschichte und Naturgesetze zeigen das.&lt;em&gt; „Das kreative Potential der Welt wird im Glauben Spiegel von Gottes Schöpferkraft“&lt;/em&gt; . Menschen meinen zuweilen, darauf verzichten zu können - verzichten zu können, das vielschichtige Netzwerk von Gottes Schöpfung zu achten und zu pflegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Bartgeier.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:10px; width:350px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Da werden gezielt Fake News in die Welt gesetzt – nicht nur seit dem 21. Jahrhundert. Vor allem Beutegreifern wie Wölfe, Adler und Geier wurde Sagenhaftes angedichtet. So auch diesem schönen Vogel, dem Bartgeier . Er wurde als Lämmergeier, Gyr und auch Hyäne der Lüfte benannt, der auch kleine Kinder erbeute. So wurde 1855 der letzte seiner Art in Deutschland und 1913 in den Alpen erlegt. Angetrieben wurde die Verfolgung durch Trophäenjäger, Eiersammler und Wilderer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Doch dieser Vogel ernährt sich zu mehr als 90% von Knochen, die andere Aasfresser übriglassen. Seine Anatomie lässt es zu, 30 cm lange Röhrenknochen, Wirbelknochen bis 8 cm Durchmesser am Stück zu schlucken. Sind die Knochen größer, bedient er sich einer sogenannten Knochenschmiede – Fläche mit kleingranuliertem Geröll. Er trägt große Knochen hoch hinauf und lässt sie dann aus großer Höhe darauf fallen, dass sie zerschellen. Gelingt das nicht gleich, wiederholt der Vogel seine Aktion. Knochen bieten viele Nährstoffe. Vor allem Extremitätenknochen (6,7 KJ/g) und stehen Fleisch (5,8 KJ/g) bezüglich des Energiegehalts nicht nach. Knochen enthalten vor allem Kollagen und Fett. Um an diese Nahrung zu gelangen, muss der Bartgeier nicht jagen. Das kann er auch seiner speziellen Anatomie wegen nicht. Insbesondere der Winter hinterlässt für Aasfresser genügend gefallene Huftiere. Deshalb fängt der Bartgeier auch im Dezember bis Januar mitten in Schnee und Eis an zu brüten, weil das Winterende viele Lawinen- und Hungeropfer frei legt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt ist der Bartgeier wieder im Alpenbogen zurück. Ein dreifacher Anlauf für ein immenses Auswilderungsprojekt unter internationaler Beteiligung war nötig. Heute wird die Neuansiedlung nicht nur von Zoologen, Behörden, sondern auch von Jägern, privaten Förderern und der ansässigen Bevölkerung unterstützt. Einen schönen Einblick darauf gibt die Website www.bartgeier.ch. Auch der Berliner Tierpark hat nennenswerten Anteil an dem Erfolg der Wiederansiedlung. Er gab mehr als 30 Tiere an das Erhaltungszuchtprogramm und zur Auswilderung. Dieses Jahr konnte er am 18.06. mitteilen: &lt;em&gt;„Die am 12. März und 15. März im Tierpark Berlin geschlüpften Jungvögel machten sich nach wochenlangem Bangen am 10. Juni schließlich doch auf den Weg in den Naturpark Grand Causses in den französischen Cevennen.“&lt;/em&gt; Sie wurden dort ausgewildert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nimmt man die Definition von Upcycling „aus alt mach neu“. So beweist das Beispiel Totholz und Bartgeier, dass es natürlich für natürliche Stoffe viel besser geht, als wir es können. Im Schöpfungsbericht ist 5x geschrieben: &lt;em&gt;„Und er sah, dass es gut war.“&lt;/em&gt; Und am 6. Schöpfungstag: &lt;em&gt;„Und er sah, dass es sehr gut war.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 18 Oct 2020 16:56:00 +0200</pubDate>
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    <title>Kerstin Menzel verabschiedet sich</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/k.menzel_2020.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/20200111_Gnseblmchen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=3471,width=5199,top=-1188,left=-1632,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Gänseblümchen&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img alt=&quot;Kerstin Menzel&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/k.menzel_2020.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:300px&quot; title=&quot;Kerstin Menzel&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Gemeinde lebt von den Menschen, die sie gestalten. Die miteinander Gottesdienst feiern und Feste organisieren, die einander zuhören und sich in Situationen von Not einander zuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin dankbar, dass ich nach dem Ende meines Vikariats vor drei Jahren in einer Gemeinde weiter mitarbeiten und Gottesdienst gestalten konnte, die von vielen getragen wird, die Menschen begleiten möchte in allen Lebenslagen und die unterschiedliche Formen von Gemeinschaft kennt – vom gemeinsamen Singen im Moment bis zur intensiven Gemeinschaft einer gemeinsamen Familienfahrt. Danke, dass Sie mich einbezogen haben in das &quot;wir&quot;dieser Gemeinde und mich bereichert haben mit Ihrer Neugier, Ihren kritischen und wertschätzenden Rückmeldungen, Ihrer Freude und Ihrem Kummer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nun endet mein Entsendungsdienst und damit mein Predigtauftrag in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde. Ab 1. März werde ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Praktischen Theologie der Universität Leipzig beginnen. Beschäftigen wird mich die Frage, wie wir zukünftig mit Kirchengebäuden umgehen können angesichts von Schrumpfungs- und Veränderungsprozessen sowie die Frage, worin eigentlich die Öffentlichkeit des Gottesdienstes besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Sommer dieses Jahres werde ich mit meiner Familie nach Leipzig ziehen. An Himmelfahrt 2015 wurde ich als Vikarin begrüßt, Himmelfahrt 2020 werde ich verabschiedet – und freue mich über jede und jeden, der dabei ist. Ich wünsche Ihnen allen, die die Paul-Gerhardt-Gemeinde mitgestalten, bleibende Offenheit für die Menschen in Rummelsburg, Friedrichsfelde und Karlshorst und ihre Lebensthemen, Kreativität und Mut für neue Formen und die Herausforderungen von Vielfalt. Ihnen allen, die diese Zeilen lesen und die in der Gemeinde ein- und ausgehen, wünsche ich Gottes Segen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In bleibender Verbundenheit, Ihre Kerstin Menzel&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 21 Jan 2020 09:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Ewige Schönheit - ewiges Leben</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/136.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    von Karin Kemal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20200111_Gnseblmchen.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/20200111_Gnseblmchen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=3471,width=5199,top=-1188,left=-1632,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Gänseblümchen&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20200111_Gnseblmchen.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:5px; width:300px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, umso schöner wird er sie finden.&lt;/em&gt; Das meinte Chr. Morgenstern. - &lt;em&gt;&quot;Sieh&#039; Vater, nur die Pracht, die hat der liebe GOTT gemacht!&quot;&lt;/em&gt; so jauchzt ein Kind über den Reichtum der Blumen im Felde. &lt;em&gt;&quot;Ich hab&#039; den Acker wohl bestellt auf gute Aussaat streng gehal-ten, nun sieh&#039; mir eins das Unkraut an, das hat der BÖSE FEIND getan!&quot;&lt;/em&gt; so der Vater im Gedicht&amp;#160; &lt;em&gt;Der Bauer und sein Kind&lt;/em&gt; von J. Sturm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schön ist die Jugend, die Liebe, der Erfolg und wer schön ist, der kommt weiter – sagen die Attraktivitätsforscher. Das Gesicht ist dabei besonders wichtig. Aber, nichts bleibt so wie es ist oder doch? Es gibt sie die ewig Schöne nahezu unausrottbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die&lt;/strong&gt; ewig Schöne ist ein Ärgernis für so manchen Gartenbesitzer, die ewig Schöne ist das Gänseblümchen auch Maßliebchen, Marienblümchen, Mondscheinblume, Morgenblume, Osterblume, Regenblume, Sommerröschen und mit vielen andere Namen mehr bezeichnet. &lt;em&gt; Bellis perennis &lt;/em&gt; hat sie der große Systematiker Carl von Linné genannt. Und wirklich, immer wieder und unermüdlich schiebt sie ihre Blüten neu empor, sooft sie auch abgeschnitten werden. Unermüdlich blüht sie von Frühjahr bis Herbst. Unermüdlich schließt sie vorsorglich bei jedem Regen ihre Blüte um sie zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So ist es nicht verwunderlich, dass sie der Jungfrau Maria gewidmet wurde. Sie war das Symbol für Unschuld und Reinheit. Die Heilwirkung der Blüten wurde hoch geschätzt. Salben mit Gänseblümchen sind Vitamin A-, C- und E- haltig. Sie werden der Haut aufgetragen, die sie schützt durch Saponine und Flavonoide. Auch in der Natur wirkt &lt;em&gt;Bellis perennis&lt;/em&gt;. Sie bietet Bienen, Hummeln und anderen Insekten Nahrung. Die wieder die Größeren ernährt, Teil im Zyklus der Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20200111_Pfau.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/20200111_Pfau.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=3471,width=5199,top=-1188,left=-1632,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Pfau&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20200111_Pfau.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:5px; width:280px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt auch auffälligere Schönheiten wie den Pfau. Auf einem Antependium in Irland fand ich eine Darstellung. Was hat ein Pfau auf einem Antependium zu suchen? Der Pfau wird heute mit der Eigenschaft der Eitelkeit in Ver-bindung gebracht. Im Altertum jedoch stand der Pfau für Allwissenheit. Die „Augen des Pfau“ wurden im Zusam-menhang mit göttlicher Wahrnehmung gesehen. Schönheit und Herrscherwürde wurden ihm zugeschrieben. In jedem Jahr erneuert der männliche Pfau die Pracht seines Schwanzes. Der Pfau war Sinnbild der Auferstehung, der Sonne und des Himmels. Er wurde in Zusammenhang mit dem Frühling und dem Erwachen des Lebens/Auferstehung gebracht. Das Fleisch des Pfaus galt nach Augustinus als unverweslich. In Asien gibt es viele Legenden um den Vogel stets jedoch in Verbindung mit Herrschaft oder Göttlichkeit. Wir kennen meist den blauen Pfau. Seltener ist der grüne oder auch Ährenträgerpfau, der in Indien besonders geschätzt wird, weil er junge Kobras frisst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer kann sich dieser Schönheit entziehen? Wer ist nicht beglückt, wenn er die ersten Frühjahrsboten sieht? Es weht in diesem Erleben der Hauch der unbeschreiblichen Seligkeit in immer wieder sehnlich erwarteten Leben-sereignissen. Es liegt an uns sich diesem Erleben hinzugeben. Es als Wunder zu betrachten, dieses ewige Erwa-chen. Ewigkeit ist schwer vorstellbar. Doch vielleicht hilft da die Einlassung des Philosophen Ludwig Wittgensteins, &lt;em&gt;&quot;Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht. Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt. Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es erfordert von den Schönen Kraft und Energie, die notwendigen sich weiderholenden Erneuerungen ihrer Schönheit. Sie dient dem Fortbestand ihrer Art, der Weitergabe von Leben. Unser in jedem Gottesdienst wieder-holtes Herrengebet endet mit dem Vers: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;„Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit“.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Jan 2020 19:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>Neue Aufgabe für Jakob Falk</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20191229_Falk.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/20191229_Falk.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=3471,width=5199,top=-1188,left=-1632,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Verabschiedung Vikar Falk&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/20191229_Falk.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:300px&quot; title=&quot;Foto: Michael Oswald&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-family:sans-serif; font-size:15px; left:66.146px; top:939.886px; transform:scaleX(0.812158)&quot;&gt;Zum 31.12. 2019 beendet Vikar Falk seine Vikariatszeit in unserer Gemeinde und wechselt im Entsendungs&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family:sans-serif; font-size:15px; left:66.146px; top:956.551px; transform:scaleX(0.795542)&quot;&gt;dienst nach Fahrland bei Potsdam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Gottesdient am 29.12.2019 in Friedrichsfelde wurde er feierlich verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:43:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der neue Gemeindekirchenrat</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:140 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/GKR_2019.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/GKR_2019.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:5px; width:286px&quot; title=&quot;Foto: Michael Oswald&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;!-- s9ymdb:142 --&gt;Im zentralen Gottesdienst am 8. Dezember 2019 in Friedrichsfelde wurden die neu gewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrats (GKR) in ihr Amt eingeführt und die ausgeschiedenen GKR-Mitglieder verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von links nach rechts:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hintere Reihe: Pfarrerin Sapna Joshi, Ute Watermann (ausgeschieden), Pfarrer Edgar Dusdal, Doris Perseke, Winfried Krause (ausgeschieden), Pfarrer Bernhard Gutsche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mittlere Reihe: Uwe Klein, Renate Mehner, Thilo Schmidt (GKR-Vorsitzender), Sebastian Seedorf, Bernd Thürling, Joachim Krüger (ausgeschieden)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vordere Reihe: Christoph Manhart, Elke Hofmeister (ausgeschieden), Cordelia Laidler, Corinne Kauschke , Astrid Groth, Angelika Matschke (Ersatzälteste), Katharina Wähler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Foto fehlen: Magdalena Gärtner, Karin Kemal, Stephan Krüger, Axel Schwarz, Reinhard Walter (Ersatzältester)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der GKR hat in seiner ersten Sitzung mit den neu ins Amt eingeführten Mitgliedern am 6. Januar 2020 Herrn Thilo Schmidt erneut zum GKR-Vorsitzenden gewählt. Zum Stellvertreter wurde Pfarrer Bernhard Gutsche gewählt. Zugleich hat der GKR Pfarrer Bernhard Gutsche für die nächsten drei Jahre die Geschäftsführung der Gemeinde übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wünschen dem neuen GKR und den neu bestellten Amtsträgern für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde eine glückliche Hand und Gottes Segen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 09:19:00 +0100</pubDate>
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    <title>Die ihr nicht wisset</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;von Karin Kemal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wie waren die Mönche zu Dünwald so klug!&quot;&lt;/em&gt; - Ein Rechtsstreit dieser cleveren Gottesmänner vor vielleicht 500 Jahren um 25 ha Land endete mit der Zusage einer letzten Ernte für den Besitzer, dem Junker zu Schlebusch. Der Junker schlug vor: &lt;em&gt;&quot;Wohlan, ich biete die Hand zum Frieden dar, ihr sollt besitzen, was niemals euer war; doch weil ich ungezwungen euch Abstand tat, so sei mir bewilligt noch eine letzte Saat.&quot;&lt;/em&gt; Doch mussten nach abgeschlossenem Handel die Mönche im nächsten Jahr feststellen: &lt;em&gt;„Es ist nicht Korn noch Weizen - o Schmach in der Tat! - Wie sind wir betrogen - es ist Eichelsaat.“ &lt;/em&gt;Und am Ende &lt;em&gt;„Da schüttelten die Kronen ihr herbstlich Laub auf des Klosters Mauern in Schutt und Staub.“&lt;/em&gt; Diese Geschichte, die in der Ballade &lt;em&gt;„Die Eichensaat“&lt;/em&gt; von Karl Simrock erzählt wird, mag sich zugetragen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/Stieleiche.JPG&quot; style=&quot;width:200px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Eicheln zu säen hat langfristige und für den Lebensraum prägende Folgen. Der Naturwert eichreicher Wälder ist auch die Folge des späten Laubaustriebes, der eine artenreiche Kraut- und Strauchschicht fördert, die wieder von Schnecken, Spinnen, Asseln, Tausendfüssern und Insekten genutzt werden kann. In Deutschland gibt es zwei, weltweit mehr als 400 Arten. Die Eiche ist in unseren Breiten Lebensraum für 300 bis 500 Tierarten. Unsere Hausschweine wurden bis ins 19. Jahrhundert in die Wälder getrieben, um dort vor allem durch Eicheln gemästet zu werden. Noch heute werben in einzelnen Regionen Deutschlands Fleischer für den Verkauf von Fleisch von artgerecht gehaltenen Eichelmastschweinen, denn &lt;em&gt;&quot;Gerbsäuren aus Eicheln gehen ins Fleisch über und machen es mürbe und aromatisch, genau wie beim Iberico-Schwein aus Spanien&quot;&lt;/em&gt; (Fleischerei Heyer in Sachsen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Berlin haben wir beobachtet, dass im vorigen Jahr die Eichen vorzeitig ihre grünen Früchte abgeworfen haben um zu überleben. Das war die Folge des Hitzestresses im Sommer nach einem feuchten Frühjahr mit gutem Blütenansatz. Durch den trockenen Frühling in diesem Jahr konnten wir dieses Phänomen nicht beobachten. Die Eiche bildet eine starke Pfahlwurzel aus, die meist bis ins lebensspendende Grundwasser reicht, die sie mit Wasser versorgt und Windbruch weniger wahrscheinlich als bei anderen Baumarten macht. Nach &lt;a href=&quot;http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/&quot; title=&quot;Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zum Schutz wildlebender Arten, deren Lebensräume …&quot;&gt;europäischem Recht&lt;/a&gt; ist festgelegt, dass Eichenwälder unter besonderem Schutz stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Germanen und die Kelten verehrten mächtige Eichen als Baumheiligtümer. Und noch heute ist die Eiche die Königin der Bäume und hat viele spirituelle Bedeutungen, u. a. Kraft, Treue und Beständigkeit. Einige Stellen in der Bibel erwähnen Eichen. Eine interessante ist die, in der Gideon zur Rettung Israels aufgerufen wird: &lt;em&gt;&quot;Und der Engel des Herrn kam, und setzte sich unter die Eiche bei Ofra,&lt;/em&gt; …&quot; mit dem Befehl: &lt;em&gt;&quot;Geh und befrei mit der Kraft, die du hast, Israel aus der Faust Midians!“&lt;/em&gt; (Richter 6, 11-24a) An anderer Stelle in Genesis 35,8 wird berichtet, dass die Amme Rebekkas unter einer Eiche begraben wurde. Bekannt ist auch die Eiche Abrahams (Kermes-Eiche) in Hebron (1. Mose, 13).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/Eichelhher.jpg&quot; style=&quot;width:250px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Unsere schnelllebige Zeit gibt uns viele Möglichkeiten und lässt gleichzeitig weniger Raum zur Bedenklichkeit der Nachhaltigkeit unseres Tuns. Eichen können mehr als 1000 Jahre alt werden und ihre Umwelt prägen. Unsere Wurzeln reichen mehr als 2000 Jahre zurück. Das Taufwasser als Symbol des damals neuen, christlichen Lebens, kann uns daran erinnern, woher die Kraft unseres Glaubens kommt, wie tief wir verwurzelt sind, woher wir Orientierung für unser Handeln gewinnen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jakobus 4,13 Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir gehen in die oder die Stadt und wollen ein Jahr da liegen und Handel treiben und gewinnen; 14 die ihr nicht wisset, was morgen sein wird. Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist&#039;s, der eine kleine Zeit währt, danach aber verschwindet er. 15 Dafür ihr sagen solltet: So der HERR will und wir leben, wollen wir dies und das tun. 16 Nun aber rühmet ihr euch in eurem Hochmut. Aller solcher Ruhm ist böse. 17 Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut&#039;s nicht, dem ist&#039;s Sünde. &lt;!-- s9ymdb:153 --&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 10:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>Im Übergang – das Land des Betrugs verlassen</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/132.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Diese&amp;#160;Predigt hielt Pfarrerin Kerstin Menzel am 14. Sonntag nach Trinitatis, 22.9.2019 in der Kirche&amp;#160;&amp;#160;„Zur Frohen Botschaft“ in Karlshorst&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/2019_09_22%2014nTrindoc.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt lesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 12:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wahl zum Gemeindekirchenrat 2019: Seien Sie dabei!</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/131.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Alle drei Jahre wird rund die Hälfte des Gemeindekirchenrats (GKR) neu gewählt. Am 3. November 2019 ist es wieder soweit: &lt;strong&gt;Alle Gemeindemitglieder sind zur Wahl ihres Gemeindeparlaments aufgerufen.&lt;/strong&gt; Gewählt werden dieses Mal sechs Gemeindeälteste sowie drei Ersatzälteste. Und Sie können sich beteiligen! Jedes Gemeindemitglied, das 14 Jahre alt und in das Wählerverzeichnis eingetragen ist, darf zur Wahlurne schreiten. Etwa drei bis vier Wochen vor der Wahl werden die entsprechenden Wahleinladungen verschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, wie die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt, und befasst sich mit&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;der Förderung der Gemeindegruppen sowie des Zusammenkommens der Gemeinde,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;der Verantwortung für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums in Gottesdiensten und Andachten gemeinsam mit der Pfarrerin und den Pfarrern,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;der Sorge für ein gedeihliches Miteinander der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;der Bewahrung der kirchlichen Gebäude,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;der Finanzplanung und Vermögensverwaltung.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Unser Gemeindekirchenrat besteht aus 15 für jeweils sechs Jahre gewählten ehrenamtlichen „Ältesten“ und drei Ersatzleuten sowie der Pfarrerin und den Pfarrern. Der Gemeindekirchenrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden. In der Wahl zum Gemeindekirchenrat zeigt sich: &lt;strong&gt;Demokratisch gestalten wir Kirche vor Ort&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am Wahltag können Sie zwischen 9 und 17 Uhr Ihre Stimme in Ihrem Pfarrbezirk abgeben, am besten vor oder nach dem Gottesdienst. Hier finden Sie die Wahllokale:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Bezirk Erlöser: Gemeindehaus, Nöldnerstr. 43, 10317 Berlin;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Bezirk Friedrichsfelde: Gemeindesaal, Am Tierpark 28, 10315 Berlin;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Bezirk Karlshorst: Kirche, Weseler Str. 6, 10318 Berlin.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Sie haben auch die Möglichkeit der Briefwahl. Wenden Sie sich dazu bitte nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung an das Gemeindebüro in Friedrichsfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Versäumen Sie nicht ihre Chance, unsere Kirchengemeinde mitzugestalten und Ihre Stimme am 3. November abzugeben. Wir zählen auf Sie!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Astrid Groth im Namen des amtierenden GKR&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Aug 2019 16:22:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>„Textile Wiederbelebung“</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/130.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Text von Sigrid Münzberg - Fotos von Sigrid und Johann Münzberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:140 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/basteltisch.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:5px; width:286px&quot; /&gt;&lt;!-- s9ymdb:142 --&gt;&lt;strong&gt;Upcycling-Workshops auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund im Juni 2019&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach dem vergangenen Kirchentag in Berlin gab es leider viele Materialien, die nicht mehr benötigt wurden. So z.B. die orangen Fahnen und Banner, die ja für jede Veranstaltung in neuer Farbe gefertigt werden. Außerdem waren aber noch ein paar der orangen Schals und Schlüsselbänder übrig geblieben. Und es gab leider ein rechtliches Problem mit den T-Shirts, weshalb diese aus dem Verkauf gezogen und vernichtet werden sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:152 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/kleine-tasche.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:5px; width:267px&quot; /&gt;An dieser Stelle kam das Karlshorster Projekt SEKUNDÄR-SCHiCK ins Spiel. Um diese Materialien weiterhin nutzen zu können, entwickelte die Mode-Designerin Sigrid Ellen Münzberg bereits zum zweiten Mal ein Workshop-Format für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zahlreiche Kirchentagsbesucher*innen strömten in die Umwelthalle zur &quot;Textilen Wiederbelebung&quot;. &lt;!-- s9ymdb:152 --&gt;Teilweise wurde der Platz so knapp, dass die Teilnehmer* innen&amp;#160; auf dem Boden in den Gängen an ihren Upcycling-Projekten arbeiteten. Die Fahnen und Banner wurden gern zerschnitten und zu tollen Produkten verarbeitet. So entstanden z.B. Tischdecken, Vorhänge, Sitzkissen und Taschen. Bei den T-Shirts fiel es den Besucher*innen oft schwer, diese zu zerschneiden. &lt;!-- s9ymdb:143 --&gt;Doch der Renner waren eindeutig die Beanie-Mützen, welche aus den T-Shirts entstanden. Aber auch ganz individuelle Projekte werden umgesetzt, wie z.B. die Reparatur einer vor Ort gerissenen Hose und eines ausgerissenen Rucksackträgers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:145 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/bodenarbeit.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:5px; width:284px&quot; /&gt;Bei der Gestaltung des Aktionsstandes stand die Geschichte von Jona und dem Wal als Auferstehungs-element Pate. Ein großer Wal als Sitzsack sowie viele kleine Wale als Schlüssel- oder Taschenanhänger wurden zum Zeichen der &quot;Textilen Wiederbelebung&quot;. Der große Wal lockte als Hauptpreis der Verlosung am Ende der Veranstaltung. Die kleinen Wale, sowohl fertig genäht als auch als DIY-Paket mit Schnittmuster, konnten gegen kleine Spende direkt mit heim genommen werden. Die kleinen Wale sind ein echtes generations-übergreifendes deutschlandweites Familienprojekt: sie wurden im Siegerland von der Schwiegermutter der Designerin und deren Freundin im heimischen Nähzimmer angefertigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel von SEKUNDÄR-SCHiCK ist es, Jede*n anzuregen, selbst tätig zu werden, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken und das &lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/wale.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:5px; width:267px&quot; /&gt;Konsumverhalten zu hinterfragen. Der Spaß an Mode soll dabei nicht auf der Strecke bleiben, sondern&amp;#160;&amp;#160; der Katalysator sein, Kleidung wieder wertzuschätzen, sich mit vorhandenen Dingen zu beschäftigen, und diese zu neuen und interessanten Sachen zu gestalten. Dies geschieht z.B. mit Nähgeburtstagen, Schulprojekten oder bei den Kleidertauschparties von SEKUNDÄR-SCHiCK. Und bestimmt gibt es ein Wiedersehen beim kommenden Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/mtze.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:5px; width:267px&quot; /&gt;Wer aber auch außerhalb des Kirchentages kreativ mit abgelegter Kleidung umgehen möchte, kann unter&lt;strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sekundär-schick.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.sekundär-schick.de&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; gern Kontakt aufnehmen. In regelmäßigen Abständen finden verschiedenste Workshops nicht nur in Karlshorst statt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Weitere lebendige Eindrücke von den Workshops gibt es &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=JWYFcbqurWM&amp;amp;list=PLVJBPw09cZXxa40_ANNA0tG0U4qnxLbtZ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 18:21:00 +0200</pubDate>
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    <title>Seid klug wie die Schlangen </title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;von Karin Kemal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Taube.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:350px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Christus gibt bei der Aussendung der Jünger den Rat &quot;seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben&quot;&lt;em&gt; (Mat. 10,16)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hat &quot;sie&quot;, die Schlange, nicht Eva verführt? Sie hat verführt vom Baum der Erkenntnis zu kosten. Das Gut und Böse und damit das „Menschsein“ zu erkennen war die Folge. Gott nicht in allem zu gehorchen das war die Sünde. Am häufigsten wird die Schlange von uns mit dem Versucher in Verbindung gebracht. Zwiespältig ist ihr Ruf, wie auch die Redensart: &quot;mit gespaltener Zunge reden&quot; ausdrückt. Nicht nur in der Bibel, es gibt rund um den Erdball verschiedenste deutungsintensive Mythen und Sagen zu ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Mythos ist die Schlange auch Symbol des ewigen Lebens. Wenn sie wächst, ihre alte Haut nicht mehr ihre Funktion erfüllt und sie fast blind geworden ist, streift sie ihre alte Haut ab und darunter erscheint ihr prächtiges neues Kleid. Sie bekommt wieder klare Augen, denn die Augen werden mitgehäutet. &quot;Die Schlange&quot; jedoch gibt es nicht. Es sind derzeit 3.600 Arten beschrieben. Biologisch ist die &quot;Schlange&quot; ein wahrhaft fabelhaftes und betrachtenswertes Geschöpf. Im Frühling oder lebensfeindlichen Zeiten erscheinen Schlangenarten wieder, nachdem sie unterirdisch überdauert haben. Sie haben äußerst sensible Sinnesorgane zur Anpassung an ihren Lebensraum auf und in der Erde und Wasser. Ihre Fähigkeit kleinste Erschütterungen zu spüren und damit Beute, Feind und andere Gefahren wahrzunehmen und entsprechend zur reagieren ist bemerkenswert. In ihrer langen Stammesgeschichte von 150 bis 160 Millionen Jahren sind sie zu perfekten Überlebenskünstlern geworden, wenn Menschen nicht ihren Lebensraum zerstören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:138 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Schlange.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:10px; width:300px&quot; title=&quot;Foto: Karin Kemal&quot; /&gt;Nach einer christlichen Geschichte von etwa 2000 Jahren reagiert und bekennt ein großer Teil der christlichen Kirchen, &lt;em&gt;&quot;Wir bekräftigen, dass die Erde Gott gehört. Das Land und die Gewässer bedeuten Leben für die Menschen … Wir bekräftigen deshalb, dass das Land Gott gehört. Der Mensch soll Boden und Gewässer so nutzen, dass die Erde regelmäßig ihre lebensspendende Kraft wiederherstellen kann, dass ihre Unversehrtheit geschützt wird und dass die Tiere und Lebewesen den Raum zum Leben haben, den sie brauchen.&quot; (&lt;/em&gt;Aus VIII. der zehn Grundüberzeugungen der Oekumenischen Weltversammlung von Seoul 1990).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch bei der Organisation des Kirchentages in Dortmund spielten umweltgerechte Aspekte eine nicht unwesentliche Rolle. Das betraf von der Abfallvermeidung und fairem Einkauf bis zur Energieeffizienz viele Bereiche (siehe auch die Umwelterklärung des Kirchentages in Stuttgart 2015). Die Erkenntnis, dass jeder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann, ist nicht neu. Der Wille zur Veränderung ist da, die geeigneten Maßnahmen zu finden und umzusetzen, da braucht es manchmal Hilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben in unserer Gemeinde Unterstützung für unseren aktiven Beitrag vom Kirchenkreis betreffs Energieeinsparung bekommen. Anfang Mai wurden unsere Kirchen und Gemeindehäuser durch den Klimaschutzmanager des EKBO Janes von Moers begangen. In drei Protokollen wurden Empfehlungen sowohl zu Maßnahmen zum Energiesparen als auch zu deren Finanzierung gegeben. Das betrifft sowohl kleine Veränderungen als auch technisch-bauliche Maßnahmen. Damit könnte die Gemeinde nicht nur Kosten sparen, sondern auch ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Immerhin zahlt die Gemeinde allein für Heizkosten mehr als 40.000 € für unsere 3 Kirchen und 4 Gemeindehäuser pro Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es lässt sich nicht nur vorhersagen, dass der Klimawandel eintritt, wir spüren ihn jetzt schon. Es lässt sich nicht nur vorhersagen, dass menschliche Aktivitäten Umwelt vergiften, wir sehen es jetzt schon. Manches können wir nicht vorhersagen.&lt;em&gt; &quot;Erdbeben lassen sich nicht vorhersagen. Oder vielleicht doch? In Südchina, unweit der Stadt Nanning, machen Schlangenzüchter 2005 eine seltsame Beobachtung: Selbstmord im Schlangengehege. Ihre Tiere wollen mit aller Gewalt aus den Gehegen ausbrechen. Wie besessen schlagen sie ihre Köpfe gegen die hohen Betonwände. So lange, bis sie an ihren Verletzungen sterben. Vier Tage später bebt 100 Kilometer entfernt die Erde mit einer Stärke von 5,2 auf der Richterskala. Seitdem sind sich die Wissenschaftler um Jiang Weisong vom staatlichen Erdbebenbüro in Nanning sicher: Die Tiere können Vorzeichen eines Erdbebens spüren. Mit ihrem Innenohr nehmen Schlangen nämlich selbst geringste Erschütterungen wahr. Gemeinsam mit den Züchtern richten die Forscher Webcams auf den Farmen ein. Sie wollen das Verhalten der Schlangen rund um die Uhr beobachten und hoffen, das nächste Mal rechtzeitig alarmiert zu sein.&quot; (&lt;/em&gt;Nachzulesen in: www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2011/wenn-schlangen-alarm-schlagen-100.html)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Christus seinen Jüngern empfiehlt, seid klug wie die Schlangen Matthäus 10,16, so kann eine Deutung sein, dass Christen aufmerksam und wach auf Geschehen achten sollen. Und wahrlich die Schlagen geben uns ein gutes Beispiel in vielen Verhaltensweisen. Sie sind nicht aggressiv, sie nehmen nur das, was sie für ihr Leben benötigen als Beute, sie leben sehr energieeffizient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass vom Kirchenkreis jedes Jahr wieder unter dem Motto &quot;So viel du brauchst&quot; eine Fastenaktion vor Ostern organisiert wird.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 17:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>Treue</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;von Karin Kemal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;em&gt;Er ist ein Fels, vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht; ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und wahrhaftig ist er&lt;/em&gt;.&quot; 5. Mose 32, 4 Im Neuen Testament wird über die Treue Gottes bekräftigt: „&lt;em&gt;Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht und vergibt uns die Sünden und macht uns rein von aller Ungerechtigkeit&lt;/em&gt;1. Joh. 1,9&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/objekte/St_Hilarion.jpg?rand=619879760&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:250px&quot; /&gt;Es ist klug, auf festem Grund zu bauen. Und doch, wer in aller Welt die mächtigen Burgen auf den Felsen besucht, bestaunt und ihre Geschichte bedenkt, kommt zwangsweise zur Erkenntnis, nichts bleibt so, wie es ist. Als Kloster wurde St. Hilarion im 9./10. Jahrhundert einst errichtet, als Kreuzfahrerfestung ausgebaut, vielen verschiedenen Herren dienend und endlich als Touristenattraktion Reiseziel in einem gespaltenen Land. Zypern hat das Pech an strategisch wichtigem Ort zu liegen. Den Beherrschern der Insel ist der 34. Psalm, Vers 15 wohl nie Herzenssache gewesen: &lt;em&gt;„Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach. Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien“.&lt;/em&gt; Kurz sind die friedlichen Zeiten gewesen, groß der Blutzoll in den Machtkämpfen. Man kann es sehen: zuerst zerfallen die Burgen und dann irgendwann wird der Fels nicht mehr sein. Die Natur nimmt ihren Lauf. Sosehr man sich auch bemüht die Monumente der menschlichen Kultur, Leistung und Machtausübung zu erhalten. Gott aber ist, der er ist2. Mose 3,14. Er wird ewig überdauern, heißt das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach vielen unseligen Irrungen auch in unserer christlichen Geschichte gibt es ihn seit 1983, den gemeinsamen Lernweg christlicher Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, den „&lt;em&gt;Konziliaren Prozess&lt;/em&gt;“. Er verlangt von uns glauben und handeln, begründet durch zehn Grundüberzeugungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Formulierung der ersten Grundüberzeugung beginnt mit den Worten: „&lt;em&gt;Wir bekräftigen, dass alle Ausübung von Macht vor Gott verantwortet werden muss&lt;/em&gt;. …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In der siebenten Grundüberzeugung heißt es: &lt;em&gt;„Wir bekräftigen, dass Gott die Schöpfung liebt. Gott, der Schöpfer, ist der Ursprung und der Erhalter des ganzen Kosmos. Gott liebt die Schöpfung […] Da die Schöpfung von Gott ist und seine Güte die ganze Schöpfung durchdringt, sollen wir alles Leben heilig halten …&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie dringend es nötig ist die Grundüberzeugungen des Konziliaren Prozesses zu verinnerlichen, machen uns einfache Beobachtungen klar:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;seit 1990 ist die Gesamtzahl der Insekten in Deutschland um ca. 76% zurückgegangen, nicht nur auf Bienen bezogen, dafür haben wir eine ganze Reihe tierischer Neubürger wie die Kastanienminiermotte,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;früher allgegenwärtig gewesene Tiere sind den meisten Menschen aus dem Blickfeld verschwunden, wie z. B. Esel einst auch bei uns häufiges Lastentier – in vielen Märchen besonders erwähnt wie in den &lt;em&gt;Bremer Stadtmusikanten&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Tischlein deck dich&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Grünflächen nehmen immer mehr ab – 62 Hektar werden derzeit in Deutschland als Siedlungs- und Verkehrsflächen täglich neu ausgewiesen, wie auch in Zypern die bebauten Flächen zu Lasten der Natur wachsen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben? Wohl, dem Meister will loben, solang noch mein Stimm&#039; erschallt. Lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl du schöner Wald!“&lt;/em&gt; So hat einst Eichendorff gedichtet. Wald ist auch Wirtschaftsraum in den meisten Fällen. Mit einer Holzerntemaschine (Harvester) können am Tag bis zu 200 Bäume von einem Waldarbeiter geerntet werden. Bäume sind nach 80 Jahren (Fichte) bis 200 Jahren (Stieleiche) erntereif. Aber Wald ist auch ein besonderer Lebensraum. Jeder Baum ein Lebewesen, das Lebensraum für andere selbst nach dem Tod bietet. Auch Totholz ist Heimstatt für Moose, Pilze, Käfer, Fledermäuse und Vögel.&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In unserer Sprache ist Treue von &lt;em&gt;triūwe abgeleitet &lt;/em&gt;meint „fest sein, sicher sein, vertrauen, hoffen, glauben, wagen. Es liegt an uns treue Sachwalter der Schöpfung zu sein. Gott hat sie so geschaffen, dass wir sie und ihre Gesetze erkennen können. Wie z. B. die Gesetze eines gesunden Waldes. Wer etwas für ihn tun möchte, achte auf diesen Label:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.fsc-deutschland.de/inc/clients/clnt.de.fsc.org/md/gd/GD_autoxauto-70_uncropped_1000_1372171001_image.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:62px&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die FSC-Warenzeichen auf Holz und Holzprodukten stehen weltweit für Transparenz und Glaubwürdigkeit. Sie gewährleisten, dass Menschen und Natur fair und verantwortungsvoll behandelt werden und sind weltweit auf einer stetig wachsenden Produktpalette zu finden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Apr 2019 19:25:00 +0200</pubDate>
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    <title>Arbeitseinsatz in Karlshorst</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    von Renate Mehner&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/gemeindeleben/20190406_arbeitseinsatz%20karlshorst.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:300px&quot; /&gt;Es kommt der Frühling und die Welt wird wieder bunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Getreu diesem Motto trafen sich am 6. April Karlshorster Gemeindemitglieder, um dem Garten vor der ehemaligen Küsterwohnung an der Sinziger Straße ein frisches und buntes Antlitz zu geben. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von 3 geflüchteten jungen Männern, die aktuell dort ihr zu Hause haben. Gemeinsam wurde gegraben und geharkt und neue Erde aufgetragen. Neue Pflanzen wurden eingesetzt, die den Garten verschönern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei angeregten Gesprächen wurde sich nach getaner Arbeit in gemeinsamer Runde bei allerlei Leckereien gestärkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Apr 2019 14:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>GKR-Wahl 2019: Kandidaten gesucht!</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:135 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/2019_GKR-Wahl.serendipityThumb.JPG&quot; style=&quot;width:110px&quot; /&gt;Es ist mal wieder so weit. Auch 2019 ist ein Wahljahr. Dabei haben Mitglieder der Paul-Gerhardt-Gemeinde das Glück, gleich zweimal zur Wahlurne schreiten zu dürfen. Denn neben der Europawahl wird in der Paul-Gerhardt-Gemeinde der Gemeindekirchenrat (GKR) neu gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die GKR-Wahl findet am 3. November 2019 statt. Und es werden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die sich zur Wahl stellen wollen. Jedes Gemeindemitglied, das mindestens 16 Jahre alt ist, kann für das Amt vorgeschlagen werden oder sich selbst zur Wahl aufstellen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Gemeindekirchenrat der Paul-Gerhardt-Gemeinde besteht aus 15 gewählten Mitgliedern, drei Ersatzältesten sowie den Pfarrern und Pfarrerinnen unserer Gemeinde. Er leitet die Kirchengemeinde. Das heißt, die Mitglieder des GKR sind verantwortlich für die Planung und Gestaltung des Gemeindelebens, von den Gottesdiensten bis zur Öffentlichkeitsarbeit, von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bis zur Seniorenarbeit, vom Besuchsdienst bis zum Bibelgesprächskreis. GKR-Mitglieder entscheiden so zum Beispiel gemeinsam über die Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde oder über die Verwaltung der kirchlichen Gebäude und Grundstücke und damit verbundene Baufragen. Wir beschäftigen uns mit den Finanzen der Kirchengemeinde und erstellen den Haushaltsplan der Gemeinde. Ebenso planen wir gemeindliche Veranstaltungen und Aktivitäten. Wir tagen in der Regel einmal im Monat, im Sommer gibt es eine Sommerpause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Alle drei Jahre wird die Hälfte der ehrenamtlichen GKR-Mitglieder neu gewählt, diese sind dann in der Regel für sechs Jahre im Amt. Am 3. November 2019 werden in unserer Gemeinde voraussichtlich fünf ordentliche GKR-Mitglieder sowie drei Ersatzälteste neu gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wollen Sie…&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;…Verantwortung übernehmen und das Leben in unserer Kirchengemeinde mitgestalten?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;…interessante Menschen in der Gemeinde und im Umfeld der Kirche kennenlernen?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;…sich im Umgang mit Konflikten und in der Teamarbeit üben?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;…kurz: mit Ihrer Verantwortung wachsen?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dann freuen wir uns auf Ihre Motivation und Mitarbeit im Gemeindekirchenrat. Oder Sie kennen jemanden, der an einer Tätigkeit im Dienst der Gemeinde Freude hätte? Dann schlagen Sie Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt vor. Sprechen Sie uns gerne an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ihre Franziska Roeber und Astrid Groth, Wahlverantwortliche für die GKR-Wahl 2019&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Jan 2019 15:08:00 +0100</pubDate>
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    <title>Liebe - und was wir darunter verstehen</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;von Karin Kemal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/201903_Blumen.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:200px&quot; /&gt;Für Griechen und Römer gab es mehrere Worte für &quot;Liebe&quot;. Wir finden in der Heiligen Schrift agapao und phileo. In unserem Gottesdienst wird das Abendmahl gefeiert, das Mahl der Hochschätzung, Verehrung und des göttlichen Beisammenseins, und wenn wir den Kreis für Nichtgemeindeglieder öffnen, nennen wir es das Agapemahl. Agape meint die göttliche Liebe. Die Phileo ist die Charakterisierung einer starken Zuneigung oder Freundschaft wie zwischen Verwandten oder Freunden. Philie wird modern in den Naturwissenschaften in Worten wie Hydrophilie (Wasserfreundlichkeit) und Thermophilie (Wärmeliebende) verwendet. Über den dritten Begriff der Liebe in der griechischen Sprache finden wir im Neuen Testament nichts. Die Beschreibung von eros, der Liebe zum Geschlechtspartner ist selbst aus dem &quot;Hohen Lied der Liebe&quot; im 1. Korinther 13 nicht herauszulesen, wenngleich es ein äußerst leidenschaftlicher Text ist wie Vers 4 bis 6: &lt;em&gt;&quot;Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sieh bläht sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;&quot;&lt;/em&gt; zu lesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und weiter, wenn wir in Johannes 3,16 lesen: &lt;em&gt;&quot;Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.&quot;&lt;/em&gt;, ist es wohl klar, dass die Botschaft der Liebe im Neuen Testament die Nächstenliebe anspricht. Es liegt an uns sie anzunehmen. Gilt das auch gegen Geschöpfe, die uns Gott begegnen lässt – seine gesamte Schöpfung? Warum bezeichnen wir das, was uns nicht passt als&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;strong&gt;Un&lt;/strong&gt;kraut wie z. B. die Kornblume im Feld – gut bei Blasenleiden, Nierenträgheit und Kopfschmerzen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;strong&gt;Un&lt;/strong&gt;geziefer wie z. B. die gemeine Wespe - natürliche Regulatorin in der Natur und perfekte Schädlingsbekämpferin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;strong&gt;Raub&lt;/strong&gt;tiere wie z.B. den Löwen – Symbol für Macht, Schönheit und Tapferkeit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Alle, auch diese, haben eine Rolle im Gefüge der Natur. Oft glückt uns nicht so recht der Eingriff in selbige, vor allem, wenn wir meinen, es schlauer zu machen. Wie das so manchmal aussieht, kann man anhand vieler Beispiele nachlesen in dem amüsant geschriebenen Buch &quot;Leg dich nicht mit Krähen&quot;&amp;#160;an von Jörg Zittlau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber wir können für den Erhalt von Natur so einiges machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/201903_Paarung.JPG&quot; style=&quot;float:right; margin:10px; width:300px&quot; /&gt;1. Lebensmittelabfälle vermeiden – Einkauf planen und Lebensmittel richtig lagern, das gilt sehr oft auch für Brot. Unser tägliches Brot gib uns heute, so bitten wir im Vaterunser. Auch das Korn, aus dem das Mahl gemacht wird, ist gewachsen und war ein Lebewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2. Achtsam mit Tieren und Pflanzen umgehen – sich freuen, wenn es noch summt und brummt. Einfach hinschauen, wenn eine Hummel in einer Löwenmäulchenblüte verschwindet und wieder auftaucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3. Frische Kräuter benutzen – wie z. B. Estragon, ihn gibt es nicht nur im Topf. Er gedeiht im Garten so ziemlich überall. Er ist ein Verdauungstonikum schlechthin neben vielen anderen Heilwirkungen. Er wurde früher übrigens deshalb auch Hexenkraut genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das spart uns nicht nur Geld, sondern tut auch der Seele und dem Körper gut. Wir haben viele Geschenke der Natur, die uns Gott in seiner vielfältigen Schöpfung darbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Trick aller der vielen, verschiedensten Kreaturen ist der Sex, warum sie so erfolgreich sein können. Er schafft die Möglichkeit, immer wieder neue Individuen hervorzubringen. Deshalb ist auch jeder von uns einzigartig. So funktioniert die Natur. Die wenigsten Arten verzichten auf die sexuelle Fortpflanzung, und wenn auch nur zeit- oder generationenweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gottes Liebe ist für unseren Geist unfassbar und unvorstellbar und bestimmt nicht nur mit drei Begriffen zu benennen. Ob agapao oder phileo oder eros - es liegt an uns, mit welchen Augen wir sie ansehen, denn zurück zum &quot;Hohen Lied der Liebe&quot; im 1. Korinther 13 jetzt Vers 13, &quot;&lt;em&gt;Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.&quot; &lt;/em&gt;Die Schöpfung ist eine mächtige Liebeserklärung an uns.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Jan 2019 16:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>Alles hat seine Zeit – und was tun wir?</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;von Karin Kemal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/2018_Panda.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin:10px; width:200px&quot; /&gt;&lt;em&gt;&quot;Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit Steigt’s wie wunderbares Singen – O du gnadenreiche Zeit!&quot;&lt;/em&gt;, endet das Weihnachtsgedicht von Eichendorf. Der Advent gibt Gelegenheit zu vielen Erinnerungen, und es gibt viele Gelegenheiten den Verführungen der Weihnachtsmärkte und Einkaufssonntage zu erliegen. Dabei ist die Adventszeit ursprünglich eine Fastenzeit, die die Erscheinung des HERREN vorbereiten sollte. Die Fastenzeit feierte die Alte Kirche die Tage zwischen dem Martinstag (11. November) und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar. Fasten ist heute in diesem Zeitraum nicht mehr angesagt und wäre doch sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es gelingt uns heute schwer das sich einmal Herausnehmen und gar noch schwieriger vor und in &quot;dem Fest&quot;. Schon im August/September haben Supermärkte, Internetanbieter und Fressnapf für den Winter und für Weihnachten aufgerüstet. Wer älter ist erinnert sich daran, dass es einmal als unpassend galt vor dem Ewigkeitssonntag Weihnachtsartikel anzubieten. Zugegeben, auch ich kaufe schon einmal während des Jahres für Weihnachten ein, wenn ich etwas finde, was ich meine als Geschenk passend zu sein. Nichts zu schenken, &quot;Das geht doch nicht&quot;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und doch, es wird immer wichtiger, der Umwelt etwas zu schenken. Da wären sechs Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Nicht im Winter dorthin gehen, wo die Natur unberührt erscheint, denn Tiere, insbesondere die in Winterruhe, brauchen ihre Energie zum Überleben.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Es ist möglich, den eigenen Energieverbrauch zu drosseln – im Haushalt, bei der Mobilität, beim Einkauf (es muss nicht jeden Tag Fleisch sein).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Weniger Produkte in Einwegverpackungen kaufen und Beutel, Taschen oder Körbe benutzen, damit die Müllberge weniger schnell wachsen – nicht alles kann recycelt werden. Die Herstellung jeder Verpackung kostet zudem Energie und andere Ressourcen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Und für die, die die Tätigkeit lieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Ein Hummelnest oder -kasten kaufen oder auch selbst bauen. Es gibt sie in allen Preislagen. So kann der Hummelkönigin ein Wohnplatz für den Aufbau ihres Volkes angeboten werden. Und, Hummeln sind wie die Bienen wichtig für die Fruchtbarkeit von vielen Pflanzen wie unserer Hülsenfrüchte oder der schönen Löwenmäulchen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Ein Igelnest bauen. Igel habe es immer schwerer in weiten Teilen Deutschlands durch eingezäunte Gärten und weniger Grün und damit Insekten und Schnecken, vor allem in trockenen Jahren. Das Institut für Zoo und Wildtierkunde forscht seit 2013 und sammelt unter&lt;a href=&quot;http://www.izw-berlin.de/igel-in-berlin-394.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; http://www.izw-berlin.de/igel-in-berlin&lt;/a&gt; Beobachtungsdaten, die jeder übermitteln kann.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Ein Eichhörnchenschlafhaus bauen, denn Eichhörnchen geraten in unserer Kulturlandschaft immer mehr unter Druck durch Waschbären, Rabenvögel und auch wieder durch Greifvögel. Bauanleitungen gibt es im Internet. Man muss jedoch die Gelegenheit haben, es hoch aufzuhängen – mindestens 6 Meter.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:130 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/2018_Hummel.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin:10px; width:150px&quot; /&gt;So können wir einigen, die wir im Winter nicht zu Gesicht bekommen, und die die dunkle Jahreszeit als Ruhe- oder Notzeit erleben, das Überleben leichter machen. Damit bereiten auch wir uns zeitgerecht vor auf die Zeit des Wiedererwachens. Zeit und Raum haben sich durch den Menschen verändert, es wird wärmer, Lebensraum wird knapper und die Veränderungen dramatischer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: … &quot;&lt;/em&gt; so steht es im Prediger 3,1 ff.. Die Rückbesinnung und Erinnerung an vergangene Zeiten macht einiges deutlich: In der langen Zeit der Dunkelheit liegen die zwölf heiligen Nächte vom 25. Dezember bis 6. Januar. Es ist nach christlichem Brauch die Zeit von Christi Geburt bis zum Erscheinen der drei Weisen, auch Könige genannt. Von der Christnacht bis Epiphanias. Genau ist das Datum nicht bekannt, wann Christus geboren ist. Genau bekannt sind die Bräuche der Tage dieser Nächte in der vorchristlichen Zeit in unseren Breiten, auch Rauhnächte genannt. Es war eine geheimnisvolle Zeit, in die auch unser Weihnachtsfest gelegt wurde. Es waren Tage außerhalb der normalen Zeit, magische Tage der Rückverbindungen zu den Verstorbenen, Erinnerungen in der Umkehrzeit der Not zum Erwachen des Lebens. Man glaubte vor der Christianisierung, dass in den Rauhnächten der Wilde Jäger unterwegs ist und auch in der Nacht der Sommersonnenwende die Tiere zu uns sprechen. Und es sind Rituale und Orakel besonders gepflegt worden. Manches ist noch heute im Brauch z. B. Neujahrsfeuer, Bleigießen und der Perchtenlauf im Süddeutschen Raum. Wie auch immer, es sind immer noch die verschiedensten Traditionen da – die Sehnsucht nach etwas von &quot;gestern&quot;. Das kann man besonders spüren, wenn zum Ende der Gottesdienste am Heiligen Abend traditionell &lt;em&gt;&quot;O du fröhliche, O du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ward geboren: Freue, freue dich, O Christenheit!&quot;&lt;/em&gt; gesungen wird. Wir sind gewiss, nach der Zeit der langen Nächte kommt die Zeit des Erwachens, der summenden Bienen und Hummeln, die Zeit des Vogelgesangs und die Zeit der Geburten bei den Wildtieren. 
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    <pubDate>Mon, 15 Oct 2018 10:10:00 +0200</pubDate>
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    <title>Predigt am 6. Sonntag nach Trinitatis, 8.7.2018, in der Kirche Karlshorst - Vikar Jakob Falk</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Die nachfolgende (leicht gekürzte) Predigt wurde am 6. Sonntag nach Trinitatis zum Beginn der Sommerferien in Karlshorst gehalten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne scheint hell auf das Auto. Mit schwarzen Rollos versuchen die Kinder, die Wärme etwas abzuschirmen. Im Radio läuft eine Kassette. Vivaldis &quot;Sommer&quot;. Die &quot;Urlaubsmusik&quot;, wie die &quot;Vier Jahreszeiten&quot; familienintern genannt werden. In einer blauen Kühlbox befindet sich köstlicher Proviant. Beschmierte Brote, gekochte Eier, Bouletten, Wassermelone - gekühlt mit Eisbomben. Von vorn duftet es nach Kaffee. Die Stimmung ist heiter, die Landschaften fliegen vorbei. Bald erreicht man den Hafen und fährt in den Bauch des Fährschiffes. Männer in neongelben Westen weisen die Richtung. Dann legen die Eltern die Verantwortung für die weitere Reise in die kundigen Hände des Kapitäns und der Crew. Die Kinder erkunden mit dem Vater Deck für Deck, füttern verbotener Weise Möwen, schauen der weißen Schaumstraße hinterher und sehen das Land am Horizont verschwinden. Die Mutter hat einen freien Liegestuhl am Sonnendeck gefunden. Sie schlägt ihr Buch auf. Endlich. Endlich freie Zeit. Was für ein Glück so reisen zu können! So zu reisen ist Luxus, Standard nur für Besserverdienende. Nicht jeder kommt in diesen Genuß. Nicht jede kann die Beine hochlegen und andere machen lassen. Das ist trotz der modernen Verkehrsmittel an Land, auf dem Meer oder in der Luft immer noch ein besonderes Privileg. Für nicht wenige Kinder in Deutschland ist ein solches Vereisen mit einer heilen Familie unvorstellbar. Geschweige denn in viel ärmeren Ländern. Das sollten wir nicht vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Neuen Testamentes war das gewiss noch extremer. Wegstrecken wurden in der Regel zu Fuß hinter sich gebracht. Pferde wurden hauptsächlich im Krieg eingesetzt. Wer auf einem Reittier unterwegs war, oder gar in einem Wagen saß, der hatte in der Tat eine höhere Position inne. Sei es von Geburt, sei es kraft eines besonderen Amtes. Der Predigttext (Apg 8,26-39) erzählt die Geschichte eines afrikanischen Eunuchen, vermutlich mit dunkler Hautfarbe. Seinen Namen kennen wir nicht. In der Lutherübersetzung wird er aufgrund seines Amtes als &quot;Kämmerer&quot; bezeichnetet. Er stammt aus Äthiopien, vermutlich einer Region, die heute zum nördlichen Sudan gezählt wird. Ein Ort am damaligen &quot;Rand der Welt&quot;. Er hatte eine hohe Stellung am Hof seiner Königin Kandake inne. Er war ihr Schatzmeister. Kastraten, die sonst von der Gesellschaft verachtet und verspottet waren, eigneten sich für diese Position, da sie ihr Amt nicht für die Versorgung ihrer Kinder und Enkel missbrauchen konnten. Sie hatten keine eigene Familie. Der Mann war auf dem Heimweg aus Jerusalem in Richtung Gaza. Auch wenn Kastraten nicht zum Judentum übertreten konnten, bekannte er sich zum jüdischen Gott und reiste sehr weit, um JHWH am gelobten Ort anzubeten. Trotz aller Einschränkungen war der Kämmerer offenbar kein trübsinniger Mann. Nach seiner Wallfahrt nutzte er die Reisezeit auf dem Wagen zum Lesen. Wie die Mutter auf der Fähre. Ein Glück, wer überhaupt lesen konnte in jenen Tagen. Der Mann wählte keine einfache Lektüre: Die Schriftrolle des Propheten Jesaja. Er war gerade an einer besonders merkwürdigen Stelle (Jes 53,7-8), als er am Straßenrand den Diakon Philippus traf. Dieser Philippus, vermutlich ein Mitglied der Jerusalemer Urgemeinde, hörte, dass der Kämmerer die Rolle des Jesaja las und fragte – etwas herausfordernd: &lt;em&gt;&quot;Verstehst Du denn auch, was Du da liest?&quot;&lt;/em&gt; Als hoher königlicher Beamter hätte der Kämmerer Philippus zurechtweisen können. Doch stattdessen antwortete er freundlich und weise: &lt;em&gt;&quot;Wie kann ich, wenn mich niemand anleitet?&quot;&lt;/em&gt; Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Die Bibel ist an vielen Stellen nicht leicht zu verstehen. Ohne Menschen, die uns dabei helfen ihre Inhalte zu erläutern, verstünden wir sicherlich so manches nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel der alte Brauch der Taufe. Der 6. Sonntag nach Trinitatis hat die Taufe zum besonderen Thema. Wenn wir die einschlägigen Texte des Neuen Testaments lesen, dann fällt uns dreierlei auf. Erstens: Getauft wurde schon vor Jesus. Dafür steht das Wirken Johannes des Täufers, der die Menschen zur Umkehr rief. Er taufte Jesus im Jordan. Seit her ist die Taufe mit Wasser eine feste Tradition. Zweitens: Jesus gab seinen Jüngern vor der Himmelfahrt den Auftrag, den wir im Evangelium (Mt 28,16-20) lesen: &lt;em&gt;&quot;Gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.&quot;&lt;/em&gt; Was die Taufe für Jesus aber konkret bedeutet, sagt er hier nicht. Diese Deutung ist Aufgabe der Theologen. Und so steht – drittens – insbesondere das Werk des Apostel Paulus für die Entwicklung einer spezifisch christlichen Tauftheologie. Kürzlich saß ich mit einer erwachsenen Frau zusammen beim Taufgespräch. Bei unserem Gespräch über Jesus kamen wir natürlich auch auf die Taufe und die paulinischen Briefe zu sprechen. Mir kam Paulus ein bisschen so vor wie Philippus. Einer, der erklärt wie eine Glaubensaussage zu verstehen ist. Es ist allerdings nicht einfach, seine Sätze über die Taufe zu verstehe und noch schwerer, sie weiterzuvermitteln. Lesen wir die Epistel (Röm 6,3-11), so erfahren wir Paulus Kerngedanken: Die Taufe ist eine Taufe in den Tod Christi: &lt;em&gt;&quot;So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod.&quot;&lt;/em&gt; Bitte was? Ich hatte das Glück, bereits 11 Taufen in meinem Vikariat durchführen zu dürfen. 10 Taufen davon waren Kindestaufen. Wie sollte ich den Tauffamilien erklären, dass wir hier einen Todes-Ritus zelebrieren? Die Familie und Gemeinde feiert öffentlich den Beginn eines neuen Lebens und der Vikar redet vom Tod? Man könnte auf den Gedanken kommen, &quot;den Paulus&quot; bei der Taufe einfach heraus zu lassen. So hat es mir neulich eine Frau vorgeschlagen. Was ist also zu tun? Ich denke, es kommt erstens darauf an, wie sehr man die paulinische Deutung der Taufe betont und zweitens natürlich, wie man sie versteht. Wie kommt Paulus darauf, die Taufe als &quot;Taufe in den Tod&quot; zu bezeichnen? Das lag zunächst einfach daran, dass zur Zeit des Apostels Ganzkörpertaufen üblich waren. Die Täuflinge wurden in Seen oder Flüßen komplett untergetaucht. Das Untertauchen deutete Paulus als Mitsterben mit Christus, der für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben ist. Die Taufe macht also den Täufling frei von seinen Sünden. Nach dem Mitsterben mit Christus können wir mit dem Auftauchen symbolisch das Mitauferstehen des Menschen mit Christus erhoffen. Der Ritus der Taufe war also auch bei Paulus letztlich kein Todes-Ritus. Er hatte den Zweck, den Menschen von der Sünde zu befreien – hin zum Leben, ja zum ewigen Leben bei Gott. Wenn noch heute Taufkinder weiße Kleider anhaben, symbolisieren sie mit dieser Farbe der Reinheit den Zustand des getauften, von Sünden befreiten Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir müssen Paulus nicht weglassen. Die Lektüre der Schrift mag aufschlussreich sein. Wirklich relevant und lebendig werden die Inhalte unseres christlichen Glaubens aber wohl erst da, wo wir uns über sie austauschen. Wie im Taufgespräch, sei es mit Kindern, Eltern, Paten oder erwachsenen Täuflingen. Da wo ernsthafte Fragen diskutiert werden, wo eigene Positionen und Glaubensüberzeugungen auf Zweifel treffen, wo auch Platz für Emotionen ist, da gibt es nicht nur neue Erkenntnisse und Inspirationen zu gewinnen, nein, es entsteht auch Gemeinschaft. Taufen sind seit den neutestamentlichen Taufen ein Aufnahmeritus in die christliche Gemeinde gewesen. Auch heute noch Applaudieren wir freudig nach der Taufe, wenn z.B. ein getauftes Baby der Gemeinde präsentiert und als neues Mitglied aufgenommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, was Philippus und der Kämmerer auf dem Wagen in Richtung Gaza genau besprochen haben. Ob sie überhaupt an Sünde und Tod dachten? So wie Paulus? Der Kämmerer fragte nach einer Deutung der Jesaja-Stelle, was Philippus dazu brachte, das Evangelium von Jesus zu predigen. Das Gespräch muss so gut gewesen sein, sei es inhaltlich, sei es emotional, dass der Kämmerer den Wagen anhielt und sich in einem nahegelegenen Gewässer von Philippus taufen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und dann folgt im Predigttext der letzte - für das Verstehen der ganzen Perikope - so entscheidende Satz: Der Kämmerer &lt;em&gt;&quot;zog aber seine Straße fröhlich&quot;.&lt;/em&gt; Die Taufe ist ein fröhliches Fest. Bitte! Und dabei soll es auch bleiben! Christus hat den Tod besiegt! Die Gemeinde feiert in der Taufe die Teilhabe am Leib Christi für alle Getauften. Dabei hat die Geschichte des schwarzen Eunuchen, des hohen Finanzverwalters am königlichen Hof, der als Fremder von einem Fremden getauft wurde, durchaus einen inklusiven Gedanken. Wenn jemand mit einer solchen Biographie dank der Taufe fröhlich seines Weges ziehen kann, dann ist das ein Zeichen dafür wie viel Kraft und Solidarität Kirche schenken kann. Zur Gemeinde Christi gehören alle Getauften, egal welcher Hautfarbe, welchen Geschlechtes, welcher Herkunft, welcher beruflichen Stellung, welcher familiären Bindung, welchen Bildungsstandes oder welchem Grad der Behinderung. Das bestätigt auch Paulus (Gal 3,28): &lt;em&gt;&quot;Alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt eins in Christus Jesus.&quot;&lt;/em&gt; Eine schöne Vision vom gemeinsamen Leben. In der Kirche und darüber hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie nah sind wir dieser Vision in der Realität? Wie begrüßt unser Kontinent, wie begrüßt Deutschland, wie begrüßen die Kirchen Menschen, die heute mit unglaublichen Biographien aus Afrika ins gelobte Europa kommen wollen, um hier aufgenommen zu werden? Das was derzeit auf allen politischen Ebenen diskutiert und beschlossen wird, ist weder christlich noch sozial. Es ist unverantwortlich, eigensinnig und vor allem unmenschlich. Das sogenannte christliche Abendland sollte sich schämen und den Ruf Johannes des Täufers nach Umkehr hören. Menschen, die andere Menschen beim Lebenretten behindern, laden schwere Schuld auf sich. Denn so viel ist klar: Der Erlass unserer Sünden in der Taufe ist kein Schulderlass im rechtlichen Sinne und auch kein Freifahrtsschein, im Namen Gottes zu tun, was dem Evangelium von Jesus Christus widerspricht. Das mindeste, was wir Christinnen und Christen angesichts der katastrophalen Situation im Mittelmeer tun können, ist ein klares Bekenntnis für Mitmenschlichkeit zu formulieren. Auf dass es die Welt höre! Dass es in unserer Gemeinde seit Jahren ein dezidiertes Engagement für geflüchtete Menschen gibt, macht mich persönlich sehr froh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Liebe Gemeinde, ich wünsche Ihnen einen gesegnete Zeit. Sehen und erfahren Sie Neues. Ob Sie mit der ganzen Familie verreisen oder zuhause sind. Legen Sie die Beine hoch. Hören Sie gute Musik. Gönnen Sie sich mal wieder ein gutes Buch. Es kann, muss aber nicht die Bibel sein. Und tauschen sie sich miteinander über ihre Gedanken aus. Es kann so bereichernd sein. Ziehen sie ihrer Wege fröhlich! Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vikar Jakob Falk&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jul 2018 13:53:00 +0200</pubDate>
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    <title>Aus dem Gemeindekirchenrat</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;address&gt;von Thilo Schmidt&lt;/address&gt;&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 2018 hatten wir unsere letzte Sitzung vor der Sommerpause - traditionell gemeinsam mit den Gemeindebezirksvorständen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zuvor haben wir noch einige Personalbeschlüsse für den Kindergarten &quot;Morgensonne&quot;/Karlshorst gefasst: Zwei neue Erzieher sollen ab September 2018 vorbehaltlich der Zustimmung von Personalvertretung und kirchlichem Verwaltungsamt (KVA) kommen. Es wurde auch über eine neue Leitung entschieden: Tammo Berends, jetzt bereits Erzieher und stellvertretender Interimsleiter, wird ab August 2018 die Leitung übernehmen – das entspricht sowohl dem Wunsch des Kindergartenteams als auch dem des Gemeindekirchenrats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Ausschreibung der Pfarrstelle in Friedrichsfelde (Nachfolge Pfarrer Cierpka) haben sich vier Bewerber gemeldet. Zu dieser Besetzung gibt es turnusgemäß keine Gemeindewahl, sondern eine Berufung durch das Konsistorium unserer Landeskirche EKBO. Wir haben daher nur ein eingeschränktes Mitspracherecht. Bereits dem Gottesdienstplan ist zu entnehmen, dass das Konsistorium uns Pfarrer Bernhard Gutsche vorschlägt. Der Superintendent hat keine Vorbehalte gegen diese Präsentation, die auch nach erfolgter Anhörung im Einvernehmen mit uns erfolgt. Pfarrer Bernhard Gutsche hat sich in seiner bisherigen Pfarrstelle in Jüterbog – insbesondere im vergangenen Lutherjahr – sehr um eine lebensnahe und lebensbejahende Darstellung kirchlichen Wirkens verdient gemacht. Pfarrer Gutsche wird sich am 9.9.2018 um 15.00 Uhr in Friedrichsfelde in einem Gottesdienst der Gemeinde vorstellen. Das weitere Verfahren regelt das Pfarrstellenbesetzungsgesetz der EKBO: Nach der Vorstellung läuft eine vierzehntägige Einspruchsfrist, in der jedes zum Abendmahl zugelassene Gemeindeglied schriftlich Einspruch beim Gemeindekirchenrat einlegen könnte. Auch der Gemeindekirchenrat hätte das Recht, nach Anhörung des Gemeindebezirksvorstands den präsentierten Kandidaten abzulehnen. Allerdings sind wir froh, dass es in unserer Gemeinde vorangeht! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jul 2018 09:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Flüchtlingsgruppe in der Gemeinde - Entwicklung und Status Quo</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/121.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie kam es dazu?&lt;/strong&gt; Noch während eines kontroversen Diskussionsprozesses über die Möglichkeit Kirchenasyl zu gewähren, erreichte unsere Gemeinde im Dezember 2014 die Anfrage der Kirchenleitung sieben Flüchtlinge aus Sudan und Tschad im Rahmen einer Nothilfe aufzunehmen. Die jungen Männer gehörten der Oranienplatzgruppe an und sollten vorerst nur den Winter über untergebracht werden. Für unsere, wie auch für die anderen von den Berliner Gemeinden aufgenommenen Flüchtlinge, sollte derweil zwischen Kirche und Senat eine &quot;Paketlösung&quot; erarbeitet werden. Leider hat sich der Senat über lange Zeit einer solchen politischen Lösung verschlossen. Dennoch arbeitete die Kirchenleitung zusammen mit den Unterstützerkreisen in den Gemeinden beständig auf eine Bleibeperspektive der Männer hin. Es wurde schnell klar, dass jeder Einzelfall individuell geprüft und ggf. gelöst werden muss. Für uns war dabei immer der Grundsatz leitend, dass nur die bei uns bleiben können, die eine realistische Aussicht auf einen legalen Aufenthalt haben. Indessen haben der Kirchenkreis und unsere Gemeinde die Verantwortung für die Fortführung des Unterhalts der sieben und die Unterbringung in der Küsterwohnung in Karlshorst übernommen. Aus dem Unterstützerkreis heraus wurde Deutschunterricht organisiert, eine Notbetreuung durch ÄrztInnen aus der Gemeinde geleistet und Rechtsbeistand gewährt. In 2016 konnte sogar eine Möglichkeit zu einer legalen Aufnahme von Praktika zur Vorbereitung der Integration in den Arbeitsmarkt geschaffen werden, die fast alle aus der Gruppe nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt haben wir 2018 - was ist die Perspektive?&lt;/strong&gt; Im Frühjahr 2017 kam es endlich dazu, dass der Senat einem Teil der Männer das Angebot einer Arbeits- und Aufenthaltsberechtigung über ein Härtefallverfahren eröffnete. Das Ergebnis: Zwei Männer wohnen nun als zahlende Mieter bei uns, einer befindet sich in einer Ausbildung in Brandenburg. Von denen, die sich dem vorgeschlagenen Verfahren nicht unterziehen wollten, haben wir uns getrennt, nicht ohne ihren großen Dank an die Gemeinde entgegengenommen zu haben. Derzeit bestehen größte Bemühungen, das Härtefallverfahren auch auf die verbleibenden zwei Personen unserer Gruppe auszuweiten, die wir bis zum Ergebnis der Verfahrensprüfung mit Wohnung und Unterhalt weiter unterstützen. Eine Entscheidung für die beiden steht kurz vor dem Abschluss. Ein weiterer Flüchtling kam durch den Einsatz von Pfarrer Cierpka hinzu, so dass unsere Gruppe derzeit aus fünf Personen besteht. Dieser Flüchtling lebt bei uns im eigentlichen Kirchenasyl. Für ihn, der zum Christentum übergetreten ist, besteht in Deutschland eine realistische Asylperspektive. Das Kirchenasyl schützt ihn über einen überschaubaren Zeitraum vor einer drohenden Rückführung in ein anderes EU-Land und nachfolgender Abschiebung in das Herkunftsland Irak. In solcher Weise konnte unsere Gemeinde bereits mehrfach helfen. An den entstehenden Unterhaltskosten beteiligt sich wiederum der Kirchenkreis, dem wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum gerade diese Menschen?&lt;/strong&gt; Wir erleben es jeden Tag: inner- und außerhalb unserer Grenzen ist die Not groß. Worauf gilt es unsere Hilfe zu richten? Wir UnterstützerInnen sehen diese Menschen als diejenigen, die uns durch den Gang der Dinge anvertraut sind. Wir können sie dann aus unserer Obhut entlassen, wenn alle Möglichkeiten eine Lebenssituation in der Legalität zu schaffen genutzt sind. Der Gemeinde danken wir dafür, dass sie unsere Arbeit möglich macht. Diesen Dank an die Gemeinde bringen die Männer auch uns gegenüber immer wieder zum Ausdruck.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jul 2018 09:22:00 +0200</pubDate>
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    <title>Lebensraum - Und was wir tun können</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;address&gt;von Karin Kemal&lt;/address&gt;&lt;br /&gt;
Lebensraum, Biotop sagen die Ökologen dazu. Für uns ist es der Raum, den eine Gruppe zum Leben benötigt – und das in jeder Lebenssituation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sitzen zwei in einem Zug. Bei jedem Halt stöhnt der eine Fahrgast, wenn der Zug wieder anfährt. Nach einigen Stationen wird er vom anderen gefragt: &quot;Geht es ihnen nicht gut?&quot;. &quot;Doch&quot;, antwortet der, &quot;aber ich fahre in die falsche Richtung&quot;. &quot;Warum steigen sie denn nicht aus?&quot; &quot;Weil es so schön warm hier ist&quot;, antwortet der Gefragte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Witz beschreibt etwas, was wir seit langem tun. Wir fahren fort mehr und mehr Natur zu verbrauchen, mehr Lebensraum. Zum Leben brauchen wir Räume zum Wohnen, für Straßen, Landwirtschaft, Industrie, Mülldeponien usw. In der Bundesrepublik verbrauchen wir jeden Tag 66 Hektar Land für Siedlung und Verkehr. Und wir haben derzeit noch nicht genügend Wohnungen, um für alle eine würdige Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Es muss mehr bezahlbarer Wohnraum gebaut werden. Aber was können wir tun, um unsere Umwelt auch für uns und unsere Mitlebewesen zu gestalten – nachhaltig zu erhalten? Wir können das, worauf wir Einfluss haben prüfen und ändern, wenn wir es besser machen können.&lt;br /&gt;
&lt;ul style=&quot;margin-left:40px&quot;&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bekannt ist: &lt;/strong&gt;Die Brennnessel ist Futterpflanze für die Raupen von rund 25 Schmetterlingsarten. Für vier einheimische Tagfalter ist sie sogar die einzige mögliche Futterpflanze: Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Admiral und Landkärtchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;strong&gt;Man kann: &lt;/strong&gt;Brennnesseln eine Gartenecke einräumen. Und an anderer Stelle für die Falter einen Sommerflieder pflanzen. Disteln und Malven, und Gemeiner Natternkopf für Distelfalterraupen stehen lassen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bekannt ist: &lt;/strong&gt;Unsere heimischen Gartenvögel benötigen je nach Jahreszeit und Lebensphase unterschiedliche Nahrung. Das Rotkehlchen beispielsweise frisst eigentlich Insekten, im Winter jedoch Sämereien und Früchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;strong&gt;Man kann: &lt;/strong&gt;Einheimische fruchttragende Gehölze pflanzen. Sie sind eine der Hauptnahrungsquellen auch für Vögel. Die Vogelbeere zum Beispiel ernährt bis zu 63 Vogelarten, der Eingrifflige Weißdorn bis zu 32.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bekannt ist: &lt;/strong&gt;Es gibt Nacktschnecken, die fressen Schnecken. Der Tigerschnegel z. B. vertilgt die Eier anderer Schnecken und auch andere ausgewachsene Nacktschnecken. Schnecken meiden stark riechende Pflanzen (Thymian, Lavendel u. a. m.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;strong&gt;Man kann: &lt;/strong&gt;Verstecke für Schnecken wie Altholz, Dachziegel, Blumentöpfe anbieten und dort Schnecken absammeln. Die „nützlichen“ Tigerschnegel sind beige mit schwarzen Streifen. Auf Chemie verzichten, stattdessen Duftpflanzen anbauen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bekannt ist: &lt;/strong&gt;Laubbläser wirbeln alles durcheinander, was nicht nur Igeln und Vögeln die Nahrung vertreibt. Dem Boden wird die natürliche Deckschicht geraubt, die ihn vor Austrocknung und extremer Kälte schützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;strong&gt;Man kann: &lt;/strong&gt;Da wo es möglich ist, Laub als Naturdung und Nahrung für Regenwürmer liegen lassen. Das fördert die Bodenfruchtbarkeit. Nebenbei sind Regenwürmer auch beliebte Nahrung für Amseln. Und, es gibt auch Laubbesen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Zu den Laubbläsern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ihre Abgase verpesten die Luft und schaden dem Klima&quot;, erklärt etwa die Umweltschutzorganisation WWF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Das Gewicht der Geräte erfordert unnötigen Kraftaufwand und viel schneller ist man bei der Laubbeseitigung auch nicht&quot;, meint das Umweltbundesamt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mich nervt der Lärm dieser Geräte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Manche Hilfen für unsere Umwelt sind heute so einfach auch käuflich zu erwerben wie Insektenhotels, Nisthilfen für Vögel und Fledermauskästen. Fledermäuse sind in Berlin noch häufig – auch um unsere Kirchen und in unseren Friedhöfen unserer Gemeinde. Es ist zumeist die Zwergfledermaus. Durch die Gebäudesanierung gehen sie in Städten oft ihrer Quartiere verlustig. Aber, wir können die Vielfalt in unserer Umwelt unterstützen, wenn wir achtsam sind und versuchen etwas Ausgleich zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir sind angekommen im Anthropozän. Das heißt im Zeitalter in dem der Mensch die gestaltende Kraft auf der Erde ist. Im 1. Buch Mose heißt es: &quot;Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist an uns zu schätzen, was uns anvertraut ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Jul 2018 11:48:00 +0200</pubDate>
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    <title>Marx und die Folgen - was bleibt?</title>
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            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Karl Marx&quot; src=&quot;https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/28468806_1732723860083493_7988768909465285220_n.jpg?oh=ad01f9827400fc8fa3cffd253aabd509&amp;amp;oe=5B4B4C86&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:150px&quot; /&gt;Der ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree veranstaltet den 1. Lichtenberger Dialog mit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dr. Gesine Lötzsch, Wolfgang Templin, Edgar Dusdal, Altbischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- 6. März (18 Uhr),&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- 26. April (18 Uhr),&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- 29. Mai (19 Uhr)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
im Haus des Kirchenkreises, Schottstrasse 6.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Am 5. Mai jährt sich der 200. Geburtstag von Karl Marx. Es gibt wohl keinen Theoretiker, dessen Wirkungsgeschichte das 20. Jahrhundert mehr geprägt hat. Sein im Kommunistischen Manifest formuliertes Postulat, einer &quot;Assoziation, worin die freie Entwicklung eines Jeden die Bedingung der freien Entwicklung Aller&quot; wäre, drückt seinen Anspruch an eine menschliche Gesellschaft aus. 1891 wurde der Marxismus offizielle Doktrin auch der deutschen Sozialdemokratie, vom dem sie sich erst 1959 wieder offiziell verabschiedete. Mit dem Jahr 1917 begann das &quot;Konstantinische Zeitalter&quot; der marxistischen Bewegung. Emanzipation schlug in Totalitarismus um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seitdem prägt auch der Umgang mit Marx und dem Marxismus die Frage, ob die negativen Folgen des Marxismus bereits bei Marx angelegt waren oder seiner mangelhaften Umsetzung anzulasten seien. Dazu gehört auch der Versuch zwischen seiner ökonomischen und geschichtsphilosophischen Theorie zu differenzieren. Beide werden heute unterschiedlich bewertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Kirchen prägte von Anbeginn ein ambivalentes Verhältnis zu Marx. Seine Religionskritik führte zu unterschiedlichen Positionen der sich auf Marx berufenden Parteien und in der Konsequenz zu vielfältigen Leidensgeschichten der Kirchen in seinem Einflussbereich. Dem gegenüber stand der Versuch, sich auch in der Kirche seine ökonomische Kritik zu eigen zu machen, sei es in der Bewegung der religiösen Sozialisten oder in der Theologie der Befreiung in Lateinamerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt basierte diese Neigung zum Marxismus auf der Grundlage des in der Apostelgeschichte beschriebenen &quot;Urkommunismus&quot;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seien Sie ganz herzlich zu den drei Veranstaltungen des 1. Lichtenberger Dialogs eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pfarrerin Sapna Joshi&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 26 Feb 2018 18:57:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der Aufbruch</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:128 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:128 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/_Pfarrer_Cierpka.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:150px&quot; /&gt;Ich befahl, mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeutete. Er wusste nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich auf und fragte: »Wohin reitet der Herr?« »Ich weiß es nicht«, sagte ich, »nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen.« »Du kennst also dein Ziel«, fragte er. »Ja«, antwortete ich, »ich sagte es doch: ›Weg-von-hier‹ – das ist mein Ziel.« »Du hast keinen Essvorrat mit«, sagte er. »Ich brauche keinen«, sagte ich, »die Reise ist so lang, dass ich verhungern muss, wenn ich auf dem Weg nichts bekomme. Kein Essvorrat kann mich retten. Es ist ja zum Glück eine wahrhaft ungeheure Reise.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei diesem Text könnte man auf den ersten Blick erschreckt feststellen: Aha, er will nur nichts wie weg hier. Aber es geht um etwas ganz anderes. Denn selten sind Aufbrüche selbst gewählt, dann wären es eher Fluchten. Vielmehr aber geht es um den Umgang und die Zurüstung für die Wandel der Zeiten und unseres Selbst, denen wir unvermeidlich unterzogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In dieser zuversichtlichen Parabel, beschreibt Franz Kafka das große Wagnis eines Lebensaufbruchs, bei dem sich das Selbst erneuert. Nicht alle Aufbrüche sind so radikal, so existentiell. Und doch steckt in jedem Aufbruch und Neuanfang eben jene Chance. Oder theologisch gesagt: wahrer Aufbruch geschieht nie ohne explizite oder implizite Verheißung. Das Ziel ‚nur weg von hier’ heißt also nicht, dass es am bisherigen Ort schlecht gewesen sein muss, sondern ist ein Plädoyer gegen eine Form von Stillstand, die mit Starre und damit Lebensfeindlichkeit gleichzusetzen wäre.&amp;#160; Von alters her brechen Menschen wie Abraham auf Verheißung hin auf, geht das wandernde Gottesvolk durch die Zeiten, weil es hier keine bleibende Stadt hat. Und so versteht sich auch die Kirche als ‚ecclesia semper reformanda’, als sich stets erneuernde, verändernde Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Somit gehört zum Leben von Kirche und Gemeinde, ja zum menschlichen Leben schlechthin, das Kommen und Gehen, das Gewinnen und Verlieren, das Finden und Loslassen, der Aufbruch und das Ankommen. Gewiss, das ist nicht immer schmerzfrei und bleibt auch sicher nicht ohne Spuren. Aber zugleich ist es eben jener Kreislauf von Werden und Vergehen, Anfang und Ende, der unserem Leben Maß und Rhythmus, Höhen und Tiefen, Geschmack und Farben verleiht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Lebensweg gehört Vertrauen. Wer erst aufbricht, wenn er absolut sicher sein kann, das Ziel auch zu erreichen, wird sich wohl nie auf den Weg machen. Immer werden Zweifel und Einwände ihn hindern. Vertrauen ist nötig, um Zukunft zu gewinnen. In diesem Vertrauen wird über Zeit und Erfahrung Glauben wachsen, in dem die Hoffnung immer ein bisschen größer als die Angst sein wird. Dies ist zugleich das Einzige, was sich ‚als Vorrat’ anlegen und mitnehmen lässt. Andere Ausrüstung wird zuwachsen, wo sie nötig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das schließt Momente nicht aus, wo man all dies nur mit zitternder Stimme und von großen inneren Fragen begleitet zu bekennen versucht. Dann sind Menschen wichtig, die mit einem auf dem Weg sind, sei es für Etappen, sei es bis zum Ziel. In ihnen bezeugt Gott seine Begleitung und tragende Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich blicke dankbar auf fast 8 Jahre in der Paul-Gerhardt-Gemeinde. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert, haben wir miteinander gestaltet, ist hinzugetreten oder vergangen. Beziehungen sind gewachsen und wir haben miteinander Höhen und Tiefen erlebt und geteilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich breche auf, um mit der Frau, die ich liebe, mehr gemeinsames Leben teilen zu können, als es bisher möglich war. Ich bin sehr dankbar, dass sich nun nach langer Suche ein Weg dafür aufgetan hat – und ohne Abschied von Gewohntem für die eine oder den anderen wäre er nicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich nun zu einem neuen Dienst in der Evangelischen Kirche von Westfalen aufbreche, dann voller Dank, nicht ohne Trauer, aber auch mit großer Hoffnung; mit einem Herzen voller Erfahrungen und beglückender Begegnungen und doch bereit für Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich wünsche Euch allen, denen die gehen, denen die bleiben und denen, die kommen: Bleibt behütet und gesegnet auf allen Euren Wegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Joachim G. Cierpka, Pfarrer&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 11 Feb 2018 17:41:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der Nachklang des Weihnachtssterns</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Weihnachtsstern&quot; src=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/sonstige/Weihnachtsstern_k.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:300px&quot; /&gt;oder: Was wir tun können&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
von Karin Kemal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weihnachten ist längst vorbei. Die beliebten Weihnachtssterne haben ihre Farbe verloren, werden entsorgt. Wir bereiten uns auf Ostern vor, das Fest der Auferstehung. Die Bäume treiben aus. Wir freuen uns am Erwachen der Natur. Und weil uns Natur als Christen so wichtig ist, hat auch unser Kirchenkreis ein Umweltbüro eingerichtet, auch ein Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen[1]. Dabei geht es vor allem um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und damit auch die Verminderung des CO2-Ausstoßes. Ungefähr 800 Millionen Liter CO2 kommen in Deutschland davon von &quot;unseren&quot; Weihnachtssternen. Es sollen 35.000 sein, die jährlich im Handel sind. Sie sind in Torf angezogen. Bei dessen Verrotten werden pro Topf bis zu 25 Liter CO2 freigesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das Papier, auf dem dieser Artikel im Gemeindebrief gedruckt wird, hat seinen &quot;Umweltpreis&quot;. Es ist der hohe Energiebedarf – &quot;pro Tonne Produkt in den vergangenen Jahren (seit 1955 um 65 %) sind die abso-luten Emissionen zum Beispiel für fossiles CO2 zwischen 1995 und 2008 von 14,1 Mio. t auf 18,5 Mio. t weiter gestiegen, denn die ökologischen Verbesserungen wurden durch steigende Produktionsmengen zunichte gemacht&quot;[2]. Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch. In der Papierproduktion fallen pro Tonne luftgetrocknetem Papier circa zehn Kubikmeter Abwasser an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und es ist zu bedenken: &lt;strong&gt;Jedes Stück Papier kommt von einem Stück Holz; jedes Stück Holz kommt von einem Baum.&lt;/strong&gt; – Bäume wachsen langsam nach. Sie brauchen meist länger als ein Menschenleben bis zur Erntereife. Auch Bäume benötigen nicht unerhebliche Mengen Wasser pro Tag - je nach Art bis zu 1.000 Liter, wie bspw. eine ausgewachsene Birke. Aber sie kühlen damit auch unsere Umgebung im Sommer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir brauchen Wasser und belasten es meist mit Schadstoffen. Die haben größere Wirkungen auf die Natur als meist gedacht. So ist es den Klärwerken z.B. nicht möglich, alle Medikamentenrückstände restlos aus dem geklärten Wasser zu beseitigen. Das hat u. a. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Lebewesen, die in Flüssen und Seen leben. Die Industrie in der EU hat Auflagen für die Emissionswerte, die Haushalte nicht. Oft wird über die Toilette mit Trinkwasser entsorgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Medikamente, Essenreste, chemische Reinigungsmittel, reißfeste Papiere, Wattestäbchen u.v.m. An den höheren Aufwand zur Klärung des Abwassers wird oft nicht gedacht. Dabei kommt aus unserem Wasserhahn – so die Leitungen nicht überaltert sind – Wasser in Lebensmittelqualität, das dem aus der Flasche in nichts nachsteht und für den Verbraucher viel billiger ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir, jeder von uns, können etwas tun. Wir können etwas tun, um denen, die nach uns kommen, eine lebensvolle Umwelt zu erhalten. &lt;strong&gt;&quot;Dabei geht es um eine globale Wende zur Bewahrung der Schöpfung. Aller Kreatur – so heißt es bei Markus im 16. Kapitel – gilt das Evangelium. Aller Kreatur gilt das Wort Gottes von der Schöpfung, die er erhalten will, weil Er sie liebt.&quot;&lt;/strong&gt; [1]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und unsere Gemeinde? Wir kaufen fair gehandelte Produkte, kaufen Ökostrom, im Kirchturm von Erlöser wohnt ein Turmfalke, in Karlshorst wurde ein Falkenkasten eingebaut, Nisthilfen im Garten angebracht und es wird noch einiges mehr sein, aber ich denke, es könnte noch mehr sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;Baum&quot; src=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/sonstige/Baum%20Hand%20farbig_k.jpg&quot; style=&quot;float:right; margin-left:10px; margin-right:10px; width:300px&quot; /&gt;Jeder kann mit kleinen Dingen am Erhalt der Schöpfung mitwirken, wie z.B.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- Torffreie Blumenerde kaufen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- Papier sparen - überlegen, wieviel denn wirklich gebraucht wird&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- Plastiktüten meiden/wiederverwenden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- Produkte der Region bevorzugen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- weniger Fleisch, dafür besserschmeckendes, ökologisch Erzeugtes konsumieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- keine Abfälle in der Toilette entsorgen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es liegt in unserer Hand!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon gewusst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;- Leitungswasser ist nachhaltig:&lt;/strong&gt; Die Behörden stellen sicher, dass nie mehr Wasser aus dem Kreislauf entnommen wird, als auf natürlichem Weg bereitsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- Fast jedes &lt;strong&gt;Trinkwasser stammt aus der Region&lt;/strong&gt; und muss damit keine langen Transportwege zurücklegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;- Warmwasser&lt;/strong&gt; ist der zweitgrößte Energieverbraucher. Es macht im Haushalt und etwa 12 Prozent des Gesamtenergieverbauchs aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
- &lt;a href=&quot;http://nachhaltig-sein.info/lebensweise/leitungswasser-mineralwasser-vergleich-nachhaltigkeit-gesundheit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;weitere Informationen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
[1] Klimaschutzkonzept der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgische Oberlausitz März 2017&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[2] Bundesumweltamt zu Zellstoff und Papierindustrie 
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    <pubDate>Fri, 26 Jan 2018 20:02:00 +0100</pubDate>
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    <title>Spendenaufruf für Parwiz und Amanbik</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Parwiz ist ein Junge aus Afghanistan, der seit April 2016 im Interkulturellen Jugendwohnhaus (IKJ), einer Einrichtung der SozDia Stiftung Berlin, lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vor seinen Augen wurde sein älterer Bruder ermordet, da er sich weigerte Militärdienst bei den Taliban zu leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch Parwiz sollte zur Armee. Er weigerte sich mutig, wurde dafür verfolgt und gefoltert. Doch bevor ihn das Schicksal seines älteren Bruders ereilte, konnte er den Taliban glücklicherweise entkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um nicht noch einen Sohn zu verlieren, entschied Parwiz´ Mutter, dass Parwiz und sein Bruder Amanbik Afghanistan verlassen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Brüder flüchteten mit Hilfe von Schleusern im September 2015. Sie reisten von Afghanistan über Pakistan in den Iran und wurden auf der Flucht voneinander getrennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das vereinbarte Ziel war Berlin. Parwiz schlug sich bis dorthin durch, doch sein Bruder schaffte es nicht. Er war verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Mai 2017 erhielt Parwiz einen Anruf von einem Freund. Dieser teilte ihm mit, dass sein mittlerweile 15-jähriger Bruder seit eineinhalb Jahren als Obdachloser in Istanbul leben würde und übermittelte ihm die Kontaktdaten. Amanbik hatte sich nicht bei den Behörden gemeldet, da er Angst hatte, er würde zurück nach Afghanistan geschickt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Vormundes von Parwiz und einer Hilfsorganisation vor Ort gelang es, Amanbik in einem Waisenhaus in Istanbul unterzubringen. Mittlerweile hat er einen afghanischen Reisepass, was noch fehlt ist das Einreise-Visum für Deutschland. Obwohl der Fall Parwiz mittlerweile der Härtefallkommission der hiesigen Senatsverwaltung, dem Auswärtigen Amt und den Botschaften bekannt ist, konnten die Brüder bis jetzt nicht zusammen geführt werden. Aktuell scheitert das Vorhaben an der Vormundschaft für Amanbik. In der Türkei werden für gewöhnlich keine Vormünder für unbegleitete minderjährige Ausländer bestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Parwiz Vormünderin könnte nur von einem deutschen Gericht bestellt werden, wenn sich Amanbik bereits auf deutschem Boden befände. Andernfalls könnte das von der türkischen Regierung als Eingriff in die Souveränität des Landes verstanden werden. Ohne einen Vormund wird Amanbik allerdings kein Einreisevisum bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile wurde ein Anwalt in der Türkei gefunden, der bereit wäre zum einen die Vormundschaft für Amanbik zu übernehmen und zum anderen auch mit den türkischen Behörden und der Botschaft in Kontakt zu treten und Amanbik bis zur Ausreise zu begleiten. Um den Anwalt und das Reiseticket bezahlen zu können, sind Parwiz und Amanbik allerdings auf Spenden angewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Parwiz dabei unterstützen würden, seinen Bruder wieder bei sich - in Sicherheit - haben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deshalb bitten wir Sie sehr herzlich um Ihre Spende auf das Konto:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;SozDia Stiftung Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Evangelische Bank eG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
DE 47 5206 0410 0103 9054 62&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Verwendungszweck: Interkulturelles Jugendwohnhaus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Dec 2017 22:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>Liebe Gemeindeglieder,</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:124 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/Kreuzabnahme.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin-left:10px; margin-right:10px; width:150px&quot; /&gt;im liturgischen Garten Friedrichsfelde fehlt noch immer die Skulptur ‚Kreuzabnahme‘, die das Konzept des Gartens vollenden soll. Hier sehen Sie ein Modell. Zur Fertigstellung fehlen noch 10.000 Euro. Dafür sind wir auf Ihre Spenden und Mithilfe angewiesen. 5.000 Euro konnten unterdessen gesammelt werden. Für diese Beiträge danken wir herzlich und freuen uns auch auf Ihr Engagement. Überweisungen können auf das Konto der Gemeinde unter dem Stichwort – Liturgischer Garten Friedrichsfelde – getätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Pfarrer Joachim G. Cierpka&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 08:12:12 +0100</pubDate>
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    <title>Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Herzliche Einladung zu unseren Erntedankgottesdiensten! In Friedrichsfelde feiern wir am 30.9. um 18 Uhr, in Karlshorst am 1.10. um 10 Uhr einen festlichen Erntedankgottesdienst in geschmückter Kirche. In Karlshorst findet während der Predigt ein Kindergottesdienst statt. Alle, die am verlängerten Wochenende unterwegs sind, und besonders alle Familien sind eingeladen, am 8.10. um 10 Uhr im Gemeindesaal der Erlöserkirche Erntedank zu feiern. Die Kinder der Kita „Am Glockenturm“ gestalten den Gottesdienst mit und es wird eine Taufe geben. Außerdem werden die neuen Kita- und Christenlehre-Kinder gesegnet. Wir freuen uns über Ihre Erntegaben, die durch unsere „Laib &amp;amp; Seele“ Ausgabestelle Bedürftigen zugutekommen. Wir bitten Sie dafür herzlich um möglichst unverderbliche Lebensmittel. In Karlshorst können Sie Ihre Erntegaben bereits am 30.9. in der Kirche abgeben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Sep 2017 23:35:48 +0200</pubDate>
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    <title>Was ist Luther, was bedeutet die Reformation für uns heute?</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/112.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Klaus Gärtner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Cool? Brutal? Freiheitsheld? Vorbild?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist Luther, was bedeutet die Reformation für uns heute?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unter Leitung der Künstlerin Friederike Krusche wollen wir unsere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vorstellungen der Reformation ins Bild setzen. Die Werke sollen dann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
am Reformationstag ausgestellt und ggf. auf die Wand im Nordgarten in&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Friedrichsfelde übertragen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es sollen möglichst Bilder von Menschen aus allen Generationen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dafür brauchen wir auch Sie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann entsteht das größte Bild einer Berliner Gemeinde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Treffpunkt: bis zu den Sommerferien jeweils Dienstag, 17.30 Uhr in Friedrichsfelde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weitere Termine und Zeiten sind möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich hoffe, Sie machen mit. Ich freue mich auf darauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Joachim Cierpka&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; ev. Kirchengemeinde Paul-Gerhardt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pfarrer&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;Berlin-Lichtenberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
+49 (0)30 - 512 91 03&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Jun 2017 19:58:03 +0200</pubDate>
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    <title>Gospel Church</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/111.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Klaus Gärtner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Liebe Chorfreundinnen und -freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;am Sonntag, den 25. Juni gibt es wieder die GOSPEL CHURCH - der Mitsing-Gottesdienst, speziell für Chöre!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ab 17 Uhr ist Einstimmung mit Üben von Songs und um 18 Uhr geht es richtig los:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit Gospelband und dem Chorprojekt LIGHTHILL GOSPEL wollen wir leicht singbare Gospelsongs, Turn-arounds und Gospel-Kanons miteinander singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pfarrerin Sapna Joshi wird die Stunde durch geistliche Impulse abrunden. Das Ganze findet in der Ev. Erlöserkirche statt (Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin-Rummelsburg, S Nöldnerplatz/Rummelsburg) und ist kostenlos.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bringt Euren Chor mit und sagt diesen Termin bitte weiter.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stephan Zebe.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:125 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/GCh_blog_zebemusic.jpg&quot; style=&quot;width:500px&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jun 2017 19:35:43 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Enthüllung einer Gedenktafel an der Erlöserkirche</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/110.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Klaus Gärtner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Mittwoch 17. Mai 2017, 11 Uhr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit einer Erinnerungsstele vor der Erlöserkirche in der Rummlsburger Nöldnerstraße 43 wird zukünftig an den historischen Ort des Widerstandes gegen die SED-Herrschaft erinnert. Die feierliche Übergabe war am &lt;strong&gt;17. Mai 2017 um 11 Uhr an der Erlöserkircher Rummelsburg&lt;/strong&gt;, Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Initiator der Stele, Manfred Becker (SPD) und die heute in der evangelischen Gemeinde wirkende Pfarrerin Sapna Joshi sprachen zu den Gästen. Bezirksbürgermeister Michael Grunst war ebenfalls anwesend. Musikalisch begleitete Karola Elßner (Saxophon) die Veranstaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die von der Designerin Helga Lieser entworfene Stele wurde in der vom Kulturausschuss eingesetzten Gedenktafelkommission erarbeitet und von der BVV Lichtenberg beschlossen. Finanziert ist die zwei Meter hohe Stahlstele mit dem vom Bezirksamt jährlich bereit gestellten Mitteln des Lichtenberger Fonds für Erinnerungskultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Museum Lichtenberg | Türrschmidtstr. 24 | 10317 Berlin | 030 - 57 79 73 88 14 | &lt;a class=&quot;moz-txt-link-abbreviated&quot; href=&quot;mailto:museumlichtenberg@kultur-in-lichtenberg.de&quot;&gt;museumlichtenberg@kultur-in-lichtenberg.de&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;moz-txt-link-rfc2396E&quot; href=&quot;mailto:museumlichtenberg@kultur-in-lichtenberg.de&quot;&gt;&amp;lt;mailto:museumlichtenberg@kultur-in-lichtenberg.de&amp;gt;&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;moz-txt-link-abbreviated&quot; href=&quot;http://www.museum-lichtenberg.de&quot;&gt;www.museum-lichtenberg.de&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;moz-txt-link-rfc2396E&quot; href=&quot;http://www.museum-lichtenberg.de&quot;&gt;&amp;lt;http://www.museum-lichtenberg.de&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten | Di- Fr, 11:00 - 18:00 Uhr | So, 11:00 - 18:00 Uhr | feiertags geschlossen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:124 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Erloeserkirche_170517.jpg&quot; style=&quot;float:left; width:500px&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 May 2017 15:08:35 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Predigt am 4.Sonntag nach Epiphanias, 29.1.2017 in der Kirche Karlshorst - Pfarrerin Kerstin Menzel</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/106.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Predigttext Matthäus 14, 22 &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Angst. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Habt Mut, ich bin&#039;s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, bekam er Angst und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn! &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sturm&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meine Hände krallen sich ins Holz. Das Wasser unter uns tobt und zischt. Das Boot ächzt und knarrt. Ich kneife die Augen zusammen, der Wind lässt sie tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Schwanken des Bootes greift in meine Magengrube. Festhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir sind in Sturm geraten. Die Wellen bäumen sich auf und was wie ein harmloser See aussieht, wird zum tobenden Galiläischen Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Ufer, Boden unter unseren Füßen, weit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und so auch der, der uns führt und trägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als wir losfuhren, war das Wasser klar und der See still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Leise glitt der Rumpf des Bootes durch das Wasser, pflügt eine gerade Schneise ins Blau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir scherzten und lachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Wasser glitzerte durch helle Blautöne hindurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nun ist es schwarz und drohend,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
die Gischt schlägt mir ins Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Angst greift tief in mein Herz. Festhalten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich bin in Sturm geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In die Stürme des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo mein Leben mich eben noch leicht dahingleiten ließ,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
schlagen nun die Wogen über mir zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe alle Hände voll zu tun, dass ich nicht umgeschleudert werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Scherzen und Lachen versiegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das glitzernde Blau weicht schwarzen Wogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kein Glanz mehr in meinem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Tränen rinnen über mein Gesicht. Der Gegenwind peitscht sie mir aus den Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich kralle mich fest an dem, was mir bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Schmerz schlägt mir in den Magen. Festhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Angst greift tief in mein Herz. Festhalten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wir sind in Sturm geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unser Land verändert sich. Unsere Gesellschaft wird bunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir stehen vor Herausforderungen. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Menschen suchen Zuflucht bei uns, die anders geprägt sind, als wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von Kulturen, die wir nur aus der Ferne kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von religiösen Traditionen, die wir nur holzschnittartig sehen, nicht selten verzerrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Gewalt, die andere Länder schon lange zerreißt, erreicht unsere Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es scheint keine Klarheiten mehr zu geben. Was wir vorher einordnen konnten, gerät in Unordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Immer mehr Wohlstand, aber wird das so weitergehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es wird wenig gescherzt und gelacht. Mehr höhnisch gelästert und aggressiv aufgestachelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eisiger Wind bläst durch die Gespräche und treibt manchem die Tränen ins Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sorge und Angst greifen nach unseren Herzen. Ein flaues Gefühl im Bauch. Festhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Festkrallen an dem, was wir zu besitzen meinen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wir sind in Sturm geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Welt fällt in die Hände des Nationalismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo eben noch klar war, dass unser Wohlergehen mit dem der Menschen in anderen Ländern eng verbunden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo eben noch Menschenrechte und Schutz von Zivilisten galten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo Diplomatie und Verständigung nicht die Welt retten konnten, aber doch Fortschritte errangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo Austausch und Handel und Vernetzung Grenzen aufhoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da hören die Stürme der Finanzkrisen nicht auf und jedes Land schaut nur auf seine eigenen Interessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da werden nun Mauern gefordert und Folter als funktional erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da werden mit Lügen Wahlen gewonnen und die Unberechenbaren haben die Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da teilen nur die Landsleute dasselbe Blut und dieselben Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Wogen des Egoismus schlagen hoch, der Sturm der Abgrenzung bläst uns entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Briten zuerst, Amerikaner zuerst, Franzosen zuerst, Deutsche zuerst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Scherzen und Lachen ist verstummt. Manche sind sehr still geworden und sehr bleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Manche halten ihr Gesicht störrisch dem Sturm entgegen, die Tränen fließen ihnen über die Wangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sind nicht die ersten schon über Bord gegangen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit jeder Welle schlägt die Woge der Angst über unseren Herzen zusammen. Festkrallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bis die Knöchel weiß hervortreten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wir sind in Sturm geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Ufer, der Boden unter unseren Füßen, weit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und wo ist der, der uns führt und trägt?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Blick zurück – dein Drängen&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gedrängt hast du uns, Herr, ins Boot zu steigen. Schon vorauszufahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie wolltest du eigentlich nachkommen? Es gab doch kein zweites Boot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wolltest du uns loswerden? Warum eigentlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wollen dir doch folgen und von dir lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Uns hast du gedrängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aber, die wir eben noch gemeinsam gespeist haben, die hast du in Ruhe verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So haben wir abgelegt vom Ufer. Mit dem Blick auf die Vielen, die satt geworden sind von fünf Broten und zwei Fischen. Beeindruckt von der Fülle, die bei dir entsteht.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und nun sind wir in Sturm geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Stürme des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Stürme der gesellschaftlichen Veränderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Stürme der Abschottung.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hast du uns in diese Situation gebracht? Mit deinem Drängen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Du bist doch Herr über die Mächte des Himmels und der Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer mit fünf Broten und zwei Fischen eine Menschenmenge sättigen kann,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
der müsste doch sehen, dass dieser Sturm aufkommt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und wo bist du eigentlich, Herr? Hast du uns ganz allein gelassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Du warst erschöpft, ja, das haben wir dir angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bist du eingeschlafen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fühlst du dich hier nicht zuständig?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Es ist schon lange Nacht geworden. Über dem Kampf mit Wellen und Wind haben wir das Zeitgefühl verloren. An Schlaf ist nicht zu denken, mitten im Sturm.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wo bist du, Herr? Bist du fern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sieh doch unsere Angst, unsere Tränen, unsere Verzweiflung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Du kennst doch unser Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Lass uns nicht allein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der mir entgegen kommt&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich hebe meine Augen auf. Weiche dem Sturm aus, der mir die Augen tränen lässt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
und blicke zum Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Morgenstern. Der Morgenstern steht schon da. Die Nacht neigt sich dem Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ist dies nicht die Zeit, da Gott hilft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So erzählen es die alten Geschichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von der Nacht des Wachens, als das Volk auszog aus Ägypten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als er sie herausführte, der, dessen Name „Ich-bin-da“ heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als sie sich auf den Weg machten, um zu lernen, Gottes Volk zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Viele Jahre lang immer wieder neu Vertrauen übten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den, der Manna schenkt und das tägliche Brot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den, der Wasser aus Steinen fließen lässt und Wein zur Freude der Menschen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Nacht neigt sich dem Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ist dies nicht die Zeit, da Gott hilft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So erzählen es die alten Geschichten. Und auch deine Geschichte geht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Morgengrauen, da kamen drei Frauen zum Grab. Und siehe, hier ist er nicht.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Nacht ist nicht ganz dunkel, wenn Hilfe nah ist. Ich hebe meine Augen auf.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und dann, zwischen Wellen und Sturm,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
im ersten Vorschein des neuen Tages,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
eine Gestalt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Geht über das, was uns bedroht, hinweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Steht darüber, wird nicht angefochten von den Wellen, nicht weggefegt vom Sturm.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sollte es…? Oder doch eine Erscheinung? Ein Traumgesicht? Ein Phantasma?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wir schreien vor Angst auf.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und hören dann seine Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Habt Mut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin es!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fürchtet euch nicht!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Sturm wird durchsichtig. Lässt sehen die Gestalt dessen, der die Macht des Lebens und der Liebe ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stärker als jeder Sturm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stärker als der Tod.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stärker als die Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stärker als der Hass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stärker als der Egoismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Ich-bin-da.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und siehe, es trägt&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meine Hand löst sich aus der Verkrampfung.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zu dir will ich. Der Macht des Lebens und der Liebe will ich gehören.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bist du es wirklich? Dann sage mir, komm her!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich durch Wellen und Sturm zu dir gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich durch die Lebensstürme gehen im Vertrauen, dass du nahe bist. Im Leben und Sterben, im Freuen und Trauern, im Streiten und im Versöhnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass du stärker bist als alles, was mir ins Gesicht schlägt und mir die Tränen in die Augen treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich loslassen, was loszulassen ist.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und ich höre: Komm!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bist du es wirklich? Dann sage mir, komm her!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich durch Wellen und Sturm zu dir gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich den Wogen der Empörung nicht mehr Macht einräumen, als die Tatsachen erlauben und den Schreienden klar und sachlich widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich aushalten, dass ich nicht alles eingeordnet bekomme und mir manches fremd vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich durch den Wind der Veränderung gehen im Vertrauen, dass du nahe bist, mich aufmachen in neue Zeiten. und hin zu mir fremden Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich leben, als ob Gottes Herrschaft ganz nahe ist und mich einsetzen für Gerechtigkeit. Dann will ich loslassen, was loszulassen ist.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und ich höre: Komm!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bist du es wirklich? Dann sage mir, komm her!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich durch Wellen und Sturm zu dir gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will durch den Sturm dieses aggressiven Patriotismus gehen im Vertrauen, dass du nahe bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich festhalten die, die anders sind, und doch dasselbe rote Blut bluten wie ich und dieselben Träume träumen. In allen Ländern der Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich fragen nach denen, die den Preis zahlen für Abschottung und neue Mauern, aber auch nach denen, die vom Fall der Grenzen durch Austausch und Handel und Vernetzung nichts haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich will zu dir aufbrechen durch Wellen und Sturm und nicht aufgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Vertrauen, dass du nahe bist und das Wohl aller Menschen willst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann will ich loslassen, was loszulassen ist.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und ich höre: Komm!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und siehe, das Schwankende trägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Wasser, die Wogen tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sind Boden unter meinen Füßen. Ganz nah.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ausblick&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sicher werde ich einsinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich der Sturm vor dein Angesicht schiebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich meine Augen sinken lasse.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht wäre besser, ich würde singen mitten im Sturm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht wäre besser, ich würde mit dir reden auf dem Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht wäre besser, wir gingen zu zweit oder zu dritt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dann würden wir gehen und im Gehen lernen, Gottes Volk zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Viele Jahre lang immer wieder neu Vertrauen üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den, der Manna schenkt und das tägliche Brot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den, der Wasser aus Steinen fließen lässt und Wein zur Freude der Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den, der Herr ist über Mächte und Gewalten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sicher werden wir einsinken.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kleingläubige sind wir. Kleiner Glaube. Kleiner Glaube, der auf dem sturmgezausten See gehen lässt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kleingläubige sind wir. Warum hast du gezweifelt?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Weil das Leben, weil die Welt manchmal zum Verzweifeln ist. Weil du manchmal so weit weg scheinst. Weil der Sturm manchmal nicht durchsichtig wird.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kleingläubige sind wir. Auf solche wie uns ist die Kirche gebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und nur der Zweifel unterscheidet Glaube und Wahn.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sicher werde ich einsinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bist du dann da? Greifst du meine Hand? Wenn ich vor Angst schreie. Wenn ich rufe: Rette mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ist dann die Entfernung zwischen uns wie aufgehoben? Ziehst du mich heraus?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Matthäus 14, 22&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Angst. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Habt Mut, ich bin&#039;s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, bekam er Angst und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 01 Feb 2017 22:37:00 +0100</pubDate>
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    <title>„Du siehst mich“ – Deutscher Evangelischer Kirchentag in Berlin</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;img alt=&quot;Logo&quot; src=&quot;https://www.ekd.de/bilder/20160429_kirchentag560.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten der Paul-Gerhardt-Gemeinde&lt;/strong&gt; Die orangen Plakate sind kaum zu übersehen, große Kulleraugen blicken die Betrachtenden an. Sie verdeutlichen das Motto des Kirchentages, der vom &lt;strong&gt;24. bis 28. Mai 2017&lt;/strong&gt; in Berlin und Wittenberg zu Gast sein wird - &lt;strong&gt;„Du siehst mich“&lt;/strong&gt; (1. Mose 16,13) – und sorgen schon gleich für die ersten Diskussionen. Wer sieht hier eigentlich wen? Hat Gott etwa große Kulleraugen? Du, Gott, siehst mich Mensch. Dies ist im 1. Buch Mose die Erkenntnis von Hagar, einer jungen Frau auf der Flucht. Ihr ist Unrecht geschehen. Gott sieht sie. Er sieht ihre Situation und gibt Rat. Hagar fühlt sich wahrgenommen und beachtet. Daraus schöpft sie Kraft. Das Motto vereint in sich das Wissen, dass Gott uns ansieht, und die Aufforderung, im Umgang mit Anderen genau hinzusehen. Ansehen bedeutet Anerkennen und Wertschätzen. Für Diskussionen ist der Kirchentag bekannt und auch bei diesem Kirchentag werden vielfältige Themen von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Wichtige Themen werden der Zusammenhalt in Deutschland, Flucht und Migration, interreligiöser und interkultureller Dialog sowie der Blick nach vorn auf die nächsten 500 Jahre Protestantismus sein. In Podien, Vorträgen und Workshops füllen bekannte und weniger bekannte Referentinnen und Referenten mit viel Publikumsbeteiligung die Inhalte mit Leben. Gottesdienste, Tagzeitengebete und weitere Veranstaltungen bieten vielfältige Möglichkeiten, Spiritualität zu leben. Konzerte, Theater und viel Kultur, weitgehend von den Teilnehmenden selbst verantwortet, machen den Kirchentag – mit mehr als 2.500 Einzelveranstaltungen – zu einem Festival zum Mitgestalten. Das Programm und alle Anmeldungsmöglichkeiten sowie kostenlose Veranstaltungen finden Sie auf www.kirchentag.de. Der Abschlussgottesdienst findet auf den Elbwiesen in Wittenberg statt, wo mit dem Kirchentag die Weltausstellung „Tore der Freiheit“ eröffnet wird. &lt;strong&gt;„Du siehst mich“ – und ich sehe dich! &lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Gastfreundschaft erweisen&lt;/strong&gt; In diesem Jahr werden rund 60.000 Gäste in &lt;strong&gt;Gemeinschaftsquartieren&lt;/strong&gt; in Schulen untergebracht. In unserem Gemeindebereich sind 11 Quartiersschulen. Dafür suchen wir dringend Helferinnen und Helfer, die bei der Einweisung und Betreuung der Gäste oder bei der Ausgabe des Frühstücks helfen. Die Schulen sind tagsüber geschlossen, so dass Sie am Kirchentag teilnehmen können. Dafür lockt für alle Mitglieder im Quartierteam ein kostenloser Teilnahmeausweis für den gesamten Kirchentag. Für einige wenige Schulen brauchen wir auch noch Quartiermeister*innen, die die Koordination der Unterbringung übernehmen. Bitte melden Sie sich bei Gudula Finder (g.finder@paul-gerhardt.com, telefonisch im Gemeindebüro). Doch nicht jeder kann die Nacht auf einer Isomatte verbringen. Manche Gäste benötigen wegen ihres Alters, als Mitwirkende oder als Familie mit Kindern eine etwas komfortablere und ruhigere Übernachtungsmöglichkeit. Deshalb bittet der Kirchentag: Öffnen Sie Ihre Türen und schenken Sie einer Kirchentagsbesucherin oder einem Kirchentagsbesucher einen Platz zum Schlafen! Für den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag werden insgesamt 15.000 &lt;strong&gt;private Schlafplätze&lt;/strong&gt; gesucht. Also zögern sie nicht und werden Gastgeberin oder Gastgeber. Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches, wenn möglich, mit einem kleinen Frühstück am Morgen. Ein Gästezimmer ist nicht nötig. Tagsüber sind Ihre Gäste selbstständig unterwegs und kehren erst am Abend zurück. Bei Fragen zum Privatquartier können Sie mit Kirsten Wolf Kontakt aufnehmen, die für unsere Gemeinde dafür verantwortlich ist (k.wolf@paul-gerhardt.com, telefonisch im Gemeindebüro). Anmelden können Sie ihr Bett über www.kirchentag.de bzw. die Schlummernummer des Kirchentages 030 – 400339-200. &lt;strong&gt;„Du siehst mich“ – wir sehen uns! &lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Veranstaltungen der Paul-Gemeinde und ihrer Mitarbeiter*innen&lt;/strong&gt; Herzlich eingeladen sind Sie zu den Veranstaltungen unserer Gemeinde. Traditionell empfängt die gastgebende Landeskirche nach den Eröffnungsgottesdiensten (18 Uhr) alle Kirchentagsgäste beim &lt;strong&gt;„Abend der Begegnung“&lt;/strong&gt;, einem großen Straßenfest mit buntem Programm auf mehreren Bühnen und einer Vielzahl von Verpflegungs- und Aktionsständen. Am &lt;strong&gt;Mittwoch, den 24. Mai 2017&lt;/strong&gt; werden wir dieses Fest mitten in Berlin, rund um das Brandenburger Tor feiern und freuen uns auf hunderttausende Besucher*innen. Die Paul-Gerhardt-Gemeinde präsentiert sich gemeinsam mit dem diakonischen Verein SozDia e.V. und wird Smoothies und eine Mitmach-Aktion anbieten. Kommen Sie vorbei! Wenn Sie Lust haben, an diesem Abend mitzutun, melden Sie sich bitte bei Elke Hofmeister, elke.hofmeister@gmx.de . Am &lt;strong&gt;Freitagabend, 26. Ma&lt;/strong&gt;i, findet in guter Kirchentagstradition in vielen Gemeinden ein Feierabendmahl statt. Es bietet mit einem liturgischen und spirituellen Programm Zeit und Ort für Begegnungen zwischen der gastgebenden Gemeinde und den Kirchentagsgästen. Die Pfarrerinnen Sapna Joshi und Kerstin Menzel gestalten das Feierabendmahl in der Erlöserkirche, gemeinsam mit der &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/kirchenmusik/kantorei-karlshorst.php&quot; title=&quot;Kantorei Karlhorst&quot;&gt;Kantorei Karlshorst&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/kirchenmusik/posaunenchor.php?lang=EN&quot; title=&quot;Posaunenchor&quot;&gt;Bläsern&lt;/a&gt; sowie einem Überraschungsgast vom Kirchentag. Beginn: 20 Uhr. &lt;strong&gt;Der Kirchentagsabend kann mit Musik und Text, mit Tee, Kaffee, Saft sowie mit guten Gesprächen ausklingen. Am Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagabend sind Sie immer um 21 Uhr in die Friedrichsfelder Kirche zum Literarischen Gute-Nacht-Café eingeladen: &lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Donnerstag, 25. Mai:&lt;/strong&gt; „ Geh aus, mein Herz, und suche...“ Paul Gerhardts dichterischer Schatz entfaltet seine Stärke und Tiefe auch im gesprochenen Wort. An diesem Abend erklingen drei seiner Gedichte in der Gesamtheit ihres Sprachgebildes, die virtuose Musik seines Zeitgenossens Jakob van Eyck und der vertraute Klang des Choralgesanges. Der Kammerchor Canzoneo unter Leitung von Cornelia Ewald, Susanne Ehrhardt (Blockflöten) und Elisabeth Richter-Kubbutat (Stimme) gestalten diesen Abend gemeinsam. &lt;strong&gt;Freitag, 26. Mai:&lt;/strong&gt; „ Menschliches Gesicht, Du aller Landschaften schönste“ Hildegard Jahn Reinke veröffentlichte achtzigjährig ihren ersten Lyrikband: „Wie ein Leuchten, das von innen kommt, geräuschlos, aus der Ruhe lebenslanger Erfahrung“ ( A. M. / Lichtzeichen) sind diese Gedichte. Ein Abend mit der Akkordeonistin Nancy Laufer und Elisabeth Richter-Kubbutat (Stimme). &lt;strong&gt;Samstag, 27. Mai:&lt;/strong&gt; „Ihr seid der Weg und die Reisenden“ Der libanesische Dichter und Maler Khalil Gibran setzt in seinem Buch „ Der Prophet“ ein poetisches Zeichen der Versöhnung zwischen der arabischen und der westlichen Welt. Ein Literaturkonzert mit Texten von Khalil Gibran, mit der Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und dem Gitarristen Rainer Feldmann; er spielt Werke spanischer Klassiker. &lt;strong&gt; Mitwirkende aus der Paul-Gerhardt-Gemeinde: &lt;/strong&gt; Der Kinderchor der Gemeinde wird auf dem Kirchentag auftreten und das Gospelkollektiv wird Konzerte, Workshops und Offenes Singen gestalten. Frau Hartmann arbeitet im Zentrum Kinder mit, das in der Stadtmission am Lehrter Bahnhof stattfindet und zu allen Angeboten kostenlosen Zugang ermöglicht. Die Evangelische Schule wird sich auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren und Tagzeitengebete gestalten, voraussichtlich auch ein Politisches Nachtgebet in Friedrichsfelde. Genaue Zeiten und Orte sind demnächst im &lt;a href=&quot;www.kirchentag.de &quot; title=&quot;Kirchentag&quot;&gt;Kirchentagsprogramm&lt;/a&gt; zu finden. Als Höhepunkt des Berliner Kirchentages und der gleichzeitig in acht Städten stattfindenden „Kirchentage auf dem Weg“ feiern Menschen aus aller Welt am &lt;strong&gt;Sonntag, den 28. Mai&lt;/strong&gt; einen &lt;strong&gt;Festgottesdienst&lt;/strong&gt;, vor den Toren von Wittenberg, auf den Elbwiesen mit Blick auf Schloss- und Stadtkirche. Schon am Samstag reisen die ersten Gäste an, feiern zum Sonnenuntergang mit den Brüdern aus Taizé eine „Nacht der Lichter“ und übernachten unter freiem Himmel. Alle Informationen zur Anreise finden Sie &lt;a href=&quot;https://r2017.org/teilnehmen/festwochenende&quot; title=&quot;Anreise&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sun, 29 Jan 2017 17:36:09 +0100</pubDate>
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    <title>Kinderchor beim Kirchentag</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;p&gt;Am Samstag, 27. Mai 2017 12:00 - 12.45 wird unser Gemeinde-Kinderchor beim Kirchentag hier in Berlin im &quot;Zentrum Kinder&quot; Berliner Stadtmission, Festsaal, Lehrter Straße 68, Tiergarten&amp;#160; auftreten. Unter den vielen Bewerbern wurde unser über 40köpfiger Chor ausgewählt mit dem zweiten Musical aus meiner Feder! Sie können uns im Programmheft des Kirchentages finden unter: &lt;strong&gt;Kain und Abel, Ein Musical für die ganze Familie&lt;/strong&gt; Frohe Botschafter, Kinderchor der Paul-Gerhardt-Gemeinde Lichtenberg, Berlin Wir freuen uns auf viele Besucher! &lt;em&gt;Kinderchorleiterin Claudia Gundlach&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016/Musical_0008.jpg&quot; style=&quot;width:802px&quot; title=&quot;Kindermusical&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 27 Jan 2017 13:41:15 +0100</pubDate>
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    <title>Eine frohe Botschaft!</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/103.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Rechtzeitig vor Weihnachten wurden die Gerüste an unserer Kirche “Zur frohen Botschaft” abgebaut, so dass am Heiligen Abend die Warteschlangen vor den Christvespern sich ungestört entfalten konnten. Damit fanden langwierige Restaurierungsarbeiten am Turm ihr glückliches Ende, umso mehr, als die geplanten Baukosten von ca. 100.000 € eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 2 Jahren fielen große Tuffstein- und Ziegelbrocken vom Turm auf den Vorplatz der Kirche, so dass kurz vor Weihnachten 2014 als Notmaßnahme Kletterer alle losen Teile im Turmdach-Bereich entfernten, um nicht die Kirchgänger zu gefährden. Es war aber klar, dass eine umfangreiche Sanierung des Turmdaches nicht weiter aufgeschoben werden konnte. Das Ingenieurbüro für Baustatik und Sanierungsplanung ibs in Hoppegarten wurde mit der Planung und Leitung der Bauarbeiten beauftragt. Grundlage der Planung war eine Analyse des Bauzustandes im Sommer 2015 mit Hilfe einer Drohne, die den Turm umkreiste und einen Vorgeschmack auf das Flugbild der sich hoffentlich bald ansiedelnden Turmfalken lieferte. Danach wurden die Finanzen für 2016 eingeplant, und im Mai 2016 begannen mit der Errichtung des Gerüstes die eigentlichen Bauarbeiten. Sie sollten eigentlich bis Anfang September beendet werden, um das Straßenfest unserer Gemeinde nicht durch die Gerüste zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur ein schwacher Trost, dass offensichtlich nicht nur bei großen Bauprojekten sondern auch bei kleinen Maßnahmen wie der Reparatur einer Stadtbezirkskirche das Prinzip “Realität ist Denkste mal Drei” wirksam wird. Bei unserer Kirche begannen die nicht vorhergesehenen Schwierigkeiten schon beim Gerüstbau, der komplizierter als gedacht war und die Einbeziehung eines versierten Statikers notwendig machte. Aber viel schlimmer war, dass vor Ort bei Betrachtung von nahem sich Schäden zeigten, die den scharfen Augen der Drohne entgangen waren. Die verdeckten Eisenträger der Schallluken im Glockenstuhl waren total verrostet  und mussten vollständig ersetzt werden, was die Anfertigung neuer Schallluken erforderte. Einige der Tuffsteinelemente ließen sich nicht mehr reparieren und mussten durch neu gefertigte ersetzt werden. Dies war der Hauptgrund für die Verzögerung der Bauarbeiten, denn es gibt nur noch einen Steinbruch und Bearbeitungsbetrieb für Tuffsteine in Deutschland, der in Franken beheimatet ist und mehr als genug zu tun hat. Die  Fertigung bestimmter Strukturelemente musste an die Summe aller Bestellungen angepasst und unsere zu ersetzenden Tuffsteinelemente konnten erst im November geliefert werden. Vielleicht war manchem Leser aufgefallen, dass zu bestimmten Zeiten die Baustelle nicht sehr lebendig wirkte, den Grund wissen Sie jetzt. Erfreulicher Weise war es aber entgegen anfänglicher Vermutungen nicht nötig, das Turmdach mit Kupferblechen neu einzudecken. Es genügte, die noch intakten Kupferplatten besser zu befestigen. Hier waren Dachdecker mit alpinen Kletterfähigkeiten gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nicht alle Arbeiten erwähnt werden, die von den Firmen Pause und Opus in hoher Qualität durchgeführt wurden. Schwierig waren die Sanierung des Dachanschlusses des Kirchendaches an den Turmschaft, die Neugestaltung der Umgänge mit den Balkonen, die Kupferblechabdeckung von Tuffstenverzierungen, deren Fehlen für den Verfall mitverantwortlich war, das Einbringen von Rahmen an den Schallluken, der Ersatz von Ziegeln und die Neuverfugung beschädigter Fugen entsprechend den Forderungen des Denkmalschutzes. Sicher war der trotz aller Probleme erfreulich reibungslose Bauablauf auch dem Bauleiter von ibs, Herrn Fiedorowicz, zu verdanken, der mit einem Spezialstudium Baurestaurierung und einer Zusatzqualifikation Denkmalschutz für eine Aufgabe wie die Sanierung unserer Kirche bestens qualifiziert war. Während der gesamten Bauzeit fanden wöchentlich vor Ort Baubesprechungen statt, an denen je ein Vertreter des Bauausschusses und des Gemeindebezirksvorstands Karlshorst teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir uns hoffentlich viele Jahre ohne unangenehme Überraschungen an unserer Kirche erfreuen. In etwa 30 Jahren werden die Kupferhaut der Turmspitze und die diesmal nur reparierten Tuffsteinelemente ersetzt werden müssen. Die Schalluken werden erst Anfang dieses Jahres  von einer dafür spezialisierten Tischlerei eingebaut, dafür ist kein Gerüst nötig. Im Vergleich zu früher werden die Schindeln so ausgerichtet, dass die frohe Botschaft unserer Glocken weiter ins Land reicht, hingegen der Geräuschpegel für unsere Nachbarn etwas reduziert wird. Wenn es die Finanzen der Gemeinde erlauben, wollen wir in diesem Jahr den Sockel des Kirchenschiffes sanieren und Schäden am dessen Mauerwerk reparieren. Diese Arbeiten sind jedoch weniger dringend als die, über die in diesem Beitrag berichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
							&lt;em&gt;Wolfdieter Kraus, Thomas Lindemann&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Eindrücke der Turmsanierung finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/gallery/turmsanierung-2016863.php&quot; title=&quot;Turmsanierung Karlshorst&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 26 Jan 2017 17:23:48 +0100</pubDate>
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    <title>Die Paul-Gerhardt-Gemeinde und die Kirchengemeinde Lichtenberg suchen Verstärkung in der Jugendarbeit.</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde in Berlin-Lichtenberg und die Kirchengemeinde Lichtenberg suchen zum baldm&amp;ouml;glichen Zeitpunkt eine/n:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 16px;&quot;&gt;Diakon*in, Gemeindep&amp;auml;dagog*in, Sozialp&amp;auml;dagog*in &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
in Vollzeit (100% RAZ) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r die gemeinsame Arbeit mit Jugendlichen in unseren Kirchengemeinden &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die ev. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde (www.paul-gerhardt.com) und die  Kirchengemeinde Lichtenberg (www.kirche-lichtenberg.de) liegen  s&amp;uuml;d-&amp;ouml;stlich der Mitte Berlins und umfassen zusammen rund 18.000  Mitglieder, die in 5 Stadtteilen leben: Rummelsburg, Karlshorst,   Friedrichsfelde, Lichtenberg und Fennpfuhl. Wir sind lebendige, junge  Gemeinden mit gro&amp;szlig;em Zuzug und dem Schwerpunkt auf Familienarbeit,  Erwachsenenbildung und Kirchenmusik.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir bieten Ihnen: &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;eine zun&amp;auml;chst auf 3 Jahre befristete 100% - Stelle, mit Wunsch auf dauerhafte Zusammenarbeit&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Ein bereits bestehendes Angebot von Jugendarbeit (in KG Paiul-Gerhardt), das aber Raum f&amp;uuml;r eigene Ideen und Gestaltungsm&amp;ouml;glichkeiten l&amp;auml;sst.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;die M&amp;ouml;glichkeit, neue Wege in der Konfirmandenarbeit (in KG Lichtenberg) zu gehen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Zusammenarbeit auf Augenh&amp;ouml;he in unserem Team (4 Pfarrstellen, eine Gemeindep&amp;auml;dagogin, eine Katechetin, drei Kantoren)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle f&amp;uuml;r Jugendarbeit im Kirchenkreis, regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Fort- und Weiterbildung&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Jugendr&amp;auml;ume&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir w&amp;uuml;nschen uns eine Pers&amp;ouml;nlichkeit, die:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Jugendlichen eine positive Einstellung zum Glauben vorlebt und vermittelt&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;fr&amp;ouml;hlich und leidenschaftlich ist&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;offen f&amp;uuml;r Menschen ist und auf Menschen zugeht&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Freude an selbstst&amp;auml;ndigem Handeln sowie kollegialem Handeln im Team hat&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;den Beruf als Berufung von Gott versteht&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;gerne auch eine/n Berufsanf&amp;auml;nger*in, der/die mit Elan in den Job durchstarten will&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zu Ihren Aufgaben geh&amp;ouml;rt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;&lt;span style=&quot;display: none;&quot; id=&quot;1484504430917S&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;Konfirmandenunterricht, Jugendabende, Freizeiten, Jugendgottesdienste&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Leitung und Begleitung regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger Gruppen in der Jugendarbeit (z.B. Junge Gemeinde)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Aufbau neuer Projekte: z.B. Schulzusammenarbeit, Kiez-Projekte (u.a. mit Fl&amp;uuml;chtlingen)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Teilnahme an kreis- und landeskirchlichen Projekten f&amp;uuml;r Jugendliche&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Teilnahme an Dienstbesprechungen und Konventen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;Ansprache und Betreuung von Familien in Neubaugebieten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;li&gt;innerhalb und au&amp;szlig;erhalb der Gemeinden Netzwerke bilden&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, k&amp;ouml;nnen Sie n&amp;auml;here Ausk&amp;uuml;nfte bei &lt;a href=&quot;[wblink480]&quot;&gt;Frau Pfrn. Sapna Joshi&lt;/a&gt; erhalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum &lt;strong&gt;1. M&amp;auml;rz 2017&lt;/strong&gt; an die&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-left: 320px;&quot;&gt;Ev. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am Tierpark 28, 10315 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
info@paul-gerhardt.com &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
z.Hd. v. Frau Pfrn. Sapna Joshi&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 15 Jan 2017 19:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch Dezember 2016</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:119 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;457&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016/Dezember.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 19:45:52 +0100</pubDate>
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    <title>Ergebnis der GKR-Wahl 2016</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Am 1. Adventssonntag wurden in unserer Gemeinde neue Mitglieder des Gemeindekirchenrates gewählt. Nach Auszählung aller Stimmen in den drei Stimmbezirken Erlöser, Friedrichsfelde und Karlshorst hat der Gemeindekirchenrat am 5. Dezember 2016 das Wahlergebnis festgestellt. Abgegeben wurden 566 Stimmzettel, davon waren 3 ungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ältesten wurden gewählt:&lt;br /&gt;
Bernd Thürling, Astrid Groth, Thilo Schmidt, Stephan Krüger, Corinne Krüger, Axel Schwarz, Magdalena Gärtner, Elke Hofmeister, Doris Perseke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ersatzältesten wurden gewählt:&lt;br /&gt;
Karin Kemal, Reinhard Walter, Cordelia Laidler, Martina Leisker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist darauf hinzuweisen, dass jedes wahlberechtigte Gemeindeglied innerhalb einer Woche, nachdem die Namen der Gewählten im Gottesdienst bekannt gegeben sind, gegen die Wahl oder die Gewählten schriftlich Beschwerde beim Kreiskirchenrat einlegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neu gewählten Ältesten werden voraussichtlich am Sonntag, den 5. Februar 2017 im Gottesdienst in Friedrichsfelde in ihr Amt eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details zur Wahl finden Sie &gt;&gt;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/gemeindeleben/Bekanntgabe%20Wahlergebnis.pdf&quot; title=&quot;GKR-Wahl 2016&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 19:41:50 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Kirchentag in Berlin und Wittenberg 24.-28.5.2017</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/99.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Für die Gemeinschaftsquartiere im Bereich unserer Gemeinde suchen wir Helfer. &lt;br /&gt;
Ansprechpartnerin: Gudula Finder, g.finder@paul-gerhardt.com, Telefon: (030) 50018052 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 19:16:01 +0100</pubDate>
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    <title>Ansprache zum Friedensgebet am 9.11.2016, 20.00  Uhr, Friedrichsfelde</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/98.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
    <comments>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/98.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/cierpka.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Text, der beim Läuten der Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg, die das amerikanische Volk den Berlinern geschenkt hat, gesprochen wurde. Die Sitte ging auf den US-General Lucius D. Clay zurück, der während der Luftbrücke und danach Garant der Freiheit war.&lt;br /&gt;
Mit diesen Sätzen bin ich groß geworden. Sie haben mich und viele andere geprägt. Und darum können und dürfen wir heute nicht schweigen.&lt;br /&gt;
Wir schauen am 9. November angesichts dieser Worte zunächst auf das Versagen unseres eigenen Volkes, das die zarte Pflanze der Demokratie, die am 9.11.1918 durch die Ausrufung der Republik durch Scheidemann ihren Anfang nahm, nicht zu schätzen wusste; deutlich nicht zuletzt im Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 und dessen Folgen knapp 10 Jahre später.&lt;br /&gt;
Wir schauen in diesem Zusammenhang auf die große Schuld der Kirche, die in der Weimarer Republik die Chance zur Freiheit fürchtete und bekämpfte und in ihren großen Teilen nach dem 30. Januar 1933 angepasst an das faschistische Regime der Nationalsozialisten lebte. Und diese sind nicht zuletzt auch durch demokratische Wahlen in Deutschland an die Macht gelangt.&lt;br /&gt;
Wir schauen bedrückt, verzweifelt und beschämt auf das Schweigen und die Gleichgültigkeit angesichts und gegenüber der Entrechtung, Entbürgerlichung, Entmenschlichung und die Ermordung jüdischer Mitmenschen im 3. Reich und insbesondere am 9. und 10. November 1938 und deren deutsch-perfekt organisierten Vernichtung in den Lagern bis 1945, an denen so viele aktiv und passiv beteiligt waren. Wir gedenken auch anderer politisch und rassistisch Verfolgter.&lt;br /&gt;
Wir schauen aber auch darauf, dass dies Geschehen unter und durch unsere Nachbarvölker nicht nur in weiten Teilen hingenommen, sondern  teils auch begrüßt worden ist.&lt;br /&gt;
Die größte Gefahr für die freie und offene Gesellschaft liegt in ihrer Spaltung unter Verlust der Gesprächsfähigkeit miteinander. Aus dem Miteinander auch mit unterschiedlichen Positionen und Meinungen wird ein Gegeneinander. Aus dem Diskurs und Disput disqualifizierende Sprachlosigkeit. Statt Ziele im vernünftigen Kompromiss oder gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, regiert Stagnation. Einzelne Gruppen werden zu Sündenböcken und ausgeschlossen oder diskriminiert. &lt;br /&gt;
Im Wahlkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika ist das exemplarisch deutlich geworden. Es ist aber keineswegs allein ein amerikanisches Problem. Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu fürchten, dass das heutige Wahlergebnis in den USA, anderen Staaten, nicht zuletzt Europas, nur zeichenhaft vorausgeht. Denn oft in der Geschichte des 20. Und 21. Jahrhunderts sind die Entwicklungen der Vereinigten Staaten maßgebend für die Entwicklung in vielen Bereichen des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens gewesen.&lt;br /&gt;
Die Spaltungen sind auch in Europa längst sichtbar. Das Problem des Auseinanderdriftens von Arm und Reich ist hier wie dort sozialpolitischer Sprengstoff, dem die Politik oft nichts oder doch viel zu wenig entgegenzusetzen weiß. Das Gegeneinander, der Riss in der Gesellschaft wird immer offensichtlicher. PEGIDA und AfD verlassen den gesellschaftlichen Grundkonsens unserer Verfassung – oder haben ihn nicht längst so viele verlassen, ohne es laut zu äußern, so dass PEGIDA und AfD erst möglich wurden? Beginnt das nicht damit, wenn auch Vertreter/innen von Parteien des sogenannten demokratischen Spektrums Forderungen aufstellen, die unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten kaum erträglich sind? Bewahren wir die Menschenrechte, wenn wir sie in vertraglich mit uns verbunden Ländern im vermeintlichen Interesse der je eigenen Wählerklientel mit Füßen treten lassen wie in der Türkei – und dazu schweigen bzw. halbherzige Kommentare abgeben, ohne wirklich Konsequenzen zu ziehen, die gegebenenfalls auch Konsequenzen für uns selbst haben könnten?&lt;br /&gt;
Die Grundprinzipien von Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden, auf denen der europäische Einigungsprozess basiert, verlieren sich in nationalen Egoismen, partikularistischen Bestrebungen und Sozialneid. Hilflose Arroganz scheint die einzige Antwort der Organe der EU darauf zu sein.&lt;br /&gt;
Statt Zukunft zu gestalten, wird versucht – buchstäblich auf Teufel komm raus – Vergangenes zu bewahren.  Der ‚kleinste gemeinsame Nenner‘ ist häufig so kleinkariert, dass er schon wieder ‚uni‘ wirkt. Damit verspielen wir die Lebensgrundlage unserer Kinder und zukünftiger Generationen. Und das nicht nur im Rahmen kleinkarierten Denkens im Hinblick auf den Klimawandel, wie wir es in diesem Tagen auch erleben.&lt;br /&gt;
Der immer noch währende Krieg in der Ukraine droht in Vergessenheit zu geraten oder wird – schlimmer noch - zur Gewohnheit. Konzeptlosigkeit kennzeichnet den Umgang mit der Syrienkrise und den Umgang mit dem IS.  Die Verantwortung wird auf andere abgewälzt. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist unserem Blickfeld längst entschwunden. Und im Umgang mit Terror in Europa und der Möglichkeit von Anschlägen im eigenen Land wird bestenfalls zwecks verbesserter Sicherheit mit der Einschränkung von Freiheitsrechten reagiert.&lt;br /&gt;
Das Gefühl der Ohnmacht angesichts dieser Entwicklungen ist allgegenwärtig. Perspektiven zur Konfliktlösung scheitern an Kleinmut, Engstirnigkeit und in Teilen wohl auch politischer Dummheit, die nur den kurzfristigen Effekt für das eigene, ggf. das parteipolitische Image im Blick hat.&lt;br /&gt;
Vernunft und Argumente werden durch ‚gefühlte Wahrheiten‘ ersetzt; Sachkenntnis verabschiedet sich und Halbwissen und geistig sehr schlichte, unbewiesene Behauptungen beherrschen das Feld.&lt;br /&gt;
Diese bahnen sich nicht zuletzt, aber nicht nur in populistischen, politischen Bewegungen ihren Weg, weil diese trotz komplexer Sachverhalte vermeintlich einfache Lösungen anzubieten vorgeben. Sie befreien sich von der Notwendigkeit eigenen, verantwortlichen Handelns.  Es werden Zäune gebaut, Mauern errichtet, Einreise unmöglich gemacht – und schon ist das Problem gelöst. Wunderbar!&lt;br /&gt;
Und leider entzieht Kursichtigkeit und Dummheit naturgemäß oft der Kraft von Argumenten und guten Worten. &lt;br /&gt;
Allerdings darf uns das nicht resignieren lassen. Der 9. November des Jahres 1989 ist ein Beispiel dafür, dass auch das unmöglich Geglaubte wahr werden kann. Dass Beharrlichkeit und Gebet nicht per se vergeblich sind. ‚&lt;em&gt;Wir waren auf alles vorbereitet, aber nicht auf Kerzen und Gebete&lt;/em&gt;‘ wird in diesem Zusammenhang einem Stasi-Offizier in den Mund gelegt.&lt;br /&gt;
Das Gebet vermag die Welt zu verwandeln, weil es uns verändert. Weil es – auch und gerade in der Gemeinschaft mit Mitbetenden – dem Beter neue Kraft und frischen Mut geben kann. Weil es in der inneren Einkehr außen neue Horizonte öffnen kann.  Weil es nicht aufzuhalten ist durch Mauern und Grenzen, verbale oder Waffengewalt. Und weil Gott auf verantwortliche Gebete und Taten wartet, und mit denen ist, die ihn vertrauensvoll anrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wort gibt uns Bilder und Ansporn zur Gestaltung der Welt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe zu üben, wo man sich hasst,&lt;br /&gt;
zu verzeihen, wo man sich beleidigt,&lt;br /&gt;
zu verbinden, wo Streit ist,&lt;br /&gt;
die Wahrheit zu sagen, wo der Irrtum herrscht,&lt;br /&gt;
den Glauben zu bringen, wo der Zweifel drückt,&lt;br /&gt;
die Hoffnung zu wecken, wo Verzweiflung quält,&lt;br /&gt;
ein Licht anzuzünden, wo die Finsternis regiert,&lt;br /&gt;
und Freude zu machen, wo der Kummer wohnt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um es in Worten des Souvenir Normand von 1912 zu sagen. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Joachim G. Cierpka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 17:12:42 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Kandidaten zur GKR-Wahl</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Am 27. November 2016 finden auch in unserer Gemeinde Wahlen zum Gemeindekirchenrat statt. &lt;br /&gt;
Die Kandidatenliste finden Sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;&gt;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/ueber-uns/gemeindeleitung/gkr-wahl/gkr-wahl-2016/kandidaten-zur-gkr-wahl-2016.php&quot; title=&quot;GKR 2016&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Oct 2016 12:25:06 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.paul-gerhardt.com/posts/97.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Gemeindeversammlung 2016</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/96.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Den Bericht der geschäftsführenden Pfarrers lesen Sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;&gt;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/gemeindeleben/20161031_Gemeindebricht%20des%20geschaeftsfuehrenden%20Pfarrers.pdf&quot; title=&quot;Geschäftsbericht 2016&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Oct 2016 11:56:20 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.paul-gerhardt.com/posts/96.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Ökumenische FriedensDekade</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/95.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;534&quot; height=&quot;444&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016/friedensdekade.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen im &lt;a href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016/Flyer_Friedensdekade.pdf&quot; title=&quot;Flyer_Friedensdekade.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Veranstaltungsflyer&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Oct 2016 21:45:20 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Pastorin im Ehrenamt</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Unser Prediger-Team hat Verstärkung bekommen: Herzlich Willkommen in der Paul-Gerhardt-Gemeinde, &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/kontakt/mitarbeiter/lisa-fuchs.php&quot; title=&quot;Lisa Fuchs&quot;&gt;Lisa Fuchs&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 09 Oct 2016 15:19:53 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Stellenausschreibung</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Die Paul-Gerhardt-Gemeinde und die Kirchengemeinde Lichtenberg suchen Verstärkung in der Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stellenausschreibung geht es &lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/pages/kontakt/mitarbeiter/stellenausschreibung-diakon.php&quot; title=&quot;Stellenausschreibung&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 16:14:39 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch September</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/92.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:113 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;457&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Titel_September_2016.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 09:15:51 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch August</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/91.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:112 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;460&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Titel_August_2016.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 22:29:10 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wahl zum Gemeindekirchenrat am 27. November 2016</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/90.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    In unserer Landeskirche werden am ersten Adventssonntag neue Gemeindekirchenräte gewählt. Der Gemeindekirchenrat (GKR) ist das wichtigste Gremium der Gemeinde. Hier fallen alle wichtigen Entscheidungen für das Gemeindeleben. Er entscheidet u.a. über den Haushalt der Gemeinde, über Baumaßnahmen und in Personalfragen. In unserer Gemeinde sind dieses Jahr 8 von 15 GKR-Mitglieder neu zu wählen. Gewählt werden können Gemeindeglieder, die mindestens 18 Jahre alt und zum Abendmahl zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Gemeindeglied kann Wahlvorschläge bis zum 12. September 2016 machen. Ein Wahlvorschlag kann mehrere Namen enthalten. Er muss den Familiennamen, den Vornamen, den Geburtstag und die Anschrift jedes vorgeschlagenen Gemeindeglieds enthalten und von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern unterschrieben sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen wahlberechtigten Gemeindegliedern werden die Unterlagen rechtzeitig zugesandt. Gewählt wird in allen Pfarrbezirken in der Wahlzeit von 09:00 – 17:00 Uhr. In jedem Pfarrbezirk gibt es einen Wahlraum: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Pfarrbezirk Erlöser: Gemeindehaus, Nöldnerstr. 43, 10317 Berlin&lt;br /&gt;
•	Pfarrbezirk Friedrichsfelde: Gemeindehaus, Am Tierpark 28, 10315 Berlin&lt;br /&gt;
•	Pfarrbezirk Karlshorst: Ev. Kirche, Weseler Str. 6, 10318 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Gemeindeglied kann seine Stimme nur in dem Pfarrbezirk abgeben, in dem es wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben auch die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen. Nach Erhalt der Wahlunterlagen richten Sie Ihren Wunsch bitte an das Gemeindebüro in Friedrichsfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für alle weiteren Fragen zur Wahl steht Ihnen dieses Büro sowie die Wahlkommission (Sebastian Seedorf, Gudula Finder, Sapna Joshi) als Ansprechpartner zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wahlkommission&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dr. Sebastian Seedorf, Kaskelstraße 21, 10317 Berlin &lt;br /&gt;
Tel.: 0177-3308727&lt;br /&gt;
E-Mail: sebastian.seedorf@gmx.de&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Jul 2016 09:13:42 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Meldeadresse Notunterkunft</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/89.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Liebe Nachbarinnen und liebe Nachbarn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Jahr 2015 haben zwei Notunterkünfte für geflüchtete Menschen in Karlshorst eröffnet. Am 7. August 2015 hat der DRK Kreisverband Müggelspree e.V. im Auftrag des LaGeSo die Betreibung einer Notunterkunft in der Köpenicker Allee in Berlin Karlshorst übernommen. Dort wohnen zur Zeit ca. 1000 Mensch aus 21 Nationen, hauptsächlich Familien mit Kindern, in ehemaligen Büroräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2015 wurde die Turnhalle der  Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in der Treskowallee 8 zu einer Notunterkunft erklärt. Seit dem 23.11.2015 ist die Sozialdiakonische Arbeit Berlin GmbH als Träger zuständig. Zur Zeit wohnen dort ca. 180 Männer im Alter von 18-52 Jahren. Sie kommen aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und Eritrea. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Platz in den Berliner Erstaufnahmeeinrichtungen im Herbst 2015 nicht ausreichte, wurden schon viele dieser provisorischen Unterkünfte in Turnhallen, ehemaligen Kaufhäusern, Bürokomplexen oder Flughäfen eröffnet. In den Notunterkünften müssen nicht die Standards (beispielsweise Platz pro Bewohner) eingehalten werden, welche für die Erstaufnahmen gelten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Turnhalle der HTW hat eine Grundfläche von  1000 qm2, also durchschnittliche 5,5 qm pro Bewohner.  Jedoch müssen alle in einem Raum ohne Trennwände  in Doppelstockbetten schlafen. Die Halle wird zusätzlich als Essens- und Gemeinschaftsraum genutzt, was dazu führt, dass sich die Privatsphäre des einzelnen Bewohners lediglich auf seine Matratze  beschränkt. In einem Raum mit 179 anderen Menschen herrscht nachts nie jene Ruhe, die für ein angemessenes Schlafpensum notwendig wäre. Jetzt im Sommer kommt hinzu, dass die Halle sich über den Tag sehr aufheizt. Allerdings hat uns der Leiter Christoph Wiedemann berichtet, dass die Turnhalle im August 2016 schließen soll. Wohin es dann für die Bewohner geht? Das weiß keiner. Auf jeden Fall nicht mehr in eine Turnhalle, denn die will der Senat nach und nach räumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der NUK Köpenicker Allee wohnen die Menschen etwas komfortabler. Sie haben immerhin getrennte Räume. Allerdings müssen auch sie sich die Zimmer mit mehreren Menschen oder als ganze Familie teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theoretisch haben fast alle Bewohner die Möglichkeit, in eine eigene Wohnung umzuziehen, wobei die Miete entweder vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) oder vom Job Center finanziert würde (gleiche Bedingungen wie bei Empfängern von Hartz IV). Dies gestaltet sich jedoch aufgrund von mangelndem Wohnraum in Berlin als sehr schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Integration unserer neuen Nachbarn voranzubringen, ist Wohnraum von größter Wichtigkeit. Bitte helfen Sie mit, Wohnraum für unsere neuen Mitbürger zu suchen oder zu schaffen, damit sie dezentral und in Würde hier leben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sie haben ein freies Zimmer oder eine freie Wohnung, die Sie gerne an Geflüchtete vermieten würden? &lt;br /&gt;
•	Sie kennen eine Wohnung, die demnächst frei wird und noch keine Nachmieter hat?&lt;br /&gt;
•	Sie wollen ehrenamtlich bei der Zimmer- und Wohnungssuche unterstützen und beraten?&lt;br /&gt;
•	Sie können sich vorstellen, einen oder mehrere Bewohner näher kennen zu lernen und ihn dabei zu unterstützen Deutsch zu lernen und seinen Weg in die Gesellschaft zu finden?&lt;br /&gt;
•	Sie würden gerne Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete in einer gemeinnützigen Einrichtung oder Praktika in einem Unternehmen schaffen?&lt;br /&gt;
•	Sie haben Fragen oder Ideen, die Sie gerne mit uns diskutieren würden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;SozDia NUK HTW Turnhalle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Telefon: 030-50193270 &lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse:  nuk@sozdia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;DRK NUK Karlshorst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ansprechpartner: Fr. Beldzik&lt;br /&gt;
E-Mail: beldzik@drkfhb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank!&lt;br /&gt;
Ihr Team von der Notunterkunft Treskowallee und Köpenicker Allee, unterstützt durch Studierende der Katholischen Hochschule für Sozialwesen: Björn Jacobs, Lena Spitzer und Dirk Taube.  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Jul 2016 13:52:36 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Juli 2016</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/88.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;460&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Juli.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Jul 2016 13:50:25 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Juni 2016</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/87.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;495&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016/Juni.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Jun 2016 21:33:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Am 8. Mai wurde Christel Vité feierlich als Lektorin eingeführt</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/86.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/vite.jpg&quot; title=&quot;vite.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;„Es sind verschiedene Gabe, aber es ist ein Geist…“ &lt;br /&gt;
(1. Korinther 12,4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Gnadenkirche in Biesdorf erhielt Frau Vité durch unseren Superintendenten Herrn Furian den Segen Gottes für Ihren Dienst in unserer Gemeinde zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christel Vité ist seit vielen Jahrzehnten begeistert in verschiedenen Bereichen der Gemeinde aktiv und setzt sich mit den ihr von Gott geschenkten Gaben ein. Dabei wird sie nicht müde auch neue Wege zu gehen, nicht zu Letzt im Rahmen einer Lektorenfortbildung unserer Landeskirche. Nachdem sie diese erfolgreich absolviert hat wird Christel Vité das Predigerteam als Lektorin tatkräftig unterstützen und Gottesdienste gestalten.&lt;br /&gt;
Dazu wünschen wir ihr weiterhin viel Freude und Gottes Begleitung.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 May 2016 20:28:26 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Posaunen statt Parolen</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/85.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz lädt zum Spaziergang für Weltoffenheuit und Toleranz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund ist die Ankündigung rechtspopulistischer Gruppen, am 7. Mai zu Tausenden durch das Berliner Regierungsviertel ziehen zu wollen. Gemeinsam mit einer Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen und demokratischer Parteien rufen Diakonie und Kirche auf, friedlich im Geiste christlicher Nächstenliebe für Toleranz und Weltoffenheit zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.paul-gerhardt.com/media/infomaterial/Posaunen%20statt%20Parolen%20-%20Spaziergang%20fuer%20Weltoffenheit%20und%20Toleranz.pdf&quot;&gt;Posaunen statt Parolen&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 May 2016 16:27:19 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Mai 2016</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/84.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;424&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016_Mai.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 May 2016 10:09:46 +0200</pubDate>
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    <title>Monatsspruch April</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;354&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016_April.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 01 Apr 2016 08:29:58 +0200</pubDate>
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    <title>Monatsspruch März</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    <pubDate>Tue, 01 Mar 2016 10:18:19 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch Februar</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;img src=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/media/Titelbilder/2016/Februar.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 10:59:21 +0100</pubDate>
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    <title>Gedanken zur Jahreslosung   </title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img src=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/media/personen/Dusdal3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;  von Pfarrer Edgar Dusdal&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen immer in dem Dilemma, das uns einerseits das Bilderverbot auferlegt wurde und wir gleichzeitig ohne, zumindest ohne sprachliche Bilder Gott weder denken noch zur Sprache bringen können. Insofern gilt auch für die Jahreslosung, dass es sich hier um einen vielleicht hilfreichen, vielleicht aber auch hilflosen Versuch handelt, Gott zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schöpfungsbericht heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern gilt zumindest hier das Gott zweigeschlechtlich gedacht ist, erst Mann und Frau als Einheit gedacht, ergeben sein wie aus Puzzleteilen zusammengesetztes Bild. Vielleicht ist unserem begrenzten Vorstellungsvermögen dieses nicht immer präsent, so das wir entweder kulturell bedingt überwiegend männliche und punktuell weibliche Bilder benutzen, um Gott zur Sprache zu bringen. Dabei ist Gott eigentlich ein Fall, den es in unserer Sprache nicht gibt. Nicht geben kann. Gott hat kein Genus, kein Geschlecht, denn das gibt es nur in der von Gott geschaffenen Schöpfung. Früher wurde deswegen in unserer Sprache der Elativ (absoluter Superlativ) benutzt, der über dem Superlativ steht und über die Schöpfung hinaus greifen will. Gott  ist, so die Quintessenz des Gedankens mit unserer Grammatik eigentlich nicht zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir diese Höhe der Reflexion immer wieder schnell verlassen, gelangen wir in das Dilemma Gott lauter Anthropomorphismen anzudichten, mal männlicher mal weiblicher Gestalt. Die Jahreslosung ist dafür nur ein Beispiel.&lt;br /&gt;
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche ist dieser Satz hilfreich, für manche Anlaß genug, sich den Glauben an Gott abzugewöhnen. John Lennon litt fast sein Leben lang darunter, dass er als Fünfjähriger von seiner Mutter weggegeben wurde, weil diese sich von ihm und den Verhältnissen überfordert fühlte. In seinem Song Mother beschreit er diesen Zustand, seine Mutter nie gehabt zu haben:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Mutter, du hattest mich, aber ich hatte dich niemals,&lt;br /&gt;
Ich wollte dich, aber du mich nicht&lt;br /&gt;
Also, werde ich dir nur &quot;Goodbye&quot; sagen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Für Lennon brauchte es nach dem Tod seiner Mutter, er war damals 18 noch lange um ihr auch innerlich Good bye sagen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pink Floyd besingen in ihrem Song &quot;Mother&quot; nicht gerade eine idyllische Mutter-Kind Beziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Leise Kindchen, leise, weine nicht.&lt;br /&gt;
Deine Mama wird schon dafür sorgen,&lt;br /&gt;
dass deine Alpträume wahr werden.&lt;br /&gt;
Deine Mama wird es schon schaffen,&lt;br /&gt;
all ihre inneren Ängste auf Dich zu übertragen.&lt;br /&gt;
Deine Mama wird dich schon unter ihren Fittichen halten.&lt;br /&gt;
Sie lässt Dir keine Luft zum Atmen, aber sie könnte dich singen lassen.&lt;br /&gt;
Deine Mama wird es dir kuschelig und warm bereiten.&lt;br /&gt;
Oooh Kindchen Oooh Kindchen Oooh Kindchen&lt;br /&gt;
Natürlich helfe ich dir, dich einzumauern!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man sich von dieser Mutter trösten lassen?  Auch wenn hier ein göttlicher Anspruch in diesem Mutterbild mit durchschimmert? Denn zumindest das alte Angstbild &quot;Gott sieht alles&quot; besingt Pink Floyd ein paar Zeilen später:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Mama wird sich all deine Freundinnen genau ansehen!&lt;br /&gt;
Mama wird keine schmutzigen Mädchen durchgehen lassen!&lt;br /&gt;
Mama wird aufbleiben, bis du nach Hause gekommen bist!&lt;br /&gt;
Mama wird immer herausbekommen, wo du warst!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben Mütter mehr Schwierigkeiten denn je, ihre Rolle zu finden. Schon die Rolling Stones besangen aus diesen Gründen bereits in den Sechzigern in Mother`s little helper,  dass Mütter es nur noch mittels Drogen, also ihren kleinen Helfern, vermögen,  den Tag durchzustehen und am Ende nur noch den  Todesweg  beschreiten können. Heiner Müller fordert etwas später in Herakles 2 gar apodiktisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Skandiert vom Knacken seiner Halswirbel im mütterlichen Würgegriff. Tod den Müttern&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will es bei diesen Beispielen belassen und nur noch aus Peter Wawerzineks Kindheitsroman &quot;Rabenliebe&quot; zitieren, in dem er davon berichtet, das seine Mutter den damals zweijährigen mit seiner jüngeren Schwester einfach in der Wohnung zurückließ und in den Westen ging Jahrzehnte später, nach dem Mauerfall, erfährt er, dass sie noch lebt und entschließt sich, sie aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Ausbeute nach dem Besuch der Mutter füllt am Ende der Jahrzehnte dauernden Reise keinen Fingerhut im Vergleich zu den Gedanken, die ich mir mein Leben lang zur ihr gemacht habe, diesem See an Sehnsucht, von &lt;br /&gt;
mir mehrfach umrundet, dieses ewige Sechstagerennen um das Mutterfühlen. Der Besuch ist im Grunde genommen wertlos. Ich veredle mein Erdendasein nicht dadurch, dass ich nach fünfzig Jahren die Mutter heimsuche. Ich &lt;br /&gt;
stehe wegen meiner Mutterlosigkeit längst keine wilden Träume mehr aus, wälze mich nicht mehr, wie das mutternackte Kind im Heimbett sich gewälzt hat, wehmütig nach der Mutter rufend, im Wunsche, sich an der Todeskälte der abwesenden Mutter zu wärmen. Ich beginne, wenn ich die Mutter besucht habe, im Moment des Abschiedes mit der Niederschrift zum Besuch, das meinem mutterlosen Status ein Ende bereitet; und ist das Buch geschrieben, komme ich im Jahr Null meiner Einsamkeit an. Die Mutter wird gegenstandslos, ein Wortgebilde, das seine Macht über mich verliert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Grade diese ins Leere gehende Sehnsucht nach einer tröstenden Mutter, verdeutlicht, wie wichtig die Mutterbeziehung ist, und wie groß die Gratwanderung, wenn wir solche Bilder bemühen um uns Gott in ihnen zu denken.&lt;br /&gt;
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trösten kommt etymologisch von treu sein. Wenn Gott tröstet wie eine Mutter, dann ist er also treu wie eine Mutter. Auch wenn bisher nur von untreuen Müttern oder albtraumartigen Übermüttern die Rede war. Diese Wendung zum treu sein, oder dem trauen können will vielleicht verdeutlichen, dass sich Kinder bezüglich der biologischen Herkunft der Mutter immer gewiß sein können. Und die Muttertreue über der Vatertreue steht, denn nur die Mutter weiß ganz unmittelbar, wen sie gebar und wer sie zur Mutter machte. Doch angesichts der vielen auch prekären Mutter- und Vatererfahrungen, bleibt vielen nur die Hoffnung, das uns auch hier Gott im Elativ begegnet, also alle Mutter und Väterbilder übersteigt. Denn Trost, den brauchen wir allemal. Und oftmals wegen unserer Mütter und Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 18:07:46 +0100</pubDate>
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    <title>Kurz gemeldet:</title>
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            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Pfarrerin Joshi ist nach Beendigung ihrer Elternzeit mit einem Arbeitszeitanteil von 50% wieder im Dienst.&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2015 verstärkt Ralf Daniels die Gemeinde im Pfarrdienst.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Jan 2016 14:47:17 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title></title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Wir grüßen Sie mit dem Monatsspruch für Januar: 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2016_Titel_Januar.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben,&lt;br /&gt;
sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Tim 1,7 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Jan 2016 10:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Dezember</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/77.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:99 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelDezember.jpg&quot; title=&quot;Dezember.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen!&lt;br /&gt;
Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jes 49,13 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 09:47:22 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/76.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
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    &lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;88&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/astrid_jabin.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;von Astrid Jabin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als DDR-sozialisiertes Mädchen hatte ich meinen ersten ernsthaften Kontakt mit Ausländern während des Studiums in Rostock. Das war kurz nach dem Skandal im Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen. Vor laufender Kamera, unter Applaus von Tausenden Anwohnern und den Augen einer handlungsunfähigen oder -unwilligen Polizei wurde mit Molotowcocktails ein Asylbewerberheim in Brand gesteckt. Dabei war die Anzahl der Asylbewerber, die Mecklenburg-Vorpommern aufnehmen musste, niedlich im Vergleich zu den Zahlen derer, die gerade nach Berlin strömen. Mecklenburg-Vorpommern absolvierte seine 2 Prozent und achtete peinlich darauf, die Asylbewerber irgendwo unterzubringen, wo sie nicht mit der Bevölkerung in Kontakt kommen mussten. &lt;br /&gt;
Ich fuhr also tapfer einmal die Woche mit einer Mitstreiterin ins Asylbewerberheim in das Umland von Rostock und betreute dort mehrere Kinder in diverser Art. Wir boten eine Mischung aus Deutschlernen, Hausaufgabenhilfe, gemeinsames Essen und Spielen. Ich weiß noch, dass ich sehr aufgeregt war. &lt;br /&gt;
Alles was ich bis dahin zum Thema Menschen mit nichtdeutschem Hintergrund gelernt hatte, stammte von meiner Großmutter. Sie war eine sehr fromme und eine sehr leidenschaftliche Frau. Wiewohl in vielerlei Hinsicht Vorbild in meinem Leben, vererbte sie mir zum Thema Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen das bekannte Kaffeelied mit dem Muselmann, gruselige Geschichten zum schwarzen Mann aus dem Busch und eine absurde lautmalerische Aneinanderreihung von etwas, das sie mir als chinesisches Lied verkaufte.&lt;br /&gt;
Und so fragte ich mich, auf welche Menschen würde ich treffen? Werden wir uns verständigen können? Wie werden sie auf mich reagieren? Haben sie bestimmte Erwartungen an mich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bus zu den Baracken gab es einen kleinen Weg durch den Wald. Das Gelände betrat man durch ein großes Eisentor. Es gab einen Pförtner, bei dem wir uns anmelden mussten. Trotz Sommer, blauem Himmel und Seeluft boten die heruntergekommenen DDR-Baracken und die in ihrem Schatten sitzenden Grüppchen von Menschen ein trostloses Bild. Ich unterdrückte alle Gedanken an Panik und Angst. &lt;br /&gt;
Am Ende meines Studiums hatte ich mit vielen Kindern angenehme Nachmittage verbracht. Ich habe viele Familien mit ihren Geschichten kennengelernt. Ich konnte in mehreren Sprachen sagen, wie ich heiße, habe kulinarisch meinen Horizont erweitert und erlebt, dass Vorurteile in allen Kulturen das Leben erleichtern.&lt;br /&gt;
Vor allen Dingen hatte ich keine Angst mehr, als ich in Berlin meine Stelle als Lehrerin im Wedding antrat. Im Laufe der Jahre dort habe ich viele bunte Menschen kennengelernt. Mit den Erfahrungen zum Thema Unterricht mit Kindern in Problembezirken werden immer wieder Bücher gefüllt. Ich habe festgestellt, dass es keinen Unterschied macht, ob die Kinder deutscher oder nichtdeutscher Herkunft sind. Insgesamt waren die Jahre im Wedding für mein persönliches Werden und Wachsen eine große Bereicherung. Mal abgesehen von den kulinarischen Überraschungen, die ich erleben durfte, ist mir nie jemand so respektvoll beim Thema Glauben an Gott begegnet wie die Kinder aus den muslimischen Familien. Allein, dass ich an einen Gott glaube, machte mich zu jemanden, der etwas teilen konnte, was ihnen wichtig war. Mich beeindruckte immer wieder ihr Wissen über Jesus und die Art und Weise wie sie über ihren Glauben und ihren Gott sprachen.&lt;br /&gt;
Ich habe in dieser Zeit meinen Glauben für mich neu abstecken und mit Leben füllen können. Ich habe herausgefunden was meine Liebe zu Gott und mein Christ-Sein ausmacht. Ich habe auch mein Bild von mir als Frau deutlicher machen können und gelernt Unterschiede auszuhalten, die sich mit meinen Vorstellungen und Werten beißen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und so sehe ich auf unsere Zeit und erlebe die Angst meiner Mitmenschen aus meinem persönlichen Blickwinkel und frage mich:&lt;br /&gt;
Was ist das eigentlich genau, wovor wir Angst haben?&lt;br /&gt;
Dass jemand einen anderen Gott hat als wir?&lt;br /&gt;
Dass jemand überhaupt einen Gott hat?&lt;br /&gt;
Dass jemand ernsthaft seinem Gott sein Leben zu Füßen legt? Viel ernster, als wir es je in Betracht ziehen würden?&lt;br /&gt;
Dass jemand kommt und einen Platz wegnimmt, den eigentlich wir haben wollten?&lt;br /&gt;
Dass jemand kommt und in einer Art und Weise „Hallo.“ sagt, die uns sehr fremd ist?&lt;br /&gt;
Dass einer kommt, hier bleiben will und gar nicht „Hallo.“ sagt?&lt;br /&gt;
Dass einer kommt und nimmt, ohne Danke zu sagen?&lt;br /&gt;
Dass unser Kuchen kleiner wird, wenn wir ihn teilen?&lt;br /&gt;
Dass wir uns erklären müssen, warum wir so und nicht anders leben?&lt;br /&gt;
Dass Dinge, die für uns selbstverständlich sind, plötzlich in Frage gestellt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst und Empörung. Da gerät etwas Vertrautes in Bewegung. War doch alles gut und jetzt wird es plötzlich so unbequem. Wir müssen uns plötzlich mit Dingen auseinandersetzen, die uns irgendwie nichts angehen. Wir wollen es schön und leicht haben, gerade jetzt wo es doch kalt und nass wird und die Grippewellen uns bearbeiten. Wir wollen uns nicht mit dem Elend der sehr Anderen auseinandersetzen und dahin sehen müssen, wo unsere Politiker etwas verbockt haben. Wir wollen erst recht nicht wissen, dass wir an irgendetwas Schuld sind. &lt;br /&gt;
Mich erschreckt, dass niemand empört ist über Waffenlieferungen in Krisengebiete, über wirtschaftliche Intrigen, mit denen wir Ressourcen anderer Regionen ausbeuten, um uns zu bereichern, über die Handlungsunfähigkeit und Gleichgültigkeit von Europa, die Unberührbarkeit von Menschen, die in Deutschland leben, ihr einseitiges Interesse und die fehlende Bereitschaft, einmal mehr hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe im Umgang mit den Flüchtlingen eine Chance. Wir haben die Möglichkeit wach gerüttelt zu werden, zu sehen, was in der Welt passiert und was unser Anteil daran ist. Wir haben die Chance, Empörung zu spüren und sie laut an geeigneter Stelle kundzutun. Wir können die Unbequemlichkeit nutzen, um uns in Bewegung setzen zu lassen. Bewegung ist etwas Gutes. Wir haben auch die Chance, uns in unserem Sein, in unserem europäisch-, deutsch-, Christ-, Gemeinde-, Familie-, Mann-, Frau-Sein neu zu definieren, darüber klar zu werden, wer wir sind, wer wir sein wollen, welches die Dinge sind, die uns am Herzen liegen, wie unser Glaube, wie unsere Beziehung zu Gott ist. &lt;br /&gt;
Dann entsteht aus dem Abgleich, so bin ich – wie bist du, womöglich ein Geschenk für alle. Dann wird aus unserer Angst der Mut zur Begegnung, eine Möglichkeit für spannenden Austausch, womöglich eine gemeinsame Idee, Zustände zu verändern, ein neues Wachsen und Werden für alle Beteiligten.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es unsere Aufgabe, uns zu öffnen und laut zu sein, bei dem, was wir für richtig halten. Auch, wenn das heißt, laut zu streiten mit „Wutbürgern“, nicht nur aus Dresden, Politikern und der Kirchenführung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Nov 2015 19:20:33 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Spenden für die Notunterkunft</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/75.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Am 4. November konnten wir eine große Kiste mit Spenden an die Notunterkunft übergeben. Die Christenlehre- und Kinderkirchen-Kinder hatten kleine Geschenke für die Kinder in der Notunterkunft gebastelt und die Eltern hatten Geldspenden gesammelt. So konnte eine ganze Menge Mal- und Bastelmaterial angeschafft werden. Die Kinder und auch die Betreuer haben sich sehr gefreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außerdem immer Bedarf an so profanen Dingen wie Herren-Unterwäsche in kleinen Größen besteht, hat die Gemeinde zusätzlich einen Betrag bereitgestellt, um auch hier einen kleinen Beitrag zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:95 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/NUK1.JPG&quot; title=&quot;NUK1.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Übergabe vor der Notunterkunft&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:96 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/NUK2.JPG&quot; title=&quot;NUK2.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Viel Beschäftigungsmaterial für Herbst- und Wintertage&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:97 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/NUK3.JPG&quot; title=&quot;NUK3.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vielleicht gibt es ja später eine kleine Galerie mit den fertigen Bildern?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:98 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/NUK4.JPG&quot; title=&quot;NUK4.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Basics für die Herren ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Nov 2015 17:56:31 +0100</pubDate>
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    <title>Benefizkonzert für Flüchtlingshilfe </title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/74.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;span class=&quot;fsl&quot;&gt;&lt;img width=&quot;150&quot; hspace=&quot;10&quot; height=&quot;101&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/media/musik/amalie/Amalie.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, 4.11.2015 um 19.30 Uhr&amp;#160;&lt;/strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/ueber-uns/kirchen/karlshorst.php&quot;&gt;Kirche &amp;quot;Zur frohen Botschaft&amp;quot;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Minu Altu - eine Stimme, die weitreichende Wege zu den geläufigen Genres der Musik auf der Suche nach ihrem eigenen Sound auf sich nimmt und dabei manches Mal in etwas abgelegeneren Musikstilen ihr Zuhause findet. Sie begleitet sich auf verschiedenen Instrumenten und singt, weil dies in der Soundzentrale Kirche nicht fehlen darf, auch a capella. &lt;br /&gt;
Und wenn sie schon mal da ist, lässt sie es sich nicht nehmen, die Amalien-Orgel zu bespielen. Es erwartet Sie Blues, Jazz, Folk, Pop, Rock - alte und neue Lieder. Wer u.a. Bob Dylan, John Lennon, Hank Williams mag, sich für Weltmusik interessiert und auf echte Stimme steht, der wird an diesem Abend nicht enttäuscht nach Hause gehen. Mit Liedern, die immer etwas Melancholie in sich tragen, lädt Minu zum Benefizkonzert in die Karlshorster Kirche der ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde Berlin-Lichtenberg ein, um die Flüchtlingshilfe der Gemeinde zu unterstützen. &lt;br /&gt;
Der Spendeneintritt beträgt 5-8 Euro. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Oct 2015 11:19:38 +0200</pubDate>
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    <title>Preisverleihung in der Notunterkunft</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/73.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Am 14.9.2015 wurde die Paul-Gerhardt-Gemeinde für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe mit dem Integrations-Sonderpreis des Bezirks Lichtenberg ausgezeichnet. Der Preis wurde durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Bezirskbürgermeisterin Birgit Monteiro übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.fotoecken.com/nuk1/images/Integrationspreis-039.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke an &lt;a href=&quot;http://www.fotoecken.com&quot; title=&quot;Dominique Ecken&quot;&gt;Dominique Ecken&lt;/a&gt; für das Foto. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Sep 2015 13:53:38 +0200</pubDate>
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    <title>Integrationssonderpreis unter anderem für die Paul-Gerhardt-Gemeinde</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/72.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro werden am heutigen Montag, den 14. September in der Notunterkunft Karlshorst gemeinsam den Integrationssonderpreis für herausragendes Engagement in der Flüchtlingsarbeit vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sonderpreis erhalten gemeinsam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    der DRK-Kreisverband Müggelspree e.V.&lt;br /&gt;
    die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchgemeinde Karlshorst&lt;br /&gt;
    die Initiative „Lichtenberg hilft“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paul-Gerhardt-Gemeinde gibt dazu die folgende Presseerklärung heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/Presseerklrung14.09.15.pdf&quot; title=&quot;Presseerklärung 14.09.15&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Presseerklärung 14.09.15&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Sep 2015 10:49:08 +0200</pubDate>
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    <title>Ausgrenzung und Integration</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/71.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Predigt zum 14. Sonntag nach Trinitiatis&lt;br /&gt;
von Pfarrer Edgar Dusdal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lukas 17,11-19&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Und es begab sich, als Jesus nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien und Galiläa hin zog. Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussätzig, Leprakrank, wer möchte das sein. Überhaupt, wer möchte schon krank oder benachteiligt, erniedrigt, gar verletzt sein? Wer wünscht sich, aufgrund seines Aussehens verlacht zu werden, oder beleidigt und angespuckt zu werden, oder während einer S-Bahn Fahrt bepinkelt zu werden , bloß weil man ein Kind ist, sich nicht wehren kann und kein Deutsch spricht? Wer möchte als Dreijähriger auf der Flucht ertrinken oder im Laderaum eines LKW qualvoll ersticken?&lt;br /&gt;
Das sind rhetorische Fragen. Natürlich wünscht sich das niemand. Niemand möchte gequält werden, weil andere Menschen finden, man habe den falschen Glauben. Niemand möchte sein Haus zerbombt haben, weil andere finden, wichtiger als das Lebensglück der eigenen Bevölkerung sei die Durchsetzung der eigenen Machtinteressen. Niemand möchte sein Land von Fanatikern zerstört bekommen. Es möchte auch niemand seine Kinder in Verhältnissen aufwachsen lassen, die wenig Entwicklungsmöglichkeiten und Lebenschancen eröffnen.&lt;br /&gt;
Und doch gibt es das alles. Die Nachrichten berichten stündlich von neuen menschlichen Tragödien und Katastrophen und es fällt schwer, zur Zeit an etwas Anderes zu denken oder die Normalität des Alltags zu genießen.&lt;br /&gt;
Auch unser Predigttext berichtet von Flüchtlingen, von Zwangsvertriebenen. Denn Lepra ist eine Krankheit, die zur Vertreibung führt. Sie zerstört Haut und Schleimhäute und befällt die Nervenzellen. Das Adjektiv lepros hat die Bedeutung „rau“, „schuppig“, „schorfig“. Die moderne Medizin bezeichnet mit dem Begriff Lepra die so genannte Hansen-Krankheit, die als bakterielle Infektionskrankheit die Haut und das periphere Nervensystem befällt. Sie führt zu Verunstaltungen und Verstümmelungen des Körpers. Mit Lepra war der zu sozialer Ausgrenzung führende Verlust der kultischen Reinheit verbunden, die erst nach Bestätigung der erfolgten Heilung durch einen Priester wiederhergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
Der von Aussatz Befallene war einem doppelten Leiden ausgesetzt. Krankheit wurde als Ausdruck von Sünde angesehen. Sündhaftes Verhalten lässt den Menschen krank werden. Der Leprose trägt die Strafe Gottes für sein gottloses Handeln für alle sichtbar am Körper. Seine Sünde ist ihm in den Körper eingeschrieben. Sie plakatiert seine Sünde, für alle schon von weitem sichtbar. So leidet der Kranke nicht nur an seiner unverschuldeten Krankheit, er leidet auch daran, dass er aufgrund dieser Krankheit ausgestoßen, ausgegrenzt und vertrieben wird. Ihm wird keine Hilfe zuteil, weil er zu Recht die Krankheit trägt. Ihm zu helfen, würde sogar bedeuten, sich gegen den Willen Gottes zu stellen. Der Zugang zur normalen Gesellschaft wird ihm verwehrt. Auch zum Tempel.&lt;br /&gt;
Er ist stigmatisiert. Der Begriff Stigma bedeutet wörtlich „Stich-, Punkt-, Wund- oder Brandmal“ und steht heute im Allgemeinen für einen Makel, einen Schandfleck, mit dem jemand behaftet ist. Erving Goffman führte den Begriff in die Soziologie ein und verstand darunter Körper-, Geistes- oder Charakterdefekte oder die Zugehörigkeit zur falschen Nation oder Religion. Sie alle können zum Stigma werden. Träger eines Stigmas führen ein schweres Leben. Sie werden abgelehnt. Sie verbreiten Unbehagen, lösen Beklemmungen aus. Andere, mit geheimeren Stigmata Belastete müssen verleugnen, täuschen, spielen, um als normal angesehen zu werden. Wir Normalen, oder Integrierten, verhalten uns so, als ob stigmatisierte Personen nicht ganz menschlich seien, und üben, wenn auch oft unbewusst, eine Vielzahl von Diskriminierungen aus, durch die wir die Lebenschancen der anderen stark beeinträchtigen. Wir konstruieren Theorien, welche die Minderwertigkeit oder die Gefährlichkeit Stigmatisierter nachweisen sollen.&lt;br /&gt;
Auch der Flüchtling wird von vielen Normalen als mit einem Stigma behaftet angesehen. Wobei es auch hier graduelle Unterschiede gibt. Für manche ist Flüchtling nicht gleich Flüchtling. Es gibt Flüchtlinge, deren Fluchtgründe ich unter Umständen bereit bin zu akzeptieren, andere lehne ich ab, und damit auch den Flüchtling. Doch fremd können mir alle sein. Fremd und manchmal unheimlich. Wer mit einem Stigma behaftet ist, kann ihm kaum entrinnen. Denn das Stigma zieht er sich nicht selbst zu. Es wird ihm zugeschrieben. Er wird von den Normalen, den Integrierten, damit infiziert, wie mit einer Krankheit. Wie der Aussätzige. Und wie dieser nichts für seine Krankheit kann, so wenig kann der Flüchtling für die Zerstörung seiner Lebenswelt, die ihn zur Flucht zwingt, um überleben zu erhoffen. Und gleichzeitig wird er wie der Aussätzige bewertet. Denn der normal Integrierte sieht sich weder für die Ursachen des Aussatzes noch für die Fluchtursachen verantwortlich. Zu Recht. Aber er möchte auch nicht mit den Konsequenzen konfrontiert werden, die sie für ihn nach sich ziehen könnten. So belässt er die Verantwortung für den Aussatz bei diesem, wie er den Flüchtling für seine Flucht verantwortlich macht. Er selbst sei schuld an seinen Lebensumständen. Er hätte nicht fliehen müssen. Es hätte bestimmt noch andere Möglichkeiten gegeben. Solange Menschen so betrachtet werden, bleiben sie mit einem Stigma behaftet.&lt;br /&gt;
Was unternimmt nun Jesus? Wie agiert er mit Normalen und Stigmatisierten? Mit Integrierten und Außenseitern? Mit Ausgegrenzten und denen, die Ausgrenzung produzieren? Die Heilung in unserer Geschichte schafft die Voraussetzung zur Reintegration. Er nimmt sie vor, ohne Vorbedingungen zu stellen. Hilfsbedürftig kommen sie zu ihm und liefern sich seiner Barmherzigkeit aus. „Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser“. Jesus thematisiert keine Schuldfragen, warum bist du aussätzig? Oder: Ist es wirklich so schlimm, dass Du zu mir kommen musst? Er sieht das Leiden und hilft. Bedingungslos. Das ist sein Beitrag. Den anderen müssen die Geheilten selbst leisten, jetzt können sie ihre Integrationsbereitschaft unter Beweis stellen.&lt;br /&gt;
Doch hier kommt ein irritierendes Moment in die Geschichte : „Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samaritaner. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: „Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.“ Als „nur“ dieser Fremde. Die Abwertung des Fremden, der zugleich der Minderwertige ist, sie schimmert noch in dieser so eigentlich positiv gemeinten Äußerung auf.&lt;br /&gt;
Man könnte, um die Empörung nachempfinden zu können, die damalige Hörer bei der Erzählung empfanden, diese folgendermaßen in die heutige Zeit übersetzen: Es sind unter den zehn Kranken neun Deutsche und ein Ausländer. Die Deutschen sehen es als selbstverständlich an, von Jesus geheilt zu werden. So als ob sie einen naturgegebenen Anspruch oder zumindest einen Rechtsanspruch dazu besäßen. Dieser ist eingelöst und sie ziehen von dannen. Ihre eigentliche Heilung steht aber gerade dadurch noch aus. Der Samaritaner, der Ausländer, aber erscheint in der Erzählung Jesu als der einzige, der Dankbarkeit zeigt, und dadurch deutlich macht, soziales Miteinander beruht auf der Reziprozität von Beziehung. Der Ausländer wird zum Vorbild und wahren Gläubigen.&lt;br /&gt;
Nun kann man sich fragen, ob sich die Geschichte wirklich so ereignet hat, hier die undankbaren „wilden“ Mitmenschen, dort der edle, dankbare Ausländer? Oder ob es nicht genug Gegenbeispiele gibt. Ist die Geschichte nicht auch eine Verzeichnung der Realität? Schwarz und weiß lassen sich nicht so einfach verteilen in einer Welt voller Zwischentöne. Doch man könnte auch sagen: Diese Geschichte, so von Jesus erzählt, hat Methode.&lt;br /&gt;
Denn Jesus wählt einen neuen Theorieansatz; er verwirft die bisherigen gesellschaftlichen Modelle von Integration, weil sie Ausgrenzung produzieren. Und setzt an ihre Stelle neue. Um diese plausibel zu machen, erzählt er oder besser erzählen die Evangelisten eine bestimmte Art von Erzählungen.&lt;br /&gt;
Zuerst zum Theorieansatz: „Als er zu Hause predigt, rufen sie ihn und sagen Jesus, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und rufen dich. Er aber entgegnete: Wer ist das, meine Mutter und meine Brüder? Und er ließ seinen Blick unter den Umsitzenden in die Runde gehen und sagte: „Diese hier sind meine Mutter und meine Brüder“. Wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter.“  An anderer Stelle formuliert er noch schärfer: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und seine Kinder, seine Brüder und seine Schwestern und dazu sein eigenes Ich, der kann nicht mein Jünger sein.“ D.h. die, die uns natürlicherweise nahe stehen, und die wir als unsere unmittelbaren Nächsten ansehen, sind es nicht, wenn sie uns daran hindern, in Außenseitern, in Vertriebenen oder Verlorenen den Nächsten zu sehen. Zur Zeit Jesu und darüber hinaus ist die Familie die grundlegende Institution, die die Versorgung des Einzelnen garantiert. Keine Familie, keine soziale Sicherheit, keine Integration. Doch an die Stelle der Familie, setzt Jesus die Gemeinschaft der Gläubigen, später werden daraus die, die sich zum Herrn gehörig begreifen, zur Kirche. Denn aus kyriakos, zum Herrn gehörig, wird unser Wort Kirche.&lt;br /&gt;
Familien schaffen Sicherheit. Aber auch Ausgrenzung. Deshalb ersetzt Jesus die Familie durch eine andere Institution, durch die er Ausgrenzung beheben möchte. Familie, das sind wir jetzt alle. Wir sind alle einander Bruder und Schwester. So wie es einen Schöpfergott gibt, der alle liebt, so sollen auch wir alle einander lieben. Das ist ein plausibler Gedanke, durchaus vernünftig, zumindest rational nachvollziehbar. Um diese Wahrheit aber auch emotional nachvollziehbar zu machen, sie in uns zu verankern und für uns zu einer neuen Identität werden zu lassen, erzählt Jesus Geschichten. Durch sie sollen wir in die Lage versetzt werden, eine neue Haltung einzunehmen.&lt;br /&gt;
So wie das Foto des ertrunkenen dreijährigen Jungen am Strand der türkischen Stadt Bodrum den englischen Premier David Cameron dazu bewogen hat, seine Haltung gegenüber Flüchtlingen zu ändern, so sollen auch wir durch Jesu Geschichten befähigt werden, uns zu ändern.&lt;br /&gt;
Jesus erzählt deshalb Beispielgeschichten, Er verstrickt uns als Hörer in seine Geschichten, in denen es um Fremde, Feinde, Prostituierte, Vertriebene, also letztlich um Außenseiter, um Stigmatisierte geht.&lt;br /&gt;
So erzählt er die Geschichte vom Barmherzigen Samariter. Ein Fremder erweist darin die gesuchte Nächstenliebe. Nicht der Priester oder der Tempeldiener, nein der verachtete Fremde in Gestalt des Samaritaners, ausgerechnet der übt Barmherzigkeit, und zwar nicht an seinesgleichen, denn das würde ja wieder zu ihm passen, würde alle Vorurteile bestätigen: Nein der Fremde übt an dem Fremden Barmherzigkeit.&lt;br /&gt;
Jesus erlebt die Geschichte mit dem Hauptmann vom Kapernaum, mit einem exponierten Vertreter der Besatzungstruppen, für jeden Widerstandskämpfer das geborene Feindbild. Und ausgerechnet von ihm wird berichtet, dass er das jüdische Volk liebt und eine Synagoge stiftet. Nicht die Frommen tragen durch ihre Spenden zum Bau eines Hauses Gottes bei: nein, ein Vertreter des Unterdrückungsapparates verlässt aus Liebe seine Rolle und wird zum Wohltäter. Wo hat man so was schon gehört!&lt;br /&gt;
Und der Evangelist Lukas erzählt über Jesus die Geschichte einer großen Sünderin. Einer porne, also Hure, wie es im griechischen heißt. Was Simon, der sozial angesehene Gastgeber, an Jesus versäumt, ihm Wasser für die Füße hinzustellen, ihm einen Begrüßungskuss zu geben, sein Haupt mit Öl zu salben, vollzieht sie, die verachtete Prostituierte mit Tränen, Küssen und Gesten nach. Ihr wird viel vergeben, wie es heißt, denn sie selbst hat viel geliebt.&lt;br /&gt;
Stigmatisierungen beruhen auf Klischees, auf zementierten Vorurteilen. In Geschichten über Jesus oder mit Jesus werden wir mit unseren Vorurteilen konfrontiert. Sie laden dazu ein, uns positiv mit den Stigmatisierten zu identifizieren. Gleichzeitig öffnen sie unseren Blick auf das Schicksal des Einzelnen, geben ihm ein Gesicht und lassen ihn sogar zum Vorbild werden. Die, die man sonst verachtet, werden zu seinen Helden. Jesus gibt den Stigmatisierten ihre Würde wieder. Allein dadurch können sie ihr Stigma überwinden.  Geben auch wir den Menschen, die zu uns kommen, ihre Würde wieder. Behandeln wir sie nicht wie Aussätzige, die es zu meiden gilt, so als ob ihnen etwas Ansteckendes anhaften würde.&lt;br /&gt;
Er hat nicht gesagt, dass das leicht ist, dass es einfach sei Vorurteile an sich wahrzunehmen und zu verändern, dass es einfach sei, Ängste rational aufzulösen, dass es einfach sei, Widerstände zu überwinden. Aber es ist ein Weg, der zur Heilung einer zerrissenen Welt führen kann, zu einer Welt in der die Liebe Gottes Gestalt findet. Berthold Brecht hat auf die Frage, was für ihn Liebe sei, geantwortet: Liebe ist Arbeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Kraft.&lt;br /&gt;
AMEN.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Sep 2015 14:07:19 +0200</pubDate>
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    <title>Titelbild September</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;393&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/TitelSeptember.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mt 18,3 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Sep 2015 09:27:59 +0200</pubDate>
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    <title>Spenden für Flüchtlinge</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/69.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in Karlshorst hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Viele Menschen möchten sich mit ihren Fähigkeiten und durch Sachspenden einbringen, um den Flüchtlingen das Leben unter den gegebenen Umständen so erträglich wie möglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &lt;strong&gt;Montag, den 10. August 2015&lt;/strong&gt;, hat das DRK Müggelspree als Betreiber der Unterkunft eine Spenden-Hotline eingerichtet. Informationen zu aktuell benötigten Sachspenden können unter &lt;strong&gt;030/50 380 797&lt;/strong&gt; erfragt werden. Unter dieser Nummer können auch andere Hilfsangebote wie Deutschunterricht, Kinderbetreuung etc. abgegeben werden. Das DRK wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald der akute Bedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet informiert das DRK ebenfalls ab &lt;strong&gt;Montag, den 10. August 2015&lt;/strong&gt;, unter &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://nuk.lichtenberg-hilft.de&quot; title=&quot;Spenden&quot;&gt;http://nuk.lichtenberg-hilft.de/&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; über den aktuellen Stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Mitarbeiter vor Ort bitten ausdrücklich darum, keine Spenden ohne vorherige Nachfrage vorbeizubringen, da die Lagerkapazitäten begrenzt sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald es Neuigkeiten zum Thema gibt, werden wir Sie an diese Stelle darüber informieren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 09 Aug 2015 15:44:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Schultütenaktion</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/68.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz möchte den vielen geflüchteten Kindern und Jugendlichen zum Schulanfang eine Freude machen und ruft zu der Aktion &quot;Bunte Schultüten für geflüchtete Kinder und Jugendliche&quot; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Infos dazu finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/media/infomaterial/15-08-05_Schultueten-Aktion_PM.pdf&quot; title=&quot;Schultüten&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre auch schön, wenn Sie für diese Aktion ein bisschen Werbung machen könnten, damit auch allen Kids eine Schultüte bekommen können.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Aug 2015 11:45:38 +0200</pubDate>
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    <title>Einwohnerversammlung am 5. August 2015</title>
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            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Das Bezirksamt Lichtenberg lädt zur Einwohnerversammlung in die Kirche &quot;Zur Frohen Botschaft&quot; in Karlshorst ein.&lt;br /&gt;
Dort werden die Anwohner über die geplante Unterbringung von 300 Flüchtlingen in Karlshorst informiert.&lt;br /&gt;
Bitte zahlreich erscheinen, Personalausweis nicht vergessen und am besten schon mal Ideen mitbringen, in welcher Form man Unterstützung anbieten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Informationen gibt es &lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.348757.php&quot; title=&quot;EInwohnerversammlung&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Aug 2015 15:41:33 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Titelbild August</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:92 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelAugust.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jesus Christus spricht: Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.&lt;br /&gt;
Mt 10,16 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 01 Aug 2015 12:13:22 +0200</pubDate>
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    <title>Monatsspruch Juli </title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:91 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;437&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelJuli2015.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsuebersetzung+online.12798.html&quot;&gt;Mt 5, 37&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2015 15:01:38 +0200</pubDate>
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    <title>Nachlese Sommerfest</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/64.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Bei schönstem Wetter haben wir am 4. Juli unser Sommerfest gefeiert. Ob die liebevoll und aufwändig vorbereitete Kinderkirche zu Beginn, die Informationsstände im Garten, Spiele für groß und klein, ein umfangreiches kulturelles Programm, das Fußballturnier, bei dem die Spieler der Hitze trotzten, oder natürlich auch die wunderbare Versorgung mit Speis und Trank - es war ein rundum gelungenes fröhliches Miteinander.&lt;br /&gt;
Eindrücke vom Sommerfest gibt es in unserer &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/gemeindeleben/geselliges2/sommerfest-2015.php&quot; title=&quot;Sommerfest 2015&quot;&gt;Bildergalerie&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2015 14:33:12 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Stellenausschreibung</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/63.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    In der Oberpfarr- und Domkiche zu Berlin ist die Stelle des Küsters neu zu besetzen. &lt;br /&gt;
Nähere Informationen hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/StellenausschreibungDomwart_07-02.pdf&quot; title=&quot;Stellenausschreibung Domwart_07-02.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stellenausschreibung Domwart&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2015 11:24:47 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Flüchtlinge in der Paul-Gerhardt-Gemeinde - Aktuelles vom Unterstützerkreis</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/62.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    In seiner letzten Sitzung hat der Gemeindekirchenrat verfügt, dass &quot;unsere&quot; Flüchtlinge in der Küsterwohnung bis zum Abschluss ihrer Verfahren beherbergt werden. Für unsere Gäste bedeutet dies, dass nun eine sichere Grundlage dafür geschaffen wurde, dass sie um ihre Anerkennung kämpfen können. Ihr Wunsch ist es, weiterhin in Deutschland bleiben zu können, um hier zu arbeiten oder eine Ausbildung zu absolvieren.&lt;br /&gt;
Im Mai hat der Unterstützerkreis begonnen, mithilfe dreier sehr engagierter RechtsanwältInnen die juristischen Möglichkeiten für ein Asylverfahren auszuloten. Jeder der Flüchtlinge bekommt eine individuelle Beratung, die AnwältInnen stehen im engen Kontakt zur Gemeinde und besprechen sich auch untereinander. Auf diese Weise kann auch weiterhin das Schicksal der ganzen Gruppe im Auge behalten werden. Die Rechtsberatung ist ein längerer Prozess, wir beginnen damit, die Biographie eines jeden Einzelnen genau zu dokumentieren. Dies ist die Basis für das weitere juristische Vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine grundlegende medizinische Versorgung wurde und wird organsiert. Dies ist nur möglich durch das ehrenamtliche Engagement unserer Helfer und die Bereitschaft einiger Ärzte, die Flüchtlinge zu behandeln. Die Traumatisierung in ihrer Heimat und auf der Flucht, beschäftigt uns sehr. Eine Aufarbeitung der für uns unvorstellbaren Erlebnisse erfordert eine gewisse Zeit. Es gibt Überlegungen, eine Behandlung zu ermöglichen, jedoch sind die meisten Einrichtungen, die Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge anbieten, aufgrund der allgemeinen Flüchtlingssituation in Berlin heillos überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer sind politisch interessiert und engagiert und mit anderen Flüchtlingsgruppen vernetzt. Sie arbeiten mit in der politischen Koordinierungsgruppe der Heilig Kreuz Kirche und nahmen Ende Mai teil an der Mahnwache und Demonstration vor dem Sitz des Berliner Innensenators unter dem Motto &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/gemeindeleben/besondere-angebote/fluechtlingshilfe/wir-sind-noch-da.php&quot; title=&quot;Wir sind noch da&quot;&gt;&quot;Wir sind noch da&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alltägliche Zusammensein mit unseren Gästen ist nicht nur eine Aufgabe oder moralische Verpflichtung. Es haben sich Vertrauen und Freundschaft gebildet und auch für die Mitglieder des Unterstützerkreises gibt es viel zu lernen. Das herzliche Verhältnis zu den Flüchtlingen, die Fortschritte, die wir gemeinsam machen, sind für uns zu einem wichtigen Antrieb geworden. Die Freude über ein gemeinsames Abendessen oder bei einer Partie Karten bereichern unser Leben ungemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis der Helfer ist offen, wer interessiert ist, kann sich gerne in den E-Mail-Verteiler eintragen (Kontakt: ernst-martin.guenther@gmx.de).&lt;br /&gt;
Wer Freizeitangebote beisteuern kann, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden, auch unsere Gäste betonen immer wieder, dass ihre Tür für alle Gemeindemitglieder und Interessierte offen steht.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Doris Perseke&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2015 22:17:08 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Juni</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:89 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelJuni.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsuebersetzung+online.12798.html&quot;&gt;Gen 32,27&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Jun 2015 09:37:04 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Stellenausschreibung</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/60.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Der Kindergarten &quot;Morgensonne&quot; sucht zum 1. August Verstärkung für sein Team&lt;br /&gt;
Nähere Informationen &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/kindergaerten/kindergarten-karlshorst/stellenausschreibung-mai-2015.php&quot; title=&quot;Stellenausschreibung Kita Morgensonne&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 May 2015 17:50:05 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bildungsreise nach Griechenland</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/59.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Für die Reise nach Griechenland vom 1.-11. Oktober 2015 &quot;Auf den Spuren des Apostel Paulus&quot; sind noch einige Plätze frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldungen nimmt das &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/kontakt/gemeindebuero-pfarrbezirke.php&quot; title=&quot;Gemeindebüro&quot;&gt;Gemeindebüro&lt;/a&gt; entgegen.&lt;br /&gt;
Das Reiseprogramm finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/media/infomaterial/GR5E10-%2011%20Tage%20Thessaloniki%20-%20Athen.pdf&quot; title=&quot;Griechenland&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 May 2015 13:51:09 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch Mai</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/58.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/TitelMai.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.die-bibel.de/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/60/40001/49999/ch/ceb07a741264282fc8398c9ecdac95e4/&quot;&gt;Phil 4,13 (E)&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 May 2015 15:23:30 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Fehlerhafte Zustellung des Gemeindebriefs</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/57.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Viele Gemeindeglieder haben uns mitgeteilt, dass die aktuelle Ausgabe des Gemeindebriefs nicht wie üblich in ihren Briefkästen lag. Die Gemeinde hat seit einigen Jahren einen externen Verteildienst mit der zeitnahen Lieferung des Gemeindebriefs in die Haushalte beauftragt. Bei der aktuellen Ausgabe hätte der Gemeindebrief im Februar verteilt werden sollen. Anscheinend ist dies aber nicht oder zumindest nicht vollständig erfolgt.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde kann Ansprüche gegenüber dem Verteildienst geltend machen, wenn nachzuweisen ist, dass der Gemeindebrief tatsächlich flächendeckend nicht verteilt wurde. Hierzu sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: Wenn auch Sie den aktuellen Gemeindebrief (März-Juli) nicht in Ihrem Briefkasten vorgefunden haben, bitten wir um kurze Rückmeldung - möglichst unter Angabe Ihrer Adresse - über das Kontaktformular der &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/impressum.php&quot; title=&quot;Redaktion&quot;&gt;Redaktion&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Informationen des Gemeindebriefs stehen Ihnen natürlich in der &lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/gemeindebrief.php &quot; title=&quot;Gemeindebrief&quot;&gt;Online-Ausgabe &lt;/a&gt; zur Verfügung. Außerdem können Sie gedruckte Exemplare an den Kirchen und Gemeindebüros mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ihre Unterstützung im Voraus vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Redaktionsteam&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Apr 2015 15:49:47 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Monatsspruch April</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/56.html</link>
            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:87 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;338&quot; height=&quot;450&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelApril.jpg&quot; title=&quot;April.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/50/270001/279999/ch/39373c15f39ba7c0659a57d3e885f80e/&quot;&gt;Mt 27,54&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Apr 2015 18:33:23 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Zur Situation der Flüchtlinge in unserer Gemeinde</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/55.html</link>
            <category>Aus der Gemeinde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Unsere Gemeinde erreichte Anfang Dezember 2014 eine Bitte der Generalsuperintendentur, obdachlosen Flüchtlingen zu helfen. Kurzfristig wurde eine Unterbringung im &quot;Haus der Begegnung&quot; auf dem Karlshorster Friedhof ermöglicht.&lt;br /&gt;
Es bildete sich ein Helferkreis aus Mitgliedern unserer Gemeinde, der seit dem 10.12.2014 die 7 jungen Männer im Alter von 25-37 Jahren unterstützt. Die Männer kommen aus dem Tschad und aus dem Sudan und sind Teil einer größeren Gruppe, die bis zum Frühjahr 2014 auf einem Camp am Oranienplatz in Kreuzberg  wohnte.&lt;br /&gt;
Die Männer haben in ihren Herkunftsländern Bürgerkrieg, bzw. militärische Auseinandersetzungen erlebt, haben auf ihrer Flucht teilweise schlimme Erfahrungen gemacht und wären ohne die Hilfe unserer Gemeinde mittel- und unterkunftslos.&lt;br /&gt;
Vom Unterstützerkreis wurden Sachspenden gesammelt, Begleitung bei Arztbesuchen ermöglicht, sowie ein täglicher Deutsch-Übungskurs organisiert. Die Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises, Frau Leverenz, koordiniert die anstehenden Aufgaben. Dank Spenden aus der Gemeinde und den zur Verfügung gestellten Geldern vom Kirchenkreis können pro Person täglich 10€ zur Selbstversorgung, sowie ein Nahverkehrsticket bereitgestellt werden. &lt;br /&gt;
In die Arbeit der unterschiedlichen Koordinierungsgruppen der Heilig Kreuz Kirche bringen sich auch Mitglieder unseres Unterstützerkreises  ein, in regelmäßigen Abständen finden Treffen zur Situation der Oranienplatzflüchtlinge und zum weiteren Vorgehen statt.&lt;br /&gt;
Auch die Flüchtlinge selbst sind politisch sehr engagiert und mit den anderen Flüchtlingsgruppen in Berlin bestens vernetzt.&lt;br /&gt;
Durch das kontinuierliche Engagement der Helfergruppe und auch dank der Hilfe einer Übersetzerin konnte ein Vertrauensverhältnis zu unseren 7 Gästen hergestellt werden. Einige Männer waren bereits nach dem Gottesdienst zum gemeinsamen Essen zu Gast in der Kirche, auch der Gemeindekirchenrat konnte bereits zwei der Männer persönlich kennen lernen. &lt;br /&gt;
Integration hat da für uns eine ganz praktische Sicht. Gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsames Spielen, Konzertbesuche, Fußball spielen führen dazu, dass sie einfach mal durchatmen und etwas zur Ruhe kommen können. Dies war jahrelang so nicht möglich.&lt;br /&gt;
In den Begegnungen mit den Männern bringen sie immer wieder ihre Dankbarkeit über ihre momentane Situation zum Ausdruck. Diesen Dank möchten wir an dieser Stelle der gesamten Gemeinde weitergeben. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedrückt sie aber auch die Sorge um ihre weitere Zukunft, sie hoffen natürlich auf einen positiven Ausgang der Verhandlungen zwischen oberster Kirchenleitung und Senat.&lt;br /&gt;
Mittlerweile fand Anfang März ein Umzug in die Küsterwohnung der Kirche zur Frohen Botschaft statt. Anstelle eines großen Wohnraumes ist hier eine Aufteilung auf mehrere Zimmer möglich.&lt;br /&gt;
Der Kreis der Helfer ist offen, wer interessiert ist, kann sich gerne in den E-Mail-Verteiler eintragen (Kontakt: ernst-martin.guenther@gmx.de). Wer Freizeitangebote beisteuern kann, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden, es werden auch weiterhin einige Sachspenden (Staubsauger, Sportausrüstung, Spiele…) benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterstützerkreis 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2015 13:02:50 +0200</pubDate>
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    <title>Brückenbauen</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:86 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/guenter_krusche.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;von Generalsuperintendent i.R. Dr. Günter Krusche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücken werden gebaut, um Verbindungen herzustellen, Verbindungen zwischen getrennten Ufern, sie überbrücken Schluchten, Flüsse, Abgründe, Gegensätze. So wird die Brücke zum Gleichnis für die Kommunikation zwischen Menschen. Doch wir Menschen sind sehr unterschiedlich; deshalb gelingt die Kommunikation zwischen uns oft nicht. Wir alle sind geprägt durch unsere Vergangenheit, unsere Familie, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht, einer Nation und auch einer Religion. Deshalb können wir Menschen anderer Herkunft, anderer sozialen Gruppen oder auch Nationen oft nicht verstehen. Wer Brücken baut, trägt dazu bei, dass Gegensätze überwunden werden, dass Verständigung möglich wird. Deshalb ist Brückenbauen so wichtig, denn ohne Verstehen des anderen, ohne Verständigung zwischen Völkern und Religionen kann es keinen Frieden in der Welt geben, die voller Gegensätze ist, die uns gerade in der globalen Gesellschaft bedrängend zum Bewusstsein kommen. Wer Frieden will, muss Brücken bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Herr, ich möchte den Mut zum Bau von Brücken haben.“&lt;/em&gt; So beginnt ein Gebet des Theologen Ernst Lange (1927 – 1974). Er gründete die Ladenkirche in Berlin-Spandau, wo er Brücken zu den Randsiedlern der Kirche baute, zu den Armen und Ausgegrenzten, er bemühte sich um die Reform der Kirche und lehrte als Praktischer Theologe an der Kirchlichen Hochschule in Berlin-Zehlendorf. Im Ökumenischen Rat der Kirchen schlug er Brücken in die weltweite Kirche. In der Zeit des Kalten Krieges formulierte er sein Gebet: „&lt;em&gt;Ich möchte den Mut zum Brückenbau haben auch dort, wo Brückenbau unpopulär ist, quer hindurch durch die eisernen Vorhänge der Angst, der Selbstgerechtigkeit.“&lt;/em&gt; Sein Gebet schließt mit den Worten: &lt;em&gt;„Ich bitte dich um den Mut zum Brückenbau!“&lt;/em&gt; Seine Worte sind gerade heute wieder sehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste, dass Mut dazu gehört, wenn wir Brücken bauen wollen. Denn der Brückenbauer gerät oft zwischen die Gegensätze. Brückenbauen ist nicht populär, denn es bricht die geschlossenen Kreise der Selbstgerechtigkeit auf, es stellt kritische Fragen an diejenigen, die meinen, das Recht auf ihrer Seite zu haben. Aber Verständigung ist wichtiger als Rechtbehalten. Dazu gehört, dass wir uns „in die Schuhe der anderen stellen“, dass wir die Welt auch aus der Perspektive der anderen sehen. So wird „Entfeindung“(Hannah Arendt) möglich, nur so können aus Feinden Freunde werden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher nehmen wir heute den Mut zum Brückenbauen? Die Antwort kann uns der Brief an die Hebräer geben: &lt;em&gt;„Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde…“(Hebr. 4,14-15)&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde des Hebräerbriefes war eine angefochtene Gemeinde. Es gab erste Anzeichen einer bevorstehenden Verfolgung. Schon blieben Gemeindeglieder den Gottesdiensten fern. Einige zweifelten an dem eingeschlagenen Weg, sie wurden irre am Bekenntnis. Sollten sie sich dem Leiden, der Verfolgung aussetzen? In diesem Zusammenhang verweist der unbekannte Verfasser auf den „großen Hohenpriester“, Jesus Christus. Er verwendet dabei einen Begriff, der im römischen Reich die Funktion der Priester als Brückenbauer beschrieb: Pontifex (Lateinisch: Brückenbauer). Gedacht war dabei an die Brücke zum Heiligen, zu Gott. In der jüdischen Tradition wurde das Wort verwendet zur Bezeichnung des Hohenpriesters: Pontifex maximus. Der „Hohepriester“ hat nach dem 3. Mosebuch (Kap. 16) einmal im Jahr am Versöhnungstag das Opfer zur Versöhnung zwischen Gott und seinem sündigen Volk darzubringen. Aber er blieb natürlich ein Mensch wie jeder andere, er war selbst ein Sünder und nicht ohne Schuld. Deshalb musste das Opfer Jahr für Jahr wiederholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders Jesus Christus. Er hat in seiner Hingabe unsere Schwachheit auf sich genommen, er leidet mit uns und an unserer Statt, er, der von keiner Sünde wusste. Aber gerade durch sein Opfer, durch seine Hingabe hat er das Werk der Versöhnung „ein für allemal“ vollbracht. Durch ihn ist die Brücke zwischen Gott und seinem Volk geschlagen, Gott und Mensch sind versöhnt durch ihn, den Versöhner, den Brückenbauer. Im Vertrauen auf ihn können wir auf die Gnade Gottes bauen und Vertrauen wagen, auch in Zeiten der Anfechtung: &lt;em&gt;„Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat“(Hebr. 10,35)&lt;/em&gt;. Jesus Christus ist der Brückenbauer schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Testament beschreibt den Weg Jesu Christi als Werk der Versöhnung. Wir kommen von Weihnachten her. In der Geburt des Jesuskindes im Stall von Bethlehem kommt Gott zu den Menschen. &lt;em&gt;„Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“(Joh. 1,14)&lt;/em&gt;. Die Evangelien beschreiben Jesus als den Menschenfreund, der den Menschen Gott nahebringt, indem er ihnen ihre Sünden vergibt, sich mit Zöllnern und Sündern an einen Tisch setzt, Armen und Kranken Trost und Hilfe verheißt. „Das Reich Gottes ist nahe.“ Inzwischen hat die Passionszeit begonnen. Wir begleiten Jesus Christus auf seinem Leidensweg. Das Brückenbauen hat ihn zuletzt in Gegensatz zu den Mächtigen seiner Zeit und damit ans Kreuz gebracht. Aber gerade in seinem Leiden und Sterben hat er das Werk der Versöhnung vollendet. Der Apostel Paulus hat wie kein anderer sein Versöhnungswerk entfaltet: &lt;em&gt;„So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke allein durch den Glauben“(Römer 3,28)&lt;/em&gt;. Als Martin Luther 1517 die Erneuerung der Kirche an Haupt und Gliedern forderte, machte er die Versöhnung zum Ausgangspunkt der Reformation: „allein durch den Glauben, allein aus Gnaden.“ Bald kommt Ostern. Da feiern wir die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Ostern bedeutet, dass Gott sich zu diesem Brückenbauer bekannt und damit dem Tode die Macht genommen hat. Die Brücke der Versöhnung trägt auch über den Abgrund des Todes, so dass uns auch der Tod nicht von der Liebe Gottes trennen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ruft uns der Brückenbauer Jesus Christus in seine Nachfolge, damit wir Brücken bauen über die Abgründe von Hass, Unfrieden und Gewalt, die unsere Welt bedrohen. In der Bergpredigt wird uns gezeigt, wie Frieden gestiftet werden kann – durch Vermeidung von Verunglimpfung, durch Versöhnung mit dem Nächsten noch vor dem Gottesdienst, durch Eindeutigkeit der Rede („Ja-Ja, Nein-Nein“), Verzicht auf Vergeltung, Barmherzigkeit gegenüber Bedürftigen, ja durch Feindesliebe. Es gibt keinen Weg zum Frieden, zur Versöhnung als diesen: Brückenbauen in der Nachfolge Jesu Christi.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das fängt schon im Kleinen an, bei uns zu Hause: Im Gespräch untereinander, Indem wir einander ausreden lassen, erst zuhören, dann reden, darauf achten, dass das Gespräch nicht abbricht, gerade in kritischen Situationen. Oft ist es auch schwierig zwischen den Generationen, zwischen den Alten, die ihre Erfahrungen zum Maßstab erheben, und den Jungen, die ihre eigenen Erwartungen dagegen stellen. Auch in der Gemeinde gibt es Missverständnisse und Spannungen, die erst ausgeräumt werden sollten, bevor wir zum Abendmahl gehen und Beschlüsse fassen. In unserem Land erleben wir gerade wieder, wie sehr Vorurteile und diffuse Ängste vor „den Anderen“ die Atmosphäre vergiften. „Natürlich sehen wir ein, dass die Flüchtlinge, die hier Zuflucht suchen, untergebracht werden müssen – aber bitte nicht vor unserer Haustür!“ Wir sollten die Ängste der Menschen nicht leicht nehmen. Vor allem hilft es nicht, das vermeintlich Gute mit Gewalt durchzusetzen. Das Gute kann nur im Guten verwirklicht werden. Also kann es Lösungen nur durch Dialog geben, d.h. Bitten um Verständnis, eben Brückenbauen. Es gehört Mut dazu, auch heute den Worten der Bergpredigt zu folgen: &lt;em&gt;„Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“ (Matth. 5,44f)&lt;/em&gt;. Das ist nicht populär, das stellt unser Weltbild in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Herr, ich möchte den Mut zum Bau von Brücken haben.“&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Mar 2015 19:30:09 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch März</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:85 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelMaerz.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/55/80001/89999/ch/de6c0db4f3e6540c853a15f63b751cb2/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Röm 8,31&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 Mar 2015 13:14:23 +0100</pubDate>
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    <title>Gemeindebrief I / 2015</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    Zum Download steht bereit, der neue Gemeindebrief &lt;strong&gt;März - Juli 2015&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/gemeindebrief.php&quot;&gt;&lt;img width=&quot;296&quot; height=&quot;420&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/gemeindebrief_2015_01.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Downloadseite...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Feb 2015 21:43:38 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch Februar</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:83 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/TitelFebruar.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsuebersetzung+online.12798.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Röm 1,16&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Feb 2015 09:35:04 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch Januar 2015</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:82 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;401&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2015/TitelJanuar.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte,&lt;br /&gt;
Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jesaja/35/#1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gen 8,22 (E)&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jan 2015 12:46:00 +0100</pubDate>
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    <title>Film über Asyl in der Kirche Berlin e.V. </title>
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    In den letzten Monaten haben zwei Filmemacherinnen eine Dokumentation über Asyl in der Kirche Berlin e.V.  für die Deutsche Welle gedreht.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation wurde Sonntag, den 07. Dezember im Livestream der Deutschen Welle gezeigt und steht ab sofort für einen Monat auf der Internetseite der Sendereihe &lt;em&gt;Glaubenssachen&lt;/em&gt; der Deutschen Welle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dw.de/dw/0,,3668,00.html&quot; title=&quot;hier&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Anschauen bereit.&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Dec 2014 11:20:13 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Monatsspruch Dezember 2014</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:81 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;399&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2014/TitelDezember.jpg.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien.&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/jesaja/35/#1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jes 35,1&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 01 Dec 2014 12:49:57 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bitte vormerken:</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/37.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
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    Nächster Termin für die Aktion &lt;a href=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/posts/26.html&quot; title=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/posts/26.html&quot;&gt;&quot;Eins mehr&quot;&lt;/a&gt;: &lt;strong&gt;12. Dezember 2014&lt;/strong&gt; 
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    <pubDate>Fri, 28 Nov 2014 11:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>Abschied - Gedanken zum Ewigkeitssonntag</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
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    &lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;88&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Personen/astrid_jabin.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;em&gt;Am Ende des Kirchenjahres gedenken wir der Verstorbenen und begegnen unserer eigenen Vergänglichkeit. Wir sehen vielleicht zurück auf Begegnungen mit Menschen, die uns sehr nahe waren und die uns fehlen. Wir zünden Kerzen an und fragen uns manchmal, wie geht es, das Leben trotz und mit der Traurigkeit, wenn Menschen gehen müssen, die wir lieben. Ein paar persönliche Gedanken zum Tag.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verabschiedet man sich aus der Blüte des Lebens in den Tod? Als ich meine Freundin Julia das letzte Mal traf, hatte ich keine Ahnung. Ich war völlig hilflos. Ich wusste nur, das wird das letzte Mal sein, dass ich sie sehe und dass ich sie nochmal sehen wollte, wusste ich auch. &lt;br /&gt;
Julia und ich hatten uns im Kloster kennengelernt. Dort hatten wir Urlaub gemacht. Urlaub von Erwartungen, Urlaub von Lärm und Hektik und Urlaub von ständig kreisenden Gedanken. Wir mochten uns sofort. Wir haben viel gelacht, waren fasziniert vom Leben der Nonnen, vom tragenden Rhythmus und davon, dass für diese Frauen alles klar zu sein schien, begonnen bei der Frage, was ziehe ich heute an, über wo möchte ich leben und was werde ich arbeiten bis hin zu mit wem möchte ich mein Leben teilen. Uns hat beide die Frage beschäftigt, ob sich das Leben einfacher lebt, wenn diese Fragen alle geklärt sind. &lt;br /&gt;
Dass wir uns darauf hin einmal im Jahr im Kloster wiedersehen wollen, stand als stillschweigende Vereinbarung. So trafen wir uns im Sommer und lachten und erzählten von unseren Leben und dem derzeitigen Stand der Beantwortung unserer Fragen. So auch vorletzten Sommer. &lt;br /&gt;
Wir haben tagsüber im Klostergarten Unkraut gehackt und Beete angelegt und abends Cidre getrunken und über Männer gelästert. Wir sind den Rundweg ums Kloster gegangen und haben gemeinsam unseren ersten Geocache gefunden. &lt;br /&gt;
Kurz darauf schreibt sie, dass sie an Krebs erkrankt ist. Wir sind beide fassungslos. Dieses Thema ist so völlig absurd, jetzt. Hoffen, bangen, Operationen, Chemos, Bestrahlung und alles in einem wiederkehrenden Rhythmus. Als wir uns wiedersehen liegt Julia von der Brust abwärts gelähmt im Krankenhausbett, austherapiert, wie die Ärzte sagen. Wir schlagen uns tapfer. Niemand hat eine Regieanweisung für uns. Julia freut sich, dass ich gekommen bin. Dann lachen wir, erinnern wir uns an unsere gemeinsamen Sommer im Kloster, erzählen wir, wie es uns gerade geht, was passiert ist, in den letzten Monaten. Wir essen Schokopudding als Julia mich fragt, ob ich im kommenden Sommer ins Kloster fahren werde. Ich werde auch da sein, sagt sie, als ich bestätige und, du musst die restlichen Geocaches einsammeln, ich hab schon alle gefunden. Wir stellen uns vor, wie wir gemeinsam im Gästebereich der Kirche sitzen und am Ende der Vesper das &quot;Salve Regina&quot; singen. Wir stimmen beide spontan ein. Ich bekomme eine Gänsehaut. Und wie geht man nun? Wir sehen uns, sage ich, und umarme Julia ein letztes Mal.&lt;br /&gt;
Das Kloster ist wie immer und doch anders. Ich habe das Gefühl, die Welt müsste schreien. Alle Schwestern müssten weinen. Der Himmel müsste beben und es müsste blitzen und donnern. Tatsächlich ist es wie in all den Sommern mit Julia. Es ist warm, auf dem Rundweg zerstechen einen die Mücken und das Unkraut kämpft mit dem Salat. Das Haus, in dem wir immer übernachtet haben, ist neu saniert und der Kaffeeautomat ist kaputt. Tatsächlich sitze ich in der Kirche und mir kommen die Tränen, weil ich uns sitzen sehe und höre, wie wir gemeinsam das &quot;Salve Regina&quot; singen. Ich gehe den Rundweg und höre Julia lachen. Ich setze mich auf unsere Bank und höre unsere Fragen an das Leben. Es mischt sich. Die Wut und die Traurigkeit darüber, wie beliebig das mit dem Leben ist und wie egal es dem Lauf der Dinge ist, dass es Julia gegeben hat, mit einer Dankbarkeit, dass ich sie kennenlernen durfte, dass wir ein paar wirklich gute Sommer hier hatten, mit der Demut, ja, so ist es, das Blühen und das Verwelken, das Werden und das Vergehen, des Leben und das Sterben. Sie reihen sich aneinander und ergeben irgendwie ein großes Ganzes.&lt;br /&gt;
Ich trinke Cidre und höre Paul Mc Cartneys „Live and let die“. Vielleicht ist das die Aufgabe für alle, die bleiben, leben und sterben lassen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Nov 2014 20:39:32 +0100</pubDate>
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    <title>Gemeindebrief III / 2014</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
    <content:encoded>
    Ein Rundgang durch die Karlshorster Kirche, Impulse vom Perspektivkongress der Landeskirche, Gedanken zu Flucht und Asyl sind nur die Höhepunkte aus unserem aktuellen &lt;strong&gt;Gemeindebrief&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast druckfrisch liegt die neue Ausgabe für den Zeitraum &lt;strong&gt;Dezember 2014 - Februar 2015&lt;/strong&gt; jetzt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.paul-gerhardt.com/pages/gemeindebrief.php&quot;&gt;&lt;img width=&quot;296&quot; height=&quot;420&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/Objekte/gemeindebrief_2014_03.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Downloadseite...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Nov 2014 13:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Kirchenasyl</title>
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    <author>nospam@example.com (Anke Krause)</author>
    <content:encoded>
    Angesichts der Situation, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sucht unsere Landeskirche Kirchgemeinden, die bereit sind, Menschen in ihren Räumen aufzunehmen und ihnen insbesondere Kirchenasyl zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kirchenasyl handelt es sich um die zeitlich befristete (zumeist 2 bis 3 Monate) Aufnahme von Flüchtlingen ohne legalen Aufenthaltsstatus, denen bei Abschiebung in ihr Herkunftsland Folter und Tod drohen oder für die mit der Abschiebung nicht hinnehmbare soziale, inhumane Härten verbunden sind. Während des Kirchenasyls werden alle in Betracht zu ziehenden rechtlichen, sozialen und humanitären Gesichtspunkte geprüft. Erfahrene Anwälte und Organisationen (PRO ASYL) haben die Vorgeschichte der Flüchtlinge, die zur Aufnahme ins Kirchenasyl vorgeschlagen werden, bereits vorab geprüft. In den meisten Fällen gelingt es nachzuweisen, dass Entscheidungen von Behörden überprüfungsbedürftig sind und ein neues Asylverfahren erfolgversprechend ist. Während der Zeit der Gewährung des Kirchenasyls werden die Behörden wie auch die Gerichte über den Aufenthalt der Flüchtlinge in der Gemeinde unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeindekirchenrat hat in seiner letzten Sitzung, die als öffentliche Sitzung stattfand, beschlossen, bis zum 31. Januar 2015 zu prüfen, ob sich unsere Gemeinde in der Lage sieht, ein Kirchenasyl anzubieten, um gegebenenfalls dieses gewähren zu können. Dazu benötigt unsere Gemeinde Menschen, die bereit sind, in einem Unterstützerkreis diesen Prozess zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden Einrichtungsgegenstände, Kleiderspenden und Lebensmittelspenden, nach Möglichkeit auch Räume benötigt. Da die Personen, die sich im Kirchenasyl befinden, keinerlei staatliche Unterstützung in dieser Zeit erhalten und auch keine Gesundheitsversicherung besitzen, sind wir auch auf Geldspenden angewiesen. Hierbei wäre es hilfreich, wenn sich in der Gemeinde Mitglieder finden, die bereit sind, für einen von ihnen festgelegten Zeitraum eine feststehende Summe zu spenden, und dazu eine Verpflichtungserklärung abgeben.&lt;br /&gt;
Wer bereit ist, in der einen oder anderen Weise ein Kirchenasyl zu unterstützen, melde sich bitte bei unserem Kirchenasyl-Team (&lt;strong&gt;kirchenasyl@paul-gerhardt.com&lt;/strong&gt;), im Gemeindebüro oder bei mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke bereits allen, die bereit sind, dieses Anliegen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
Pfarrer Edgar Dusdal 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Nov 2014 12:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Umgang mit Fremden (5)</title>
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            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Eine biblische Betrachtung in fünf Teilen von Edgar Dusdal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch kurz auf das Neue Testament eingegangen.&lt;br /&gt;
Jesus legt die Grundlage für ein neues Sozialmodell. Nicht mehr die Familie, die Sippe bildet die institutionelle Basis des Gemeinwesens, sondern es ist die Gemeinde. Damit ist es möglich, auch die, die keine familiäre Einbindung haben, zu integrieren, besonders also die Fremden. In der Gemeinde wird deshalb auch der Gegensatz zwischen Fremden und Einheimischen irrelevant. Entscheidend ist es, zum Herrn zu gehören.&lt;br /&gt;
Um dies zu untersetzen hören wir immer wieder in der Bibel Geschichten, in denen Ausländer eine positive Glaubensrolle spielen.&lt;br /&gt;
Zum Hauptmann von Kapernaum, also einen Vertreter der römischen Besatzungsmacht, spricht er voller Bewunderung: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!“&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
Die den Judäern verhassten Samaritaner werden durch Jesus ebenfalls zu Glaubensvorbildern. Bei der Nachfrage des Schriftgelehrten: &lt;em&gt;„Wer ist mein Nächster“&lt;/em&gt;, ist es ein Samaritaner, der Barmherzigkeit an dem unter die Räuber gefallenen übt. Bei  den zehn geheilten Aussätzigen ist der einzige, der umkehrt und sich bei Jesus bedankt ein Samaritaner.&lt;br /&gt;
Es ist auch eine Syrophönizerin, der er in Mathäus 15 konzediert: &lt;em&gt;„Dein Glaube ist groß.“&lt;/em&gt; Und sie ist es, von der sich selbst Jesus zu einer Handlungsänderung  überzeugen lässt.&lt;br /&gt;
Der klassische Text in diesem Zusammenhang ist das Gleichnis vom Weltgericht (Mt 25), wo die Fürsorge für die Fremden zu einer der sieben Werke der Barmherzigkeit im Christentum wird.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.&lt;br /&gt;
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben?&lt;br /&gt;
Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?&lt;br /&gt;
 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst am Fremden, am Flüchtling, wird zu einem Dienst an Christus. Gottesbegegnung, so können wir daraus schlussfolgern, ereignet sich genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss möchte ich noch auf einen etymologischen Zusammenhang verweisen.&lt;br /&gt;
In vielen Sprachen wird  das Wort für Fremder und Gast synonym verwendet. &lt;u&gt;Xenos&lt;/u&gt; ist im griechischen der Fremde wie der Gast. Im lateinischen ist es der &lt;u&gt;hospes&lt;/u&gt;. Interessant ist es, dass im deutschen das Wort „Gast“ ein Lehnwort aus dem lateinischen ist, allerdings abgeleitet von &lt;u&gt;hostis&lt;/u&gt;, was im lateinischen der Feind ist. ( über host – gost - Gast)&lt;br /&gt;
Dahinter steht  natürlich das Gastrecht, das auch dem Feind, wenn er als Gast aufgenommen wurde Schutzrechte garantiert. Die Sprache hat diesen Zusammenhang konserviert, dass aus dem Feind, dem Fremden der Gast wird, dem bestimmte Schutzrechte zustehen. Da Moral nicht akkumulierbar ist, also von jeder Generation wieder von vorn angeeignet werden muss, müssen wir immer wieder von Neuem diesen Prozess durchlaufen, der aus Fremden Gäste werden lässt.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Nov 2014 23:09:22 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Umgang mit Fremden (4)</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/43.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Eine biblische Betrachtung in fünf Teilen von Edgar Dusdal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gott für den Schutz der Schwachen und Armen einsteht, ist auch der Schutz des Fremdlings für Gott ein zentrales Anliegen. Psalm 146,8-9 ist ein Beleg für diesen Zusammenhang: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten. Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält Waisen und Witwen; aber die Gottlosen führt er in die Irre.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Der Fremde ist nicht mehr aufgrund seines Fremdseins per se der Feind, und der zum eigenen Volk gehörende Mitmensch wird nicht allein durch diesen Status zum Freund, sondern der Gottlose, ob Israelit oder Ausländer, wird zum Feind Gottes. Weil Gott hier eine neue Einordnung vornimmt, soll auch der Israelit im Fremden seinen Nächsten erkennen. Der bereits gehörte Abschluss des Heiligkeitsgesetzes Levitikus 26 verdeutlicht das noch einmal.&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, wird das Gebot der Nächstenliebe in besonderer Weise auf den Fremdling bezogen. Ihm soll in privilegierter Weise die Liebe zukommen, da er sie am dringendsten benötigt. Desgleichen wird zur Erklärung, wie bereits mehrfach beschrieben, der Bezug zur eigenen Fremdheitserfahrung hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Sich gegen den Fremden zu vergehen, ihm nicht das zu geben, was er braucht, wird so zu einem  Vergehen gegen Gott selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Abgrenzung gründet in der Erfahrung und Gefahr des kultischen Abfalls. Besonders das Königtum mit seinen Heiratsbeziehungen zu anderen Herrscherhäusern brachte es mit sich, dass  auch die Kulte der Angeheirateten im Tempel praktiziert wurden. Dies sahen besonders die prophetischen und königskritischen Gruppen in Israel problematisch.&lt;br /&gt;
Das Modell der Integration gründet in einer ganz anderen Erfahrung. Nachdem 721 v.Chr. die Assyrer das Nordreich Israel erobert hatten, flohen viele aus dem Nordreich in das Südreich Juda. Doch dies ist nicht der primäre Anlass des Integrationskonzeptes, wenn er auch nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Entscheidender ist, dass das Integrationskonzept aus dem Verarbeitungsprozess der Niederlage hervorgegangen ist. Weil man zuvor nicht das Recht garantierte, wie es die Propheten immer wieder einklagten, weil man, die besonders Gott am Herzen liegenden Witwen, Waisen und Fremdlinge in ihrer Würde verletzte und sie missachtete, deshalb bestrafte Gott das Nordreich mit der Niederlage. Mit anderen Worten: um eine zukünftige Strafe Gottes nicht zu provozieren, war es zwingend notwendig den Fremden zu integrieren. Damit war es möglich, Flüchtlinge, die aus anderen Staaten vor den Assyrern Zuflucht in Juda suchten, positiv aufzunehmen. Ziel der Gesetzgebung war ihre soziale und religiöse Integration. &lt;br /&gt;
Israel wird mit seiner Sozialmoral und seiner auf Solidarität basierenden Gruppenidentität zum  Gegenmodell zu den orientalischen Militärmächten seiner Zeit. Das Heiligkeitsgesetz will das dann auch für die Zeit nach dem babylonischen Exil sicherstellen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Nov 2014 20:33:38 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Umgang mit Fremden (3)</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/42.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Eine biblische Betrachtung in fünf Teilen von Edgar Dusdal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremde begegnen uns innerhalb Israels in der Bibel an vielen Stellen. Uriah, der Ehemann Bathsebas, so hören wir, war ein Hethiter und kämpfte in Davids Heer. Ruth war eine verwitwete Moabiterin, Ittai war ein Philister aus Gat und wohnte mit seinen 600 Gefolgsleuten in Jerusalem. &lt;br /&gt;
Wir müssen hier konkretisieren, dass aus der Bezeichnung „der Fremde“, zuweilen nicht eindeutig hervorgeht, ob es sich um einen Ausländer handelt. Es kann sich auch um einen einheimischen Ortsfremden handeln. &lt;br /&gt;
Bei Asterix und Obelix heißt es dazu: &lt;em&gt;&quot;Du kennst mich doch, ich hab&#039; nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel kennt zwei Traditionen im Umgang mit Fremden. Die eine beruht auf Abgrenzung, die andere auf Integration.&lt;br /&gt;
Interessant ist es wahrzunehmen, welche Motive hinter den jeweiligen Strategien im Umgang mit Fremden stehen. &lt;br /&gt;
Das 5. Buch Mose ist geprägt von sozialer Abgrenzung aus Angst vor religiösem Abfall, der durch die Fremden bewirkt werden könnte bis zur Tendenz von partieller Integration.&lt;br /&gt;
Das soziale Profil des Fremden kann nach dem 5. Buch Mose wie folgt bestimmt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Ortsfremde hat keinen Landbesitz und verfügt daher auch über keine eigene Ernte.&lt;br /&gt;
2. Der Ortsfremde arbeitet bei Bauern als Tagelöhner.&lt;br /&gt;
3. Der Ortsfremde hat keine über Grundbesitz verfügende Verwandtschaft und fällt aus dem sozialen Netz der Verwandtschaftshilfe heraus. Es sind&lt;em&gt; „Fremde, die Waisen sind,“&lt;/em&gt; wie es 5.Mose 24,17 heißt.&lt;br /&gt;
Der Ortsfremde befindet sich in einer wirtschaftlich prekären Lage. Doch er wird nicht seinem Schicksal überlassen, sondern genießt gewisse Schutzrechte, die zumindest ein Überleben garantieren.&lt;br /&gt;
1. Dem Ortsfremden soll sein Lohn am Arbeitstag selbst ausgezahlt werden (5.Mose 24,14).&lt;br /&gt;
2. Er darf bei der Ernte Reste von Getreide und Oliven sammeln; auch verendete Tiere überlässt man ihm zum Verzehr (5.Mose 24,19-21; 14,21). Ein Rechtstext sieht sogar eine Armensteuer vor, die von landbesitzenden Bauern zu entrichten war, und die Fremden wie Witwen und Waisen, d.h. Personen ohne Verwandtschaft, zukommen sollte (5.Mose 26,12). &lt;em&gt;„Wenn du den Zehnten deines ganzen Ertrages zusammengebracht hast  im dritten Jahr, das ist das Zehnten-Jahr, so sollst du ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe geben, daß sie in deiner Stadt essen und satt werden.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
3. Der Ortsfremde darf an religiösen Festen teilnehmen. D.h: Er wird zum Verzehr von Opfertieren eingeladen. Auch wird ihm Sabbatruhe gewährt (5.Mose 5,14; 16,11.14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 5. Buch Mose formuliert eine Verbindung von Integration  und Segregation, von Einbeziehung und Trennung. Die Tendenz zur Integration zeigt sich an der Zulassung zu den Festen und an der Sabbatruhe, die Tendenz zur Trennung zeigt sich an dem Bestehen darauf, dass die Fremden keine Brüder sind und nicht zum heiligen Volk gehören. Sie sind und bleiben Fremde. &lt;em&gt;„Der Fremde ist kein Bruder.“&lt;/em&gt; (5.Mose 24,14).&lt;em&gt; „Er gehört nicht zum heiligen Volk.“&lt;/em&gt; (5.Mose 14,21a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sogenannten Bundesbuch (Ex 20,22 – 23,33) finden sich zwei Bestimmungen, die positiv auf den Fremden Bezug nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Und einen Fremdling sollst du nicht bedrängen und ihn nicht bedrücken, denn Fremdlinge seid ihr im Land Ägypten gewesen.“&lt;/em&gt; (2. Mose 22,20)&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr kennt doch die Seele des Fremden, weil ihr auch Fremde in Ägyptenland gewesen seid.“ &lt;/em&gt;(2.Mose 23,9)&lt;br /&gt;
Diese im Bundesbuch enthaltene Tradition wird im Heiligkeitsgesetz (3. Mose Levitikus 17-26) fortgeschrieben. Es favorisiert ein Modell der vollständigen Integration des Fremden. Die zentrale Aussage hierzu lautet: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Es soll  ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der HERR, euer Gott.“&lt;/em&gt; (3.Mose 24,22), sowie:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ &lt;/em&gt;(3.Mose 19,33-34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings  enthält das Modell der Gleichstellung mehrere Forderungen an den Fremden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Fremde darf keinen religiösen Kult nach eigener Tradition pflegen; er muss sich an die jüdischen Kultregeln halten: &lt;em&gt;“Darum sollst du zu ihnen sagen: Wer aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen, die unter euch sind, ein Brandopfer oder Schlachtopfer darbringt und bringt es nicht  vor die Tür der Stiftshütte, um es dem HERRN zu opfern, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.“&lt;/em&gt; (3.Mose 17,8-9)&lt;br /&gt;
2. Der Fremde muss sich an die jüdischen Speisegesetze halten:&lt;em&gt; „Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch irgendwelches  Blut ißt, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten.Darum habe ich den Israeliten gesagt: Keiner unter euch soll Blut essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnt.“&lt;/em&gt; (3.Mose 17,10-12)&lt;br /&gt;
3. Der Fremde soll Passa feiern wie die Israeliten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Gleichstellung öffnet das Judentum für die Fremden. Aber es wird die Übernahme aller jüdischen Traditionen einschließlich Beschneidung, Kult- und Speisegesetz erwartet. In der Formulierung des Gesetzes heißt es dann: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ein und dasselbe Gesetz gelte für den Einheimischen und den Fremdling, der unter euch wohnt.“&lt;/em&gt; (2.Mose 12,49) &lt;br /&gt;
Ein Beispiel für das priesterliche Modell der Integration bietet das Buch Judith: Dort lesen wir von einem Ammoniter, also Ausländer, der sich zum Judentum bekehrte:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Als nun Achior sah, wie mächtig der Gott Israels geholfen hatte, verließ er die heidnischen Bräuche, glaubte an Gott und ließ sich beschneiden. Er wurde in das Volk Israel aufgenommen, er und alle seine Nachkommen, bis auf den heutigen Tag.“&lt;/em&gt; (Jdt 14,6) &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Priesterschrift sind die Ammoniter im 5. Buch Mose nicht einmal in das Zwei-Klassensystem ihres Gesellschaftsmodells aufgenommen:&lt;em&gt; „Die Ammoniter und Moabiter sollen nicht in die Gemeinde des HERRN kommen, auch nicht ihre Nachkommen bis ins zehnte Glied; sie sollen nie hineinkommen.“&lt;/em&gt; (5.Mose 23,4)&lt;br /&gt;
Dennoch ist der Fremdling in der Regel nicht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Schutzbestimmungen finden sich u.a. folgende Gesetze:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wenn du dein Land aberntest, sollst du nicht alles bis an die Ecken deines Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten. Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin der HERR, euer Gott.“&lt;/em&gt; (3.Mose 19,9-10) &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken/ausnutzen. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ &lt;/em&gt;(3.Mose 19,33-34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gesetzgebung über das Sabbatjahr und das Jubeljahr leitet das Heiligkeitsgesetz von dem Prinzip, dass Jahwe der Besitzer des Landes ist, &lt;em&gt;„Das Land gehört mir.“&lt;/em&gt; (Lev 25,23) einen einzigartigen Zusatz ab:&lt;em&gt; „Ihr seid wie Fremde und Beisassen bei mir.“&lt;/em&gt; Israel ist nicht Herr des Landes, es wohnt dort vor Gott als Fremder. Insofern ist die Bibel, entfaltet man sie von diesem Punkt aus, ein Buch von Fremden für Fremde. Weil Jahwe der Besitzer des Landes ist, kommt auch dem Fremden ein Anteil von seinen Früchten zu, denn vor Gott sind alle Fremde. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 01 Nov 2014 16:46:16 +0100</pubDate>
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    <title>Monatsspruch November 2014</title>
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            <category>Monatswechsel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot;  src=&quot;http://blog.paul-gerhardt.com/uploads/2014/TitelNovember.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht!&lt;br /&gt;
Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.die-bibel.de/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/bibel/text/lesen/ch/bd5682d9560f044e1ce13aa2cd4c2e0f/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jes 1,17&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 01 Nov 2014 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Offene Gemeindekirchenratssitzung</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/40.html</link>
            <category>Veranstaltungshinweise</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
    <content:encoded>
    Am &lt;strong&gt;3. November&lt;/strong&gt; wollen wir uns ab &lt;strong&gt;19 Uhr&lt;/strong&gt; im Gemeindehaus Erlöser (Nöldnerstraße 43) über das Thema &lt;strong&gt;Kirchenasyl&lt;/strong&gt; austauschen, Fragen stellen und gemeinsam nachdenken, ob wir als Gemeinde diese Form des Asyls anbieten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf anregende Gespräche und einen produktiven Austausch. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 31 Oct 2014 22:39:18 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Umgang mit Fremden (2)</title>
    <link>http://blog.paul-gerhardt.com/posts/39.html</link>
            <category>Nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Astrid Jabin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Eine biblische Betrachtung in fünf Teilen von Edgar Dusdal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung zwischen Einheimischen und Fremden liegt auch der Geschichte von Sodom und Gomorra zugrunde. Die Vernichtung der Städte erfolgt nicht zuletzt aufgrund ihres negativen Umgangs mit Fremden. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde  und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts und bleibt über Nacht; lasst eure Füße waschen und brecht frühmorgens auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben.  Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus...  Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden,  und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, dass wir uns über sie hermachen. Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu  und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel!  Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch und tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen.  Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Lot`s Umgang mit seinen Gästen, die ja Fremde sind, wird von den Sodomitanern kritisiert mit dem Verweis, dass er als Fremdling kein Sonderrecht für sich beanspruchen kann. Nach ihrer Rechtsauffassung wäre es legitim gewesen, sich an den Fremden zu vergehen. Einzig der schutzlose Fremde garantiert in dieser Geschichte den Fremden Schutz. &lt;br /&gt;
Da sie selbst Gastrecht und Fremdenschutz brachen, verwirkten sie vor Gott ihr Existenzrecht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gelobten Land erfährt Abraham die Verheißung: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Da sprach der HERR zu Abraham: Das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Lande, das nicht das ihre ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen vierhundert Jahre.“&lt;/em&gt; (1.Mose 15,13)&lt;br /&gt;
Das ist nicht unbedingt das, was man sich unter einer Verheißung vorstellt. Anstelle einer Heilsgeschichte wird hier eine Unheilsgeschichte in Aussicht gestellt. Und man fragt sich: Lohnt sich der am Beginn der Erzählung von Abraham geforderte Aufbruch, angesichts dieser Zukunftsaussicht? Vierhundert Jahre Unterdrückung aufgrund des Status eines Fremdlings? &lt;br /&gt;
Doch bevor sich diese Unheilsgeschichte einlöst, erfährt Abraham  in vielfacher Hinsicht Aufnahme und Gastfreundschaft.&lt;br /&gt;
Sind es bisher Ägypter und Philister gewesen, so nun Hethiter: &lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau Sarah heißt es: &lt;em&gt;„Ich bin ein Fremdling und Beisasse bei euch; gebt mir ein Erbbegräbnis bei euch, dass ich meine Tote hinaustrage und begrabe.  Da antworteten die Hetiter Abraham und sprachen zu ihm:  Höre uns, lieber Herr! Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Begrabe deine Tote in einem unserer vornehmsten Gräber; kein Mensch unter uns wird dir wehren, dass du in seinem Grabe deine Tote begräbst.  Da stand Abraham auf und verneigte sich vor dem Volk des Landes, vor den Hetitern.“&lt;/em&gt; (1.Mose 23,4ff) &lt;br /&gt;
Das Fazit der Vätergeschichten lautet: Sowohl Abraham als auch Isaak und Jakob müssen aufgrund von Hungerkatastrophen ihre Heimat verlassen und Zuflucht bei Philistern oder Ägyptern nehmen. Das Leben im von Gott verheißenen Land erweist sich als prekär. Es bietet immer nur Heimat auf Zeit.  &lt;br /&gt;
Kommen wir, zu dem nach jüdischem Verständnis Religionsstifter des Judentums, zu Mose.&lt;br /&gt;
Auch seine Existenz, von Anbeginn bedroht, ist fast zeitlebens die eines Flüchtlings. Um überleben zu können, müssen seine Eltern seine Identität verleugnen. Nach dem Totschlag eines Aufsehers muss er aus Ägypten fliehen. In Midian findet er Zuflucht bei dem Priester Reguel: (2.Mose 2, 22)&lt;em&gt;„Und er gab Mose seine Tochter Zippora zur Frau. Die gebar einen Sohn und er nannte ihn Gerschom; denn, sprach er, ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande“&lt;/em&gt; (hebräisch ger Fremdling + schäam dort).&lt;br /&gt;
Das eigene Kind wird  zum Symbol der Fremdheit und zugleich des sich selbst in der Fremde fremdgewordenseins. &lt;br /&gt;
Das, worunter Flüchtlinge am meisten leiden, der Gefahr zu erliegen, die eigene Identität zu verlieren, findet in dieser Geschichte auf der symbolischen Ebene eine verdichtete Ausdrucksform.&lt;br /&gt;
Zur lokalen Fremdheit kommt die Selbstentfremdung:&lt;em&gt; „Ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Der Auszug aus Ägypten wurde zum Gründungsmythos des Volkes Israel, worauf, dies sei noch einmal vermerkt, das eingangs zitierte Bekenntnis verweist &lt;em&gt;„Ein umherirrender Aramäer war mein Vater, und er zog nach Ägypten hinab und hielt sich dort als Fremder auf.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangsformel zu den 10 Geboten, gehört deshalb zur Selbstvorstellung Gottes, der Verweis auf dieses Ereignis:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Gott ist ein Gott der Befreiung, der Menschen aus der Versklavung, aus Verhältnissen der Unfreiheit und Unterdrückung in die Freiheit führt. In der Bibel ist Gott ein Gott, der Heimat schenkt.&lt;br /&gt;
Aus dieser Fürsorge ergibt sich für jeden die Handlungsanweisung: Weil er uns Heimat schenkt, deshalb sollen auch wir Heimat schenken.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 21:45:39 +0100</pubDate>
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